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Stockholm - In der Ostsee ist ein versunkenes russisches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Wie die schwedische Marine am Montag mitteilte, hatten Taucher das Wrack bereits im Sommer südöstlich der Insel Öland am Meeresgrund aufgespürt. Es soll zu einer Gruppe von U-Booten gehören, die im Herbst 1941 vom Radar verschwanden, und sich damals auf Patrouille befunden haben.
Das Boot sei stark beschädigt, hieß es. Eine Luke sei geöffnet, was darauf hindeute, dass das U-Boot an der Oberfläche schwamm, als es angegriffen wurde. Damals sei das häufig der Fall gewesen, da die Boote an der Oberfläche schneller vorankamen. Die schwedische Marine veröffentlichte ein Video des Wracks auf ihrer Internetseite und ihrem YouTube-Kanal.
Quelle: YouTube
Russische Behörden seien über den Fund informiert worden, um einen Gedenkgottesdienst vorbereiten zu können. In den vergangenen Jahren sind immer wieder U-Boote aus dem Zweiten Weltkrieg vor der schwedischen Küste entdeckt worden. (APA/red, derStandard.at, 17.12.2012)
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Für einen anständigen Link zum YouTube Kanal der schwedischen Luftwaffe (https://www.youtube.com/user/Swed... medForces) hat es nicht gereicht?
Zwei mal wird in dem Artikel auf YouTube.com verlinkt (einmal im Artikel und einmal als Quellenangabe - das Video wurde nicht von YouTube raufgeladen sondern von der Schwedischen Luftwaffe).
http://en.wikipedia.org/wiki/Stur... _submarine
Speed: 15 knots (surfaced), 26 knots (submerged)
http://en.wikipedia.org/wiki/Los_... pabilities
Speed: 20 knots (surfaced), 25+ knots (submerged)
-) der Rumpf, der nicht gerade über große Oberflächengleitfähigkeit verfügt
-) die Masse, die sich, im Gegensatz zu einem normalen Schiff, hauptsächlich unter der Wasseroberfläche befindet
Mit ein Grund, warum alte "U-Boote" (eigentlich sog. Tauchboote - vorallem WW II) unter Wasser wesentlich langsamer als über Wasser waren, waren zB. Deckgeschütze und andere Deckaufbauten. Die Nazis waren damals, wie im WW II öfter, schneller/schlauer als der Rest und entwickelten mit dem Typ XXI das erste "richtige" U-Boot, das quasi die Mutter aller modernen U-Boote darstellt. Hat ihnen aber zum Glück auch nichts mehr gebracht.
http://en.wikipedia.org/wiki/Germ... _submarine
Dafür gebaut sind nur Gleiter und Halbgleiter. Schiffe dieser Größe sind ausnahmlos Verdränger.
Zwei Punkte, die mir in den Sinn kommen.
1.) WW2 Nachdem im getauchten 'Modus' der Diesel nicht im Einsatz war, sondern so viel ich weiß nur mit Batterien gefahren wurde, musste ein Kompromiss zwischen Tauchdauer und Fahrtgeschwindigkeit gefunden werden.
2.) Diese Leistungsminderung gibt es heute mit Nuklearbetriebenen Booten nicht mehr. Was die Geschwindigkeit getaucht erhöht ist glaube ich eher die Verminderung des Strömungswiderstandes.
Ein normales Schiff bewegt sich innerhalb zweier Medien, Luft und Wasser. und genau an dieser Grenzschicht tritt der größte Widerstand auf. Getaucht wird der Gesamtwiderstand geringer.
Hm, der Antrieb spielt natürlich eine Rolle, aber eine eher untergeordnete. Natürlich lieferten Dieselmaschinen mehr Leistung (und dadurch höhere Geschwindigkeiten) als E-Motoren, vgl. Typ VII C 3.200 PS (Diesel) vs. 750 PS (E-Motoren). Kann man also schwer vergleichen.
Wäre aber interessant zu wissen wie groß der Unterschied zwischen einem nuklear betriebenen U-Boot und einem das rein auf modernste Akku-Leistung baut ist. Ein nukleares U-Boot wäre, nehm ich mal an, sicherlich generell schneller, aber ich glaube das Verhältnis der Geschwindigkeiten getaucht:aufgetaucht könnte ca. gleich sein (~1,5:1).
Was ich meinte war folgendes:
Ein U-Boot im WW2 konnte in getauchter Fahrt nur mit den Akkus fahren, weil die Frischluftzufuhr und der Abgasabtransport des Dieselmotors nicht möglich war.
Daher die geringere Leistung unter Wasser.
Heutzutage stehen die gleichen Leistungen für die Über- und Unterwasserfahrt zur verfügung, und da der Gesamtwiderstand unter Wasser geringer ist, können dort auch höhere Geschwindigkeiten erreicht werden.
Stimmt nicht ganz - die Deutsche Marine setzte Schnorchel ein um auch unter Wasser mit Dieselmotoren fahren zu können. Erste Tests gab es schon zu Kriegsbeginn, aber waren meist unbrauchbar.
Gegen Ende des Krieges waren dann durchaus brauchbare Lösungen vorhanden - zum Glück eben reichte es aber nicht aus um daraus einen Vorteil zu gewinnen.
http://www.100-jahre-radar.de/index.htm... im2wk.html
hatten sogar schon tarntechnologie
...es war sooo groß dass es nur auf den größten Schiffen installiert werden konnte. Außerdem war es bei weitem nicht so leistungsfähig wie das Radar der Westallierten. Das Würzburg Gerät, so hieß das Ding, wurde aber immerhin so weit entwickelt, dass es dann sogar an der Me 262 montiert werden konnte. Als Hirschgeweih, was natürlich Folgen für die erreichbare Geschwindigkeit des Jägers hatte. Das "Hirschgeweih" deutet schon an dass das "Radar" der Deutschen, technisch anderes funktionierte als das echte Radar das ja eine Schüssel als Empfänger der reflektierten Impulse hatte.
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