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Wien - Die börsenotierte Immofinanz AG verpfändet 9 Prozent ihrer Aktien (des Grundkapitals) an Banken und will so 150 Mio. Euro in ihre Kassen spülen - um es für "noch abzuschließende Bankenfinanzierungen einzusetzen". Das hat der Vorstand beschlossen, der Aufsichtsrat muss noch zustimmen. "Es handelt sich um eine Finanzierung, die mit eigenen Aktien gesichert ist", sagte ein Sprecher.
Geplant ist, die 101.605,741 Stück Aktien bzw. 9 Prozent Grundkapitals, an Kreditinstitute, bei denen man Finanzierungen laufen hat, zum dann vorliegenden Kurswert der Aktien zu veräußern. Dabei wird vorab der Rückkauf vereinbart - der "bei Rückführung der Finanzierungen" erfolgt.
"Auf diese Art kann einerseits das in den eigenen Aktien gebundene Kapital wieder entsprechend freigesetzt und anderweitig verwendet werden, andererseits behalten wird das Kurspotenzial der Immofinanz-Aktie", sagte Immofinanz-CEO Eduard Zehetner. Die Wachstumsstrategie werde so gesichert.
Beabsichtigter Beginn der Bankenfinanzierungen ist Jänner 2013 - zwei finanzierende Institute, die nicht genannt werden wollen, haben bereits eingewilligt, so der Sprecher. (APA, 17.12.2012)
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