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Linz - Die denkmalgeschützte Linzer Tabakfabrik soll als Leuchtturm der oberösterreichischen Kreativwirtschaft ausgebaut werden. Das empfiehlt eine von der Creative Region Linz & Upper Austria beauftragte Studie der KMU Forschung Austria und des Linzer Instituts für qualitative Analysen. Als Großausstellung kommt 2013 die Terrakotta Armee des ersten Kaisers von China an die Donau, berichteten Initiator Burkard Pfrenzinger sowie Aufsichtsratsvorsitzender Stadtrat Johann Mayr und Künstlerischer Leiter Chris Müller in einer Pressekonferenz am Montag.
Die Studie identifizierte als wichtige Elemente der Standortentwicklung mehr Kooperationsmöglichkeiten und bessere Wertschöpfungsketten. "Sie untermauert auf vielen Gebieten unsere Überlegungen und Pläne", so Müller. Der Bau biete Raum für Experimente und konkrete Umsetzung politischer gesellschaftlicher und sozioökonomischer Zukunftsmodelle. Gemeinsam mit der Creative Region Linz und Upper Austria will die Tabakfabrik einen kulturellen und kreativwirtschaftlichen Co-Working Space einrichten. Er soll Ein-Personen-Unternehmen, Start-ups und kleinen Organisationen effizientes Arbeiten zu leistbaren Kosten ermöglichen und dabei die Bauten als Ort der Produktion, Wissensvermittlung und als Know-how-Zentrum stärken.
Bevölkerung überwiegend positiv eingestellt
Überwiegend positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung würden das Gefühl bestätigen, dass sich der 80.000 Quadratmeter große, von Peter Behrens (1868-1940) geschaffene Komplex, der mittlerweile im Eigentum der Stadt Linz ist, wieder mit Leben fülle, so Müller. 2012 habe es 125 Veranstaltungen mit 57.000 Besuchern, weitere 52.000 Gäste in der Porsche-Ausstellung, 20 Filmshootings und Fotodrehs, mehr als 70 Führungen und 210 bespielte Tage mit Publikumsverkehr gegeben.
Die Ars Electronica Solutions bezog im Jänner 2012 die ersten Räume in der Tabakfabrik, ab 2013 kommen 20 weitere Arbeitsplätze im ersten Stock des Verwaltungsgebäudes dazu. Das Brucknerfest bringt im Herbst 2013 das Opernprojekt "EntArte Opera" in mehrere Räumlichkeiten, die Terrakotta Armee des ersten Kaisers von China wird ab 21. März als nächste Großausstellung - nach den Porsches - in der Tabakfabrik zu sehen sein. Bereits im Jänner und Februar finden Veranstaltungen vom Clubbing bis zum urbanen Gärtnern und Schlittenhunderennen auf dem Areal statt. (APA, 17.12.2012)
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würde mich interessieren, was für diese "studie" vom stadt-/kulturbudget ausgegeben wurde, um dann diese binsenweisheiten zu erfahren, die a. (leider) sowieso schon umgesetzt werden und b. schon seit 2010 das team/projekt "umbauwerkstadt.at" ein weitaus intelligenteres konzept entwickelt hat und mit diesem 2011 den internationalen architektur und urbanismuswettbewerb "europan 11" gewonnen hat.
das war den politikern wohl zu hoch. porsche und terrakottaarmee sind da verständlicher.
beeindruckend auch, wie sich stadt linz und land oö damit schmückten die/das porsche ausstellung/unternehmen zu fördern, die habens wirklich not! im gegensatz zu uni und freien szene.
welches KÜNSTLERISCHE konzept/programm wird hier nochmals geleitet? vermietung?
Die Studie, die übrigens nicht im Auftrag der Tabakfabrik Linz erstellt wurde (sie ist nur ein kleiner Teil davon), ist unter folgendem Download-Link zugänglich: http://creativeregion.org/creative-... ikationen. Das in einem kurzen Zeitungsartikel nur ein bis zwei Punkte verkürzt herausgegriffen werden, sollte nicht verwundern. Ich bin mir relativ sicher, dass die Studie bei intensiver Lektüre nicht nur "Binsenweisheiten" hergibt. Die Kosten sind relativ niedrig. Von wo ich das weiß? Ich bin Co-Autor der Studie (außerdem bin ich Mitbegründer der Initiative www.umbauwerkstatt.at). Dem zweiten Teil des Postings möchte ich weitgehend zustimmen, wobei die letzte Frage mMn differenziert diskutiert werden sollte.
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