Freiwillige Paywall bringt "taz" 7.800 Euro

Neue Online-Doppelspitze

Berlin - Um einen freiwilligen Beitrag bittet die Berliner "taz" ihre Online-Leser seit 22. November. Im Blog veröffentlichte sie erste Zahlen: 7.800 Euro kamen über diese Form der Bezahlschranke zusammen - fast eine Verdoppelung der Einnahmen des Vormonats.

Nach dem Weggang von Matthias Urbach zum Spiegel-Verlag wird das Online-Ressort mit einer weiblichen Doppelspitze besetzt: Frauke Böger und Julia Niemann, seit 2008 bzw. 2008 im Verlag. Für März 2013 ist ein Relaunch von taz.de geplant. (red, DER STANDARD, 18.12.2012, online ergänzt)

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5 Postings
2 fliegen - 1 klappe

wie kann ich geld für meine online inhalte hereinbringen - und die ganzen mehrfachuser eindämmen?

jeder user muss einen gewissen beitrag im monat zahlen, um artikel zu lesen, zu posten etc. -> geld kommt rein und es macht sich wahrscheinlich keiner mehr merhrere user, weil ein user ja was kostet.

die beiträge muss man sich dann halt überlegen.
-was mach ich mit denen, die keinen user haben? (ev. eine lösung ala zugang zu nur manchen artikeln)
-die user bekommen zugang zu allen artikeln. entweder der beitrag ist sehr niedrig (1-2€) oder ich erhöhe die qualität der onlineinhalte (stichwort copypaste)
-interessante option: zusätzlich zugang zum e-paper, gegen mehr kohle.

7800 Euro im Monat - davon kann man nach Abzug von Miete, Lohnnebenkosten und anderen Kosten ja schon ganze DREI 1200-Euro-Jobs bezahlen. Klingt nach einer tragfähigen Lösung!

Ironie Ende...

das sind die nettoerlöse aus "taz-zahl-ich"

also zusätzliche erlöse

Wie bitte?
Die taz.de wurde mit 3.900 € Einnahmen pro Monat betrieben? ... hmmm

scheint mode zu werden beim standard, nur haben Sie hier den zusatz "work in progress" vergessen!

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