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Moon Jae-in werkt gern im Hintergrund.
Moon Jae-in, Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Demokratischen Einheitspartei (DUP), stand lange im Schatten des früheren Staatschefs Roh Moo-hyun. Mit ihm wird Moon oft verglichen, obwohl er, anders als Roh, nicht als Vollblutpolitiker gilt.
Der 59 Jahre alte frühere Menschenrechtsanwalt wird stattdessen als ruhiger, rational denkender Stratege beschrieben, der lieber im Hintergrund arbeitet. Als Stabschef im Präsidialamt war Moon die rechte Hand Rohs, mit dem er bis zu dessen Selbstmord im Jahr 2009 befreundet war.
Moon ist Befürworter einer aktiven Annäherung an Nord korea. Als Kandidat wirbt er für höhere Sozialausgaben und eine gerechtere Verteilung des Wohlstands.
Nach seinem Jusstudium war Moon Partner Rohs in einer Anwaltskanzlei in der südöstlichen Küstenstadt Busan. Er saß 1975 wegen der Teilnahme an Protesten gegen die autoritäre Herrschaft von Präsident Park Chung-hee, dessen Tochter nun seine Gegenkandidatin ist, eine Haftstrafe ab.
Bei den Parlamentswahlen im April dieses Jahres gewann Moon in Busan sein erstes Abgeordnetenmandat. Nach Erfolgen bei einer Reihe regionaler Vorwahlen kürte ihn die DUP im September zu ihrem Spitzenkandidaten für die Wahl am 19. Dezember. (dpa/DER STANDARD, 18.12.2012)
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