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Park Geun-hye gilt als prinzipienstreng.
Park Geun-hye ist die einflussreichste konservative Politikerin Südkoreas. Die älteste Tochter des früheren Diktators Park Chung-hee wird auch als "Königin der Wahlen" bezeichnet. Sie hatte nach Meinung von Beobachtern großen Anteil daran, dass die regierende Saenuri-Partei beim Parlamentsvotum im April ihre Mehrheit behaupten konnte. Damals zog die 60-Jährige selbst bereits zum fünften Mal ins Parlament ein.
Von März 2004 bis Juni 2006 war sie Vorsitzende der Großen Nationalpartei, die im Februar 2012 nach einer Führungskrise in Saenuri umbenannt wurde. Zwischen Dezember 2011 und Mai 2012 leitete sie zudem ein Notkomitee der Partei.
Die ledig und kinderlos gebliebene Park gilt als distanziert und weniger charismatisch als ihr Vater, aber als klug und prinzipienstreng. Als ihre Mutter 1974 bei einem Attentat ums Leben kam, übernahm sie 22-jährig die Rolle der First Lady. Nach dem Tod ihres Vaters, der 1979 von seinem eigenen Geheimdienst erschossen wurde, zog sie sich zunächst aus der Öffentlichkeit zurück.
Park wirbt für eine neue konservative Politik und hat sich eine Stärkung der sozialen Fürsorge auf die Fahnen geschrieben. Zum kommunistischen Nordkorea will sie eine Politik des gegenseitigen Vertrauens aufbauen. (dpa/DER STANDARD, 18.12.2012)
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