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Wien - Rasche Maßnahmen zur Senkung von Treibhausgas-Emissionen empfehlen Forscher einmal mehr in einer aktuellen Analyse: Um wie angestrebt die Erderwärmung auf zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen, sollten rasch entsprechende Handlungen gesetzt werden. Andernfalls werde es ab 2020 teuer und risikoreicher. Zudem schwinden die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, betonen Forscher vom Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien, der ETH Zürich und dem National Center for Atmospheric Research (USA). Sie haben im Fachmagazin "Nature Climate Change" eine Analyse über Kosten und Risiken veröffentlicht, die entstehen, wenn die Treibhausgas-Emissionen 2020 kritische Schwellen überschreiten sollten.
Mehr als 190 Staaten haben sich das Ziel gesetzt, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Die Autoren der aktuellen Studie zeigen, dass dieses Ziel nach wie vor erreicht werden kann, selbst wenn die Treibhausgas-Emissionen bis 2020 nicht reduziert werden und von derzeit 50 Gigatonnen pro Jahr auf 55 Gigatonnen ansteigen würden.
Dies wäre allerdings nur mit hohen Kosten, höheren Risiken und unter sehr optimistischen Annahmen über zukünftige Technologien möglich. Je stärker die Emissionen in naher Zukunft reduziert werden, desto billiger werde es, die Klimaziele zu erreichen und desto mehr Optionen gebe es langfristig, heißt es in einer Aussendung des IIASA.
"Das Klima ist ein kumulatives Problem - je länger man mit stringenten Maßnahmen zur Emissionsreduktion wartet, desto teurer wird es später. Die Höhe des Emissionsniveaus im Jahr 2020 wird die Kosten über die darauf folgenden 50 bis 60 Jahre bestimmen", sagte der Leiter des Energie-Programms am IIASA, Keywan Riahi.
Es sei allerdings "nicht nur eine Frage der Kosten, sondern auch der Flexibilität, die einem dann noch bleibt", betonte Riahi. So gebe es bei einem Anstieg der Emissionen auf 55 Gigatonnen nach 2020 und einem angenommenen durchschnittlichen Wachstum des Energiebedarfs nicht mehr die Möglichkeit, aus der Kernenergie auszusteigen. "Zudem müsste man weltweit über zehn Jahre hinweg jede Woche ein Kohlekraftwerk schließen, um dann noch das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen", so der Wissenschafter.
Neue Möglichkeiten würden auch radikale Maßnahmen etwa bei der Energieeffizienz oder Technologie-Durchbrüche wie eine vollständige Elektrifizierung des Transportsektors oder bei der unterirdischen Speicherung von CO2 (CCS-Technik: Carbon Capture and Storage) bieten. Allerdings seien solche Alternativen auch mit Risiken verbunden.
"Wenn wir möglichst viele Optionen haben wollen, sollten wir die globalen Emissionen bis 2020 auf 41 bis 47 Gigatonnen CO2-Äquivalent senken", so Joeri Rogelj von der ETH Zürich, Erstautor der Studie, die er am IIASA begonnen hat. Riahi ergänzt: "Was wir die nächsten acht Jahre tun, bestimmt die langfristigen Möglichkeiten." (APA, 17.12.2012)
Abstract
Nature Climate Change: 2020 emissions levels required to limit warming to below 2 °C
Zwei Drittel des Anstiegs stammt von Eisschilden der Antarktis und Grönlands und dem sich ausdehnenden Meerwasser
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wenn's eh so g'scheite Leute im Standard-Forum gibt, die alles mit dem Hausverstand erklären können?
Den (anthropogen verursachten) Klimawandel (inkl. Auswirkungen) abzustreiten, ist so wie die Evolution oder Gravitation zu verneinen.
Die Beweise sind evident, die Theorie ist weltweit anerkannt und schlüssig - in diesem speziellen Fall leider auch unangenehm (was das Problem für viele darstellt).
Die Rechnung ist nicht so einfach, wie sich das viele hier vorstellen - dass es nur ein bissl wärmer wird und die Sache damit gegessen ist.
Außer ein paar NGOs und die EU glaubt eh keiner mehr dran.
Es geht in die umgekehrte Richtung: China errichtet ein Kohlekraftwerk nach dem anderen, Indien setzt auch auf fossile Energieträger und in den USA erleben Öl und Gas eine Renaissance.
Was da ein paar Wissenschaftler glauben oder nicht glauben, ist demgegenüber völlig wurscht. Der Zug ist längst abgefahren.
Das Waldsterben wurde verhindert, weil die Filtertechnologie besser geworden ist und diese auch (teilweise verpflichtend) installiert wurden. Weniger Schwefelwasserstoff in der Abluft führt natürlich zu weniger H2SO4 im Regen.
Problem erkannt, Problem gebannt - schön für uns, dass wir so schnell eine Lösung gefunden haben.
Und das Ozonloch war Ihrer Meinung auch nur ein Hoax, weil es jetzt wieder kleiner wird?
Nein, wir haben eine Aktion gesetzt (FCKW weltweit drastisch reduzieren), die gewirkt hat.
Aber überall haben die Leute zuerst deppad geredet - oder tun es immer noch.
das waldsterben wurde nur in deutschland thematisiert
http://de.wikipedia.org/wiki/Waldsterben
die meisten massnahmen sind schon in den 60er getroffen worden und nicht nach der hysterie
seit den 80ern wird das Rauchgas aus grossen Anlagen entschwefelt und die extrem emissionsintensive Industrie des Ostblocks ist zusammengebrochen, es wurde vermehrt auf die viel robusteren Mischkulturen gesetzt.
dennoch, und zwar nicht zuletzt aufgrund klimawandelbezogener (sic) faktoren, hat sich das problem nicht in luft aufgeloest sondern "nur" stabilisiert
http://de.wikipedia.org/w/index.p... 1210162755
was auch mir bis dato unbekannt war ist dass auch in unserer Zeit, 2012, Waldkalkungen gegen die Versauerung unternommen werden. Kalk wird per Helikopter ueber Waelder abgeworfen
http://www.saarland.de/70489.htm
soviel zu duemmlichen Legendenbildung zu diesem Thema
kein wort wahr.
im großraum berlin etwa haben die SO2-emissionen ihr maximum erst ende der 70er erreicht (abb. 1 im nachfolgenden link). die erste rauchgasentschwefelung wurde 1983 installiert, die letzte 1990. entstickungsanlagen gab es erst ab 1991 (tabelle 2).
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/um... /ka301.pdf
über ganz europa gemittelt war die maximale SO2-emission in den 80ern:
http://www.pnl.gov/main/publ... -14537.pdf
in österreich wurden bis 1987 PKW ohne katalysator zugelassen, 10 jahre später war noch immer 1/3 aller PKW ohne kat unterwegs.
sie könnten ihrer meinung jederzeit gewicht verleihen, indem sie a) die in den 60ern getroffenen maßnahmen nennen und b) deren wirksamkeit demonstrieren, z.B. anhand von luftgütemessungen oder angaben zum SO2-ausstoss (der sich auch aus dem schwefelgehalt der verwendeten energieträger und deren verbrauch abschätzen lässt) .
solange sie das nicht können, bleibt ihre meinung so glaubwürdig wie die behauptete unbefleckte empfängnis mariens.
warum es auch in Reinluftgebieten die Symptome des Waldsterbens gibt und gab, nur so als Denkanstoß.
Mit ihrem monokausalen Zugang kann man zwar hervorragend Propaganda und Politik machen, nur der Wahrheit kommt man so nicht näher.
in schwer belasteten gebieten ist ein zusammenhang nicht zu leugnen – die toten wälder im erzgebirge sprechen eine klare sprache. ein analoges beispiel aus china:
http://www.sciencedirect.com/science/a... 279290471K
sie können um die genaue grenze, ab wann schäden mit gewissheit eintreten, herumstreiten wie sie wollen und sie können um fehldiagnostizierte schäden wie ein rumpelstilzchen herumhüpfen bis sie schwarz sind; SO2, NOx, CO, blei und cadmium sind schädlich für mensch und pflanze. ende der debatte.
Ihr Pech ist nur, dass ihre einseitige Sichtweise der Ursachen des Waldsterbens von wirklich niemanden Ernst zu nehmenden geteilt wird. Dass das sog. Waldsterben ein komplexes Phänomen ist, hat sich sogar schon bis in die Wikipedia herumgesprochen, die wohl kaum von der Kohleindustrie gekauft ist :-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Waldsterben
wikipedia über SO2:
"Schwefeldioxid ist ein farbloses, schleimhautreizendes, stechend riechendes und sauer schmeckendes, giftiges Gas."
über stickstoffmonoxid:
"…ein farbloses und giftiges Gas…"
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwefeldioxid
http://de.wikipedia.org/wiki/Stic... offmonoxid
http://www.uni-graz.at/richard.p... hange.html
Und dann sehen Sie sich eventuell noch das an:
http://www.uni-graz.at/richard.p... hange.html
Das Waldsterben ist deswegen so interessant, weil es die Geburtsstunde des Ökoalarmismus war und weil - damals wie heute - die Glaubwürdigkeit einer ganzen Wissenschaftszunft verspielt wurde.
http://www.youtube.com/watch?v=7fJwEfMbGHk
http://www.zeit.de/2004/51/N... aldsterben
Wenn Du meinst ernsthaft was zu verstehen, dann fang bitte mit ernsthafteren Themen als einem Artikel von 2004, welches die Wortakrobatik um den Begriff auf die Schaufel noimmt.
hier ein Artikel für Dich
http://diepresse.com/home/pano... aldsterben
http://www.greenpeace-aachen.de/archiv/wa... r-wald.jpg
Im Gegenteil nämlich, die komplette wissenschaftliche Gemeinde (bis auf ein paar von Exxon und Co. bezahlte Leute) sind sich einig - Klimawandel gibt's, und er ist zum Großteil vom Menschen verursacht.
Da am Thema Klimawandel keiner der großen Konzerne verdient, gibt es überhaupt Meinungen wie Ihre.
Aber Sie glauben wahrscheinlich auch, Intelligent Design wäre Wissenschaft - und sind überrascht darüber, dass vor einigen Tagen die Welt nicht untergegangen ist.
Oder arbeiten'S bei der OMV?
Wenn Sie sich des Klimawandels nicht beschuldigen lassen wollen oder der Menschheit nicht einen Fehler eingestehen, dann ist das Ihr Problem - nicht das derjenigen, die ernsthaft Forschung betreiben und sich konstruktive Lösungsvorschläge ausdenken.
Darüber sind sich die Wissenschaftler einig, genauso wie über die Tatsache, dass wir CO2 emittieren.
Inwieweit unsere CO2-Emissionen tatsächlich für die relativ geringe Erwärmung von ca. 0.8 Grad C/Jdht verantwortlich ist, darüber tobt ein erbitterter Streit.
Unfassbar finde ich es, dass Sie wie viele andere hier, mutmaßen, dass jeder, der nicht an die Klimakatastrophe glaubt, entweder bei der OMV arbeitet, von Exxon bezahlt wird oder ähnliches. Und was das Ganze mit intelligent design zu tun haben soll, erschließt sich mir auch nicht.
... und keine Erdabkühlung. Gerade Russland wurde in den letzten Jahren von enormen Hitzewellen getroffen.
Es gibt aber auch eine Theorie über erhöhte Wahrscheinlichkeit von sehr kalten Hochdruckgebieten als Folge von geringer Eisbedeckung in der Barentsee
http://www.agu.org/pubs/cros... 3568.shtml
Eine dafür typische Wetterlage war unsere Kältewelle Februar 2012. Dass globale Erwärmung eine zeitlich und raeumlich gleichförmige Erwärmung bedeutet ist eine falsche Vorstellung. Niemand hat das behauptet. Globale Erwärmung heisst dass sich der ganze Planet netto erwärmt, und das tut er nachweislich.
Ja, das tut er nachweisweislich, und zwar um so geringe Beträge, dass man sich fragt, weswegen man darüber überhaupt diskutiert.
Die jährliche mittlere Temperaturerhöhung liegt im Bereich von Tausendstel Grad. Kaum jemand von uns besitzt ein Thermometer, das eine solchen minimalen Temperaturunterschied auflösen kann.
Dazu kommt noch, dass nicht einmal die gesamte beobachtete Erwärmung menschengemacht ist, wie selbst das IPCC einräumt, das man keineswegs als Hort der Klimaskeptiker einstufen kann.
...ein Begriff, bei dem obskurantische Schwadronierer die bei allem von der UNO immer schwarze Hubschrauber sehen, sofort wirres Zeug reden, ein wort zur aufklaerung:
Dort wird lediglich die existierende Literatur in Berichte zusammengefasst. Dort wird nichts "behauptet" was nicht in den guten journalen laengst gestanden ist und peer reviewed wurde. Und kenntnisstand ist: die atmosphaerenphysik der anthropogenen klimasensitiven gase (deren zunahme) erklaert die erwaermung vollstaendig
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