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Quantenphysiker Markus Arndt erhält für seine Forschung einen ERC Advanced Grant.
Wien - Einen ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates erhält Markus Arndt, Dekan der Fakultät für Physik der Universität Wien und Leiter der Forschungsgruppe Quantennanophysik. Das gab die Universität Wien am Montag in einer Aussendung bekannt. Der mit rund 2,3 Millionen Euro dotierte ERC Advanced Grant ist die wichtigste europäische Forschungsförderung und unterstützt Projekte mit hohem Potenzial für Innovationen. Es ist der 10. ERC Advanced Grant an der Uni Wien.
In den vergangenen Jahren ist es der Forschungsgruppe Quantennanophysik (QNP) um Markus Arndt gelungen, überraschende nicht-klassische Phänomene wie Quantendelokalisierung und Quanteninterferenz an hochkomplexen Teilchen aus hunderten von Atomen zu zeigen - so wurden zum Beispiel Moleküle zu Stars in einem Quanten-Film.
Im Projekt "PROBIOTIQUS" (Processing biomolecular targets for interferometric quantum experiments), das im Frühling 2013 startet, sollen in den nächsten fünf Jahren zahlreiche neue Werkzeuge für neue Experimente der Quantenphysik mit Biomolekülen entwickelt werden, wie z.B. Aminosäuren und Nukleotidcluster, Proteine und DNA-Stränge, um für das Leben wichtige Materie weiter zu untersuchen.
"Eine große Zahl biologischer Objekte kann so für Quantenexperimente zugänglich gemacht werden, um auf eine neue Art präzisere Daten über molekulare Eigenschaften zu gewinnen - am Ende auch in biomimetischen Umgebungen", erläuterte Arndt. "Quantenexperimente in einem Wasserbad sind nicht denkbar, aber wir könnten jedes Molekül für sich mit einer kleinen Wasserhülle versehen", so Arndt. Dann sei die lokale Bedingung nicht unähnlich der lebenden Umgebung, die sich in wässriger Lösung abspielt; und das Gesamtobjekt mit den paar umhüllenden Wassermolekülen könnte trotzdem beispielsweise Interferenz und damit Wellencharakter zeigen.
Der gebürtige Deutsche (geboren am 14. September 1965 in Unkel am Rhein in der Nähe von Bonn) hat bei den besten seines Fachs gelernt: Nach dem Physikstudium an der Universität Bonn und München ging Arndt als Postdoc unter anderem zum späteren Physik-Nobelpreisträger (2005) Theodor W. Hänsch vom Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München und zu Experimentalphysiker Anton Zeilinger an die Universität Innsbruck. Arndt folgte Zeilinger 1999 an die Universität Wien, wo er die Arbeitsgruppe Quantennanophysik aufbaute und 2008 zum ordentlichen Professor berufen wurde. Im gleichen Jahr erhielt er mit dem Wittgenstein-Preis den höchsten Wissenschaftsförderpreis Österreichs. (red, derStandard.at, 17.12.2012)
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Wir Relativisten nennen das ökonomische Gravitation und es betrifft nicht nur Forschungsgelder. Wenn irgendwann die kritische Grenzgeldmenge erreicht wird, bilden sich dann Schwarze Löcher aus – sprich Geld verschwindet hinter dem Ereignishorizont. Welchem Phänomen die Hawking-Strahlung entspricht überlasse ich gerne der Phantasie der Leser, auch wenn mir eine bestimmte Idee vorschwebt.
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