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Brüssel - Die EU-Kommission will im Jänner ein neues Hochschul-Ranking vorstellen, das 500 Universitäten aus allen Teilen Europas und der Welt umfassen soll. Wie die EU-Behörde am Montag in Brüssel bekannt gab, wird das "U-Multirank" auf einer groß angelegten Konferenz der irischen EU-Ratspräsidentschaft am 30. und 31. Jänner in Dublin offiziell aus der Taufe gehoben.
Im Unterschied zu bestehenden Ranglisten sollen die Universitäten anhand eines breiteren Spektrums an Leistungsindikatoren eingestuft werden, erklärte die Kommission. Dies sollte den Nutzern ein besseres und realistischeres Bild von den Einrichtungen geben. Bewertet werden fünf Kategorien: das Renommee der Forschung, die Qualität von Lehre und Lernumfeld, die internationale Ausrichtung, das Abschneiden beim Wissenstransfer und regionales Engagement.
Die Universitäten wurden aufgefordert, sich im ersten Halbjahr 2013 für das neue Ranking anzumelden. Erste Ergebnisse werden nach Angaben der EU-Kommission für Anfang 2014 erwartet. (APA, 17.12.2012)
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Es ist zu begrüßen, dass die Journalisten von den medialen rankings (sind marketing orientiert) abkommen und etwas mehr in die Analyse einsteigen müssen. Die Artikeln über die Aufgaben der Unis werden dann hoffentlich etwas sachlicher und sowohl für Leser als auch Politiker stimulierender um zielorientierte Verbesserungen zu betreiben statt sich nur über untergeordnete Studiengebühren und Zulassungsbeschränkungen auszulassen.
Die Studenten im 5. Jahr (MedUni Wien) wissen zur Zeit nicht wo sie ihre Ausbildungsplätze für nächstes Jahr bekommen. Ihnen wurde nahegelegt sich selbst um diese Plätze im Ausland od. woanderes in Östereich zu kümmern.
Nachdem der Studienplan geändert wurde, werden 2 Jahrgänge zum selben Zeitpunkt gleiches Programm absolvieren müssen - daher für die Älteren - keine Ausbildungsplätze in Wien (bzw. nur in Härtefällen wie Schwangerschaft od. Ä)
Finde ich SKANDALÖS!!!!
Soweit über die angebliche Qualität, an der MedUni Wien. Dazu braucht man kein Ranking, es ist einfach Katastrophe.
Diejenigen die einen Auslandsaufenthalt finanzieren können, haben wenigstens die Chance etwas zu lernen.
Der jaehrliche Shanghai report ist ernst zu nehmen, weil er den wunsch der Chinesen spiegelt, weltfuehrend in bahnbrechender industrie zu werden. Die Chinesen wollen den erfolg der forschungs-miles nachmachen, die zu den industrien von silicon valley oder den bio miles von Boston oder San Franzisko oder der Schweiz gefuehrt haben. Leider fehlt uns der stolz, etwa elektronische industrie wie die Niederlaender zu besitzen, die weltbegriff sind. Sie haben eben 7 unis, die vor Wien liegen.
Man kann annehmen, dass Wien in diesem ranking im schnitt etwas besser als im katastrophalen Shanghai report [knapp unter 200 weltweit] abschneiden wird, da forschung weniger gewichtet erscheint. Der rang in der kategorie forschung sollte besonders interessieren. Die lehre in Wien ist gut, ich weiss allerdings nicht, wie man sie bewerten kann, anders als „gefuehlsmaessig“. Die forschung ist unter ferner liefen, was sich am zitationsindex messen laesst. Ein derart gemischtes ranking koennte ueber die katastrophale forschung in Oe hinwegtaeuschen und keinen guten dienst leisten.
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