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IT-KV: Verhandelte Anhebung entspricht Inflation und Verbraucherpreisindex.
Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter haben die Verhandlungen um den Kollektivvertrag für Angestellte in der IT-Branche erfolgreich beendet. Das Ergebnis: Die Mindestgrundgehälter werden um 2,94 Prozent angehoben.
Weiters steigt die Ist-Gehaltssumme um 2,8 Prozent. Lehrlinge verdienen künftig um 3,0 Prozent mehr. Dazu wurde der Arbeitnehmerbegriff im Vertrag klarifiziert, auch in Sachen Dienstreisen und Ist-Erhöhungen gibt es Überarbeitungen, die jedoch nicht inhaltlicher Natur sind, sondern den Vertrag in Sachen Lesbarkeit der aktuellen Judikatur anpassen
Weitere rahmenrechtliche Fragen sollen noch im ersten Quartal des kommenden Jahres besprochen werden. Hier wird es unter anderem, ebenfalls klarifizierend, um die Definitionen einzelner Entgeltbestandteile gehen. Inhaltlich könnten auch - schon vorbereitend auf die nächsten Verhandlungen - Themen in Sachen Aus- und Weiterbildung besprochen werden, wie die Wirtschaftskammer auf WebStandard-Anfrage mitteilt.
Sowohl Bernhard Hirnschrodt, GPA-djp, der als Vertreter der Arbeitnehmer den Verhandlungen beigewohnt hat, als auch Martin Zandonella, Sprecher der Berufsgruppe IT-Dienstleister bei der WKO, zeigen sich zufrieden mit dem Ergebnis.
Der Anstieg der Mindestgrundgehälter entspricht damit dem von der Statistik Austria errechneten Verbraucherpreisindex per November (2,8 Prozent). Auch die Inflationsrate lag Ende des Vormonats auf diesem Niveau. (red, derStandard.at, 17.12.2012)
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Die Tatsache das wir nicht einmal genügend Gewerkschaftsmitglieder haben damit wir unsere eigene Gewerkschaft (ohne Journalisten und Printmedien) gründen können... sagt schon genug über uns "hochqualifizierte" ITler aus.
Die Kollektivvertrags-Verhandlungen werden ganz anders behandelt, verhandelt und ausgehen, wenn die GPa-djp 80% und noch mehr Mitglieder hinter sich hat statt rund 30%.
Wenn Sie mir nicht glauben ==> Vergleichen Sie doch die Kollektivverträge von "Bergbau und Energie" sowie "Metallverarbeitender Industrie" sowie die Prozentzahl deren Mitglieder!
MfG
Ich dachte VPI ist irgendwo bei 3.6%.
Zumindest habe ich heute gelesen dass der ASFINAG die Vignetten um 3.6% gemäß VPI erhöhen wird.
Aber gut, die Betriebsräte tun ihr Bestes und die Arbeitgeber haben da schon viel abenteuerlicheres gefordert wie Mindestlöhne halbieren damit mehr Personal aufgenommen werden kann.
Also so gesehen ist eine fast Inflationsdeckung schon ein großes Erfolg.
Nun ja, stimmt je nach Einstufung schwankt die Erhöhung. Da ist 2.8 % fast der Höchstwert.
Bei all den vielen Überstundenpauschal und All-In Verträgen die es in der IT gibt wird auch kaum jemand eine effektive Erhöhung bekommen.
Es wird lediglich der Grundlohn erhöht und somit der Überstundenpauschalanteil verringert. Das bedeutet im Endeffekt dass man um die Lohnerhöhung weniger Überstunden pauschaliert leisten muss.
Dieses Spiel wird dann solange gemacht bis der ÜP vollkommen weggeschmolzen ist. Danach muss man eine erneute ÜP Zuschlag vereinbaren.
Ich nehme an das ist aber nicht nur bei den IT Verträgen so ;-)
das ist aber auch in anderen branchen so.
wenn ich mir aber anschau was leute im handel verdienen und im it-bereich dann würden wir immer noch mehr verdienen selbst wenn es 30 jahre überhaupt keine erhöhung geben würde.
Organisierungsgrads in der Branche ist das ein Abschluß der sich so wie andere auf einer Ebene mit Industrie-Abschlüssen bewegt. Das hier viele nicht wissen welcher Warenkorb zur Berechnung herangezogen wurde und die durchschnittliche I-Rate der letzten 12 Monate (Stichdatum Gültigkeit KV) sozusagen die Verhandlungsbasis ist führt dann zu Postings wie man sie bei KV-Abschlüssen bewundern kann. Man muss sich einfach vorstellen das die Gewerkschaft für Leute verhandelt die dort nicht Mitglied sind, aufgrund des Abschlusses keine Mehr-Leistung erbringen müssen und dennoch gibts ein paar lustige die meinen sie hätten Anspruch auf mehr. Wo kein Organisierung da keine Zuckerl, so schauts aus!
Unser Unternehmen stellt kaum Leute ein, welche über KV verdienen. Es sind nicht mehr als 9 Leute im Betrieb welche mehr als KV verdienen. Die sind natürlich seit es 'IST doch nichts' gibt, natürlich ausgenommen. Man will sich ja was sparen. Es wird daher immer schwieriger gute Leute zu finden, denn hochwertige Arbeitskräfte haben sich schon lange besser bezahlte Alternativen gesucht. Ich selbst habe seite 10(!) Jahren keinen Cent mehr bekommen - Danke GPA! - Verdiene aber trotzdem noch besser als die armen Neueinsteiger.
Vielleicht könnte man im nächsten KV die Leute gleich herabstufen, weil ja gerade die Wirtschaft so schlecht ist.
Meiner Meinung wird nach der Flucht aller Profis aus dieser Branche sich die Sache selbst erledigen.
Ich bin ja viel gewohnt, habe aber nicht damit gerechnet beim klick auf den GPA Link Frau Hochhauser und einen strahlenden Herrn Leitl zu Gesicht zu bekommen.
Bitte schnell korrigieren, zart besaitete Leser nehmen ansonsten vielleicht noch schaden.
Wo denken Sie hin? So masochistisch veranlagt bin ich dann auch wieder nicht, da schau ich schon sehr genau wenn ein WKO Link in der Nähe ist. :-)
Zum Glück hat Herr Pichler die Gefahr nun gebannt. Die wunderbaren Gesichter von Hochhauser & Leitl werd ich aber so schnell nicht wieder vergessen. :-(
Was hier nicht zu Wort kommt: ab sofort können (Junior-)Developer innerhalb der schlechter bezahlten "Allgemeinen Tätigkeiten" eingereiht werden.
Zitat hierzu: "[Arbeitnehmer] die auf Basis eines Pflichten- oder Lastenheftes die Implementierung von Methoden und Modulen oder Programmen durchführen."
Anstatt dem IT-Markt mehr Arbeitskräfte zuzuführen indem man die Gehälter kräftig erhöht, sendet man mit solchen Änderungen ein falsches Signal aus. Es bleibt abzuwarten wieviele Neulinge damit in prekäre Arbeitsverhältnisse gedrängt werden.
Lieber über den Tellerrand schauen und nicht rote Striche verteilen. Die Wahrheit tut weh, ich weiß. Hochqualifizierte IT- Kräfte verdienen einen Schaß in Österreich. Und ich rechne mich zu den guten bis sehr guten, und nicht zu den besten.
Und das ist genau das Problem in Österreich. Hier verdienen auch viele richtig gute Leute nicht mehr als 40, 50 k Brutto im Jahr. Die Leistung interessiert einfach keinen, weil die Verantwortlichen sie entweder nicht beurteilen können oder es sie nicht interessiert.
Österreich ist echt ein schönes Land - zum Urlaubmachen. Arbeiten in Österreich - nein danke!
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