Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Steyr - Im BMW-Motorenwerk in Steyr in Oberösterreich müssen laut einem Bericht der "Oberösterreichischen Nachrichten" (OÖN, Montagausgabe) kommendes Jahr rund 100 der derzeit etwa 700 Leasingkräfte gehen, weil 2013 weniger produziert werde. Seitens des Unternehmens hieß es auf APA-Anfrage nur, die Zahl der Zeitarbeitskräfte ändere sich "quasi täglich".
Betriebsratsvorsitzender Andreas Brich geht von einer vorübergehenden Maßnahme aus und sprach gegenüber der Zeitung von einer "Delle" in der an und für sich guten Auslastungssituation des Werkes. Laut OÖN dürfte die Motorenproduktion 2013 von derzeit rund einer Mio. auf 900.000 Stück fallen. Nach Einschätzung Brichs habe das weniger mit Verkaufsrückgängen zu tun als mit Produktionsverschiebungen. Die Dreizylindermotoren-Montage laufe verzögert an und starte erst Anfang 2014. Die Vierzylinder-Montage wurde nach München verlagert.
Das Unternehmen betonte dazu, man stehe vor einem der besten Produktionsergebnisse des Werkes. Der Gesamtoutput an Motoren und Motorenkomponenten werde sich nächstes Jahr auf dem Niveau 2012 bewegen. Daten zu Produktion und Stammbelegschaft sollen aber erst in der Jahrespressekonferenz im Jänner bekannt gegeben werden. Vorher werde man keine Detailzahlen bestätigen, so ein Unternehmens-Sprecher.
Im BMW-Werk in Steyr sind rund 2.800 Stamm-Mitarbeiter tätig. Damit wurde mittlerweile wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Der Anteil des Leih-Personals liege bei etwa 25 Prozent, obwohl eine Betriebsvereinbarung maximal 10 Prozent vorsehe, heißt es in dem OÖN-Artikel. Im vierten Quartal 2012 seien 40 Personen in die Kernmannschaft übernommen worden. Der Belegschaftsvertretung war das zu wenig, sie wollte eine dreistellige Zahl. Brich hofft bei weiteren Gesprächen im ersten Quartal 2013 zumindest die Differenz auf 100 zu erreichen. (APA, 17.12.2012)
Nach vier Jahren hat der Staatsfonds aus Katar sein Engagement bei Porsche beendet. Nun befinden sich die Anteile wieder in den Händen der Familie
Die Krise hat den europäischen Automarkt weiter fest im Griff, nur Großbritannien bleibt eine Ausnahme
In einer Studie prognostiziert der Experte der Autoindustrie das schlechteste Jahr seit Jahrzehnten
Fiat plant eine Finanzierung von bis zu zehn Milliarden Euro, von eine Übernahme will man aber noch nicht sprechen
Bei deutschen Autos klaffen Werbung und Wirklichkeit in puncto CO2 und Spritverbrauch besonders weit auseinander
Auch in Österreich steigt die Bedeutung von Car-Sharing, unter anderem wegen der Urbanisierung
Spekulationen auf eine baldige Totalübernahme von Chrysler haben Fiat Auftrieb gegeben
Tochter Fiat Industrial denkt an Börsegang in Wall Street nach Fusion mit CNH
Der Auto-Hersteller wird im Oktober 2016 seine beiden Werke im australischen Bundesstaat Victoria schließen
Die Zahl der Neuzulassungen stieg im April gegenüber dem Vorjahr um 1,7 Prozent auf mehr als eine Millionen
Die Herstellung der Gefährte ist noch immer finanziell unattraktiv. Zudem mangelt es an der nötigen Infrastruktur
Ein Daimler-Sprecher wies die Vorwürfe zurück. Dem Unternehmen liege keine Anzeige vor
Die automatische Gangschaltung stellt ungewollt auf "neutral", betroffen sind die Modelle Commander und Grand Cherokee
Der japanische Autobauer profitierte von der Yen-Abschwächung, der Nettogewinn legte um 239 Prozent zu
Die Arbeitszeiten werden erhöht, Löhne und Gehälter eingefroren. Stellen sollen nicht nachbesetzt werden. Renault will so eine halbe Milliarde einsparen
Der Werkstoff Holz könnte im Auto Karriere machen. Die Branche tüftelt daran, den vorherrschenden Stahl zu ergänzen
http://www.autohaus.de/bilanz-bm... 85688.html
... und deshalb weg mit den leasingleuten
Lies das hier auch!
http://derstandard.at/134828420... eutschland
Steyr liegt in Österreich und nicht in Deutschland.
Im Gegensatz zu Deutschland gibt es hier in A einen Kollektivvertrag, auch für Leiharbeiter.
Nicht nur, dass die Leihfirmen im Falle BMW den, nehme ich mal an Industrie- KV, an die Leiharbeiter bezahlen müssen, diese müssen auch sog. Referenzzuschläge bezahlen.
Je nach Ausbildung zwischen 9 und 18% mehr als die BMW- Stammmitarbeiter erhalten.
weit über Kollektiv und ist daher ein beliebter Einsatzort für Leasingfacharbeiter. Es gibt ein Stufen-Entlohnungsschema, und ein qualifizierter Leih-Facharbeiter hat bei BMW an die €2000,- NETTO (ohne Überstunden).
Und nicht vergessen-die Montage von Motoren ist nur ein Teilbereich des Werkes. Die Produktion von Motorteilen (für Steyr und BMW-Werke weltweit) läuft weiter auf Hochtouren.
aber ein industrie kv für leasing personal gibt´s nicht mal bei omv ect... ich wünsche jedem nur das beste.
bevor mein neffe in die schweiz ausgewandert ist hat er fast 5 jahre in kärnten als htl-absolvent für 1.350 euro brutto für ein leasingunternehmen bei verschiedenen gewerblichen- und industriekunden gearbeitet. welcher kv kann ich nicht sagen, aber zum leben zu wenig....
Habe ich auch nicht geschrieben, dass es einen Industrie-KV für Leiharbeiter gibt.
Ich nehme aber an, dass BMW selbst dem KV Metallindustrie unterliegt. Nachdem dieser höher ist, als der Leiharbeiter KV, kommt dieser zur Anwendung- der jeweils für den Leiharbeiter bessere. ;)
Zusätzlich laut Leiharbeiter-KV kommt im Industiebereich noch der Referezzuschlag zwischen 9 und 18% zusätzlich hinzu.
Bezüglich Ihres Neffen kann ich nichts sagen, da keine KV Angabe, evt. war er im Handels- KV. . . .
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.