Mobilfunker müssen Apple-Testgeräte für Journalisten kaufen

17. Dezember 2012, 12:03
  • Auch der WebStandard Apple-Testgeräte mittlerweile von Mobilfunkern.
    foto: webstandard

    Auch der WebStandard Apple-Testgeräte mittlerweile von Mobilfunkern.

Netzbetreiber übernehmen zwangsläufig Pressearbeit des Konzerns

Ein hochrangiger Manager eines heimischen Mobilfunkers ist derzeit nicht besonders gut auf Apple zu sprechen. Der Grund: Apple stellt seit einigen Monaten keine Testgeräte mehr für Journalisten bereit. Diese Aufgabe müssen nun zwangsläufig die Netzbetreiber übernehmen, die ein starkes Interesse an Testberichten und Artikeln haben.

"Apple hat einen Weg gefunden, mehr Produkte zu verkaufen"

Allerdings müssen sie dafür nun zusätzliche iPhones und iPads direkt bei Apple kaufen. "Zum Vollpreis", wie der Manager gegenüber dem WebStandard betont. Nachsatz: "Apple hat einen Weg gefunden, mehr Produkte zu verkaufen."

Logistischer Aufwand

Dazu kommt noch ein beachtlicher logistischer Aufwand, da die Testgeräte verteilt und wieder eingesammelt werden müssen. In den Verkauf gelangen die Geräte nicht mehr, da sie immer wieder von Journalisten für weitere Tests, etwa von Apps, benötigt werden.

Kernmärkte

Apple konzentriert seine PR- und Pressearbeit auf sogenannte Kernmärkte wie die USA, Japan und Deutschland. Kleinere Länder wie Österreich erscheinen nur noch in Spurenelementen am Radar des Konzerns. Trotzdem verkaufen sich Geräte mit dem Apple-Logo wie die sprichwörtlichen warmen Semmeln. (sum, derStandard.at, 17.12.2012)

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Der Artikel in der Süddeutschen würde als Krone-Leserbrief durchgehen.

Der Autor bewschert sich im Grunde über seine zum Unverständis führenden Unwissenheit. Ein Beispiel sind die Patentklagen von Apple, die für jeden globalen Konzern heute aufgrund von Rechtslagen präventiv notwending sind. Nicht die Klagen als solche sind absurd, sondern die geltenden Rechtsgrundlagen, die sie hervorbringt.

Es ist aber immer einfacher, sich über etwas lautstark zu beschwerden, als sich damit in der Tiefe auseinanderzusetzen.

Fazit: Unlesenswert.

Subjektiver Kommentar (vorsichtig ausgedrückt)

wenn sie da mitspielen dann ist es ja sehr gscheit von apple

warum sollten sie den mist hierzulande verschenken wenn es sich nicht lohnt?

Nochmal langsam: Ein Unternehmen ist Pfui-bah, weil es Waren, die es verkaufen kann, nicht verschenkt?

Krause Logik! Wenn die Betreiber so ein Interesse an den Testgeräten haben, daß Sie den Vollpreis zahlen, dann ist das Nachfrage. Und ein Unternehmen daß auf Nachfrage mit Verschenken statt Verkaufen reagiert, könnte ein Problem im Markt bekommen.
Und wenn die Dinger ein Schmarren Sind, dann kauft Sie eben nicht!

Offensichtlich ist man angefressen,

Na dann seit mal ALLE solidarisch, 1-2 Monate kein Kauf bei Apple.

Die würden schnell lernen.

na das mach ich eh schon seit immer.

thomas brezina und apple kommen mir nichts ins haus!

Haha - Grün für Brezina

Apple Testberichte

Ich habe kein Problem damit weniger über Apple Geräte zu lesen.

i glab i spinn: der erste "apple" artikel der nicht unter der rubrik "innovation" erscheint.

gratuliere!

wobei diese marketing-strategie

Schon innovativ ist :-)

Da glaubt man immer...

...das komplette Ausmaß an Gier und Arroganz von Apple erkannt zu haben, und dann setzen sie immer wieder eins drauf. Hut ab!

Warum sprechen Sie nicht gleichermaßen von der Gier der Journalisten, alles kostenlos haben zu wollen - von den Geräten bis zu den Eintrittskarten bei Veranstaltungen?

Sehen Sie es doch positiv: Apple kauft sich nicht mehr das Wohlwollen von Berichterstattern, indem diesen kostenlos teure Geräte zur Verfügung gestellt werden. Vor kurzem gab es eine riesen Diskussion, ob sich Entscheidungsträger (aka Meinungsmacher) zu Werbeveranstaltungen einladen lassen dürfen.

Niemand mus iSchrott kaufen!

Ich frage mich sowieos wieso das jemand mitmacht..

ich kenne einen Händler der IPADs verkauft, offziell und groß angekündigt von Apple auch - der verdient 5,00 Euro pro Stück. Da ist die Arbeit - bestellen, ausliefern, Kunden geben Rechnung schreiben, höher als die Einnahmen.

Nachdem Apple Kunden eh nur Apple kauefn, würde ich mir das nicht antun. Besonders, weil dann, aus Sicht des Kunden durchaus berechtigt manchmal auch noch Support, HIlfestellung, Reklamation, etc. anfällt.

Ihr vergesst die Repaid´s

die jeder offizieller Apple-Händler bekommt. Das sind bei ordnungsgemäßer Werbung rund 9%.

Das war bei Apple schon immer so.

Ich hab es mir mal angetan in den 90er Apple zu verkaufen. Damals war es noch ein Nischenprodukt. Aber auf Apple-Hardware waren 1-3% Marge. Also nichts neues.

Von 1-3% Marge kann man nicht leben

das ist bestenfalls Hobby

eh nicht.

das Geschäft wurde dann mit Zubehör gemacht; zB Drucker, nicht Apple Monitore und vor allem Software.

Echt super

Drucker und Software bei IPAD und IPHONE. Da ist ja der Gewinn sicher und auch das Überleben des Händlers. :-DDD

Damals war bzw. wurde gerade der iMac aktuell ;)

an ein iPad hat da noch niemand gedacht. War halt ein Nischenmarkt - hauptsächlich Grafiker und Drucknebengewerbe.

Ja klar,

so macht man das immer - aber das Vorgehen von Apple ist dann keine Partnerschaft - weil da lässt man den Partner auch leben - sondern Ausnutzen.

Für Apple ist das natürlich klasse, und wenns wienerisch gesehen "einigeht" - warum nicht

Support, Hilfestellung, Reklamation usw.

übernimmt bei iPhones eben Apple und der Händler hat NIX damit zu tun.
Innerhalb der ersten 3 Monate mittels des kostenlosen Tel-Supports, während der nächsten 9 Monate werden defekte iPhones per DHL ausgetauscht.
Bei (kostenpflichtiger) Garantieverlängerung gilt dies für insgesamt 3 Jahre.
Austausch für Kreditkarten-Inhaber erfolgt erfahrungsgemäss innert 24, maximal jedoch 48 Stunden.
Für den Rest innerhalb 72 Stunden, alles ohne einen Meter ausser Haus zu schlapfen.

Bei anderen Apple-Produkten verdient der Händler auch an den Garantie-Fällen, so er eine zertifizierte Werkstatt hat.

Leider beobachte ich seit den ersten mid 2006 Geräten (Intel) gehen iMacs, Minis, MacBooks und Macbooks Pro kurz nach dem 36. Monat immer öfter kaputt.

bei anderen formen sind 12 monate garanie und ebenfals kostenlose hotlines usus

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