Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Bagdad - Kurz vor dem ersten Jahrestag des US-Truppenabzugs aus dem Irak ist das Land am Montag den zweiten Tag in Folge von einer schweren Anschlagserie erschüttert worden. Bei Bombenanschlägen und bewaffneten Überfällen wurden landesweit mindestens 48 Menschen getötet und über 100 weitere verletzt. Die Attacken richteten sich sowohl gegen Sicherheitskräfte als auch Zivilpersonen, darunter Angehörige der Shabak-Minderheit.
Bei dem schwersten Anschlag im Norden der Hauptstadt Bagdad riss eine Autobombe nach Angaben von Rettungshelfern in der Nähe eines Autohauses elf Menschen in den Tod und verletzte 40 weitere. In und um Bagdad detonierten mehrere Bomben, die in Autos oder am Straßenrand deponiert waren. Nahe Tikrit attackierten Bewaffnete einen Polizeiposten. Als die Sicherheitskräfte die Angreifer verfolgten, sprangen diese aus ihrem mit Sprengstoff beladenen Auto und sprengten es in die Luft. Nach Polizeiangaben starben fünf Polizisten, fünf weitere wurden verletzt.
Nahe der Stadt Mossul im Norden des Landes wurden bei einem Autobombenanschlag auf Angehörige der Schabak-Minderheit weitere fünf Menschen getötet. Etwa 30.000 Menschen gehören dieser kleinen schiitischen Religionsgruppe an, die zunehmend ins Visier islamistischer Aufständischer gerät. In der von der Zentralregierung und der kurdischen Regionalregierung beanspruchten Grenzregion Tus Khurmatu ereigneten sich mehrere Attentate.
Erst am Sonntag waren bei einer Attentatsserie im Irak 19 Menschen getötet und dutzende weitere verletzt worden. Am Dienstag jährt sich der Abzug der letzten US-Soldaten aus dem Land zum ersten Mal. Auch wenn die Intensität der Gewalt im Vergleich zu ihrem Höhepunkt in den Jahren 2006 und 2007 stark zurückging, sind Anschläge auf Behörden und religiöse Minderheiten im Irak weiterhin an der Tagesordnung. (APA, 17.12.2012)
Mehrere Tote im Zentrum Kirkuks und in einem Turkmenenviertel
Regierungschef al-Maliki kündigt neue Sicherheitsstrategie an
25 Personen verletzt
Dutzende Verletzte - Moschee, Begräbnis und Cafe angegriffen
Sechs Provinzen stehen noch aus - Ergebnisse nur begrenzt aussagekräftig
Gefechte im Norden und Bombenanschlag nahe Bagdad
Bündnis in sieben von zwölf Provinzen stärkste Kraft
Irakischer Premier: Jeder wird zur Rechenschaft gezogen
Auch in den Irak fliehen immer mehr Syrer. Die Ärztin Katharina Resch erzählt von der schwierigen Versorgungslage im Flüchtlingscamp Domeez
Auch Zivilisten unter den Todesopfern
General befürchtet, dass kurdische Kämpfer Ölfelder bei Kirkuk übernehmen wollen
Mindestens 30 Verletzte bei Bombenexplosionen
Arabische Liga "schockiert" - Opfer vor allem in Städten des Südens
Bewaffnete Angreifer töten Polizisten und Soldaten - Möglicherweise Racheakte für Ereignisse am Vortag
Kämpfe zwischen Sicherheitskräften und Sunniten
Erster Urnengang seit Abzug der US-Truppen - Berichte über Unregelmäßigkeiten
Schusswechsel nahe Kirku - Sunnitischer Bildungsminister als Konsequenz zurückgetreten
Detonation in Café in einem Einkaufszentrum - Mehr als 50 Menschen verletzt
Wegen Bombenanschlägen, Morden und Entführungen verurteilt
Bis heute leidet die 14-jährige Samar Hassan unter den Erinnerungen an den Tod ihrer Eltern - Ihr Bild ging 2005 um die Welt
Wächter vor Wahllokal erschossen - Blutige Attacken vor der Regionalwahl am Samstag
Explosion von mehreren Autobomben in Bagdad - Zahlreiche Verletzte
Kandidat säkularer Liste gemeinsam mit drei Brüdern getötet - Schwerverletzter Politiker bei weiterer Attacke
Der Irak befindet sich zehn Jahre nach dem Beginn der US-Invasion in einer politischen Krise. Sunnitische Proteste gegen den schiitischen Premier nehmen zu - aber auch die extremistische Gewalt gegen Schiiten
innerstaatliche Konflikte sind nicht so interessant wie zwischenstaatliche Konflikte.
Das trifft die Sache zwar besser, lässt aber weniger Raum für Empöruntg und Verschwörungstheorien - wie schade aber auch!
„Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber, sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, dass es schreit und zuckt – der hat wohl Nerven, aber – Herz hat er nicht.“
(Zitat Berta von Suttner)
stimmt nur bedingt ...1. ist die platzierung des artikels schon mal kategorie "find mich wenn du kannst" ... 2. lässt der artikel nicht viele fragen offen ... natürlich könnte man jetzt fragen warum haben die das getan? doch dies wurde in diesem forum schon oft durchgekaut.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.