Das stromlose Überleben in einer Hütte im weißrussischen Wald

Ansichtssache17. Dezember 2012, 15:10
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Ein Ehepaar lebt seit mehr als 20 Jahren in einer Übergangslösung

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion packten Tamara und Juri Bajkow ihre Sachen. Das Ehepaar zog in die Wälder eines Dorfes, das sich 300 Kilometer nordöstlich der weißrussischen Hauptstadt Minsk befindet: Juchowitschi. Dort bauten sie mitten im Nirgendwo eine kleine Hütte, die den Start in eine neue Zukunft bedeuten sollte. Mit Landwirtschaft und Viehzucht wollten sie sich das Leben als Einsiedler finanzieren.

Aus der Hütte, die nur wenige hundert Meter von der russischen Grenze entfernt liegt, sollte irgendwann ein Haus mit angeschlossenem Betrieb werden. Doch ihr Geschäftsmodell wollte nicht funktionieren, und so hat sich der Traum der beiden auch nach mehr als 20 Jahren nicht erfüllt. Die 64-Jährigen leben noch immer ohne die grundlegenden Annehmlichkeiten eines Hauses und ohne Stromanschluss. (red, derStandard.at, 17.12.2012)

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