Das stromlose Überleben in einer Hütte im weißrussischen Wald

Ansichtssache | 17. Dezember 2012, 15:10

Ein Ehepaar lebt seit mehr als 20 Jahren in einer Übergangslösung

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion packten Tamara und Juri Bajkow ihre Sachen. Das Ehepaar zog in die Wälder eines Dorfes, das sich 300 Kilometer nordöstlich der weißrussischen Hauptstadt Minsk befindet: Juchowitschi. Dort bauten sie mitten im Nirgendwo eine kleine Hütte, die den Start in eine neue Zukunft bedeuten sollte. Mit Landwirtschaft und Viehzucht wollten sie sich das Leben als Einsiedler finanzieren.

Aus der Hütte, die nur wenige hundert Meter von der russischen Grenze entfernt liegt, sollte irgendwann ein Haus mit angeschlossenem Betrieb werden. Doch ihr Geschäftsmodell wollte nicht funktionieren, und so hat sich der Traum der beiden auch nach mehr als 20 Jahren nicht erfüllt. Die 64-Jährigen leben noch immer ohne die grundlegenden Annehmlichkeiten eines Hauses und ohne Stromanschluss. (red, derStandard.at, 17.12.2012)

Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/vasily fedosenko
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/vasily fedosenko
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/vasily fedosenko
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/vasily fedosenko
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/vasily fedosenko
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/vasily fedosenko
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/vasily fedosenko
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: reuters/vasily fedosenko
Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 187
1 2 3 4 5
der typ lebt seit 1965 alleine in patagonien

http://www.vice.com/far-out/f... ull-length

sehr sympathisch, mag ich..

Die könnten sich mit einer Frühstückspension für Abenteuertouristen eine goldene Nase verdienen.

ich würd in dem Ekelschupfen keinen Bissen runterkriegen

logo daß das nicht funktionieren konnte.jetzt leben sie wie im neolithikum aber super,voll umweltfreundlich dafür unwürdig,gell ihr klimaschützer.menschenschutz is ja nebensache

Konsumieren sie irgendwelche illegalen Drogen, oder ist Ihnen der Geisteblitz zu Ihrem sinnbefreiten Posting einfach so gekommen? Alle Achtung!

Zwischen Hausen wie im neolithikum und taghell erleuchteten Weihnachtlichen Städten liegt ein weites Feld...

Wenn "wir" so weitermachen (lassen) wie bisher,

werden die wenigenden Überlebenden so leben müssen. Glücklich, wer es dann auch kann!

Wer weiss von uns noch, welche Pflanzen man essen kann, die wild wachsen? Es gibt sehr viele!

Ein sehr schlanker

CO2 Fussabdruck jedenfalls!
DIe SUV Fahrer sollen alle in der Hölle schmoren!

jedenfalls auch ein sehr schlanker zahnabdruck.

Hat das irgendwas mit Strom zu tun?

(Elektrische Zahnbürste?)

nein, aber mit den konsequenzen mit denen man leben muss wenn man der zivilisation entsagt.

Ein Fundamentaler Irrtum!

Die Zahnschäden kommen mit der Zivilisation (raffinierter Zucker!) und so schaut jemand aus der sich keine Kronen und Implantate leisten kann. Manchmal denke ich an eine Allianz der Zahnärzte mit der Süsswarenindustrie. Obwohl Verschwörungstheorien sonst nicht mein Ding sind..

Also wenn man sich die Zähne in der Weltgeschichte so anschaut. Nirgendwo gab es "gesunde" Zähne.

Und Karies bekommen Sie nicht nur von Zucker. Da steckt schon noch etwas anderes dahinter.

also in der steinzeit hatten alle gesunde zähne, hm?

ist ja auch heute noch ein typisches merkmal für alle naturvölker.

bei dem holzofen waere ich mir da nicht so sicher!

hopp, ab in die au und bau dir ne holzhütte und leb da 20 jahre ohne strom wenns dir so gefällt.

mir kommt die galle hoch bei möchtegern-grünen wie dir.
ich werde öfters mal beschimpft von gesellen wie dir weil ich einen pick up fahre. was soll ich machen? zement, grünschnitt und schubkarre in einen polo kofferraum packen oder ein paar esel vors auto spannen?

Im gruenen Paradies gibt es keinen Zement!

Aber den Unterschied zwischen Pick-UP

und SUV den hat dir noch keiner erklärt

leiwand die bereiten sich gerade einen gepickten hasen zu... bei romantischem kerzenschein und hintergrundmusik... a kändlleit-dinner, quasi!

also

ohne die grundlegenden annehmlichkeiten eines hauses NICHT.

die haben sicher ...

... keine Allergien ;)

Eine Reizüberflutung

für den/die CCCP-nostaligische(n) Romantiker(In).:)

Naja,

zu Sowjetzeiten hatten sie ja eine Wohnung.

Naja, was Sie wieder an Propaganda posten...

Zu Sowjetzeiten hatten sie wahrscheinlich eine Kommunalka, also ein Wohnung die von von mehreren Familien bewohnt wird und d Bad und Kueche gemeinsam nuetzen. In St Peterburg wohnen noch heute 700 000 Personen so, auch Putin wuchs in einer Kommunalka auf.
Als Waldarbeiter, oder Arbeiter an den Fischteichen hatten sie eine Dienstwohnung im Wald ohne Komfort.
Fuer diese Leute hat sich also seit dem Zaren nichts veraendert.

Komunalka (was ja keinesfalls sicher ist) mit Job, Heizung und Strom, ist aber immer noch besser als Hütte ohne Job, Strom und Heizung.

Aber keine Sorge. Den Kapitalismus in seinem Lauf, hält weder Ochs, noch Esel auf.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 187
1 2 3 4 5

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.