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Es kursiert bereits ein funktionstüchtiger Exploit für die Sicherheitslücke im Kernel für Exynos-4-Geräte.
Mit einer kritischen Sicherheitslücke in einer ganzen Reihe seiner Android-Gerätschaften sieht sich derzeit der Hardwarehersteller Samsung konfrontiert. Mittels eines simplen Exploits lassen sich die betroffenen Smartphones und Tablets vollständig übernehmen.
In einem Eintrag auf XDA Developers beschreibt jener Entwickler, der die Lücke aufgespürt hat, diese im Detail. So hat sich Samsung offenbar im Kernel-Code für die eigenen Exynos-4-Prozesseren (4210 und 4412) einen gehörigen Patzer geleistet: Jede App hat vollständige Lese- und Schreibberechtigungen auf das gesamte RAM.
Dieser Umstand kann nicht nur zum Ausspionieren des Systems genutzt werden, sondern auch um Root-Rechte zu bekommen - und in Folge beliebige Modifikationen an der Softwareausstattung vorzunehmen und eventuell Schadsoftware einzuschleusen. Parallel zur Problembeschreibung wurde auch gleich ein Proof-of-Concept-Programm veröffentlicht.
Zu den betroffenen Geräten gehören unter anderem das Galaxy S2 und dessen Nachfolger S3, Note 1 und 2, die Tablets Galaxy Tab 2 und Note 10.1 sowie die noch ganz neue Galaxy Camera und diverse Galaxy Player-Modelle. Auch das Meizu MX ist betroffen, da man hier ebenfalls den Kernel von Samsung verwendet hat.
Eine Stellungnahme oder gar einen Zeitplan für die Schließung der Lücke gibt es von Samsung bislang nicht, das Unternehmen wurde über den Fehler aber mittlerweile in Kenntnis gesetzt. Statt dessen hat ein weiterer findiger Entwickler aus der Community zumindest einen teilweisen Workaround entwickelt. Mit dem Programm "Voodoo Anti ExynosMemAbuse" lässt sich nicht nur checken, ob das eigene Gerät betroffen ist, wer will kann die Lücke - zumindest teilweise - abdichten, Modifikationen am System sind dabei ebenso wenig notwendig wie Root-Rechte.
Allerdings ist das Ganze mit diversen Nebeneffekten verbunden, so funktioniert bei einigen Geräten anschließend der HDMI-Ausgang nicht mehr korrekt, bei anderen wiederum geht in Folge die Kamera nicht mehr. Aus diesem Grund lässt sich der Fix auch gezielt an- und abschalten. Einen Fix ohne Nebeneffekte - oder Modifikationen am System - kann hingegen lediglich Samsung selbst liefern, bleibt abzuwarten in welchem Zeitrahmen das Unternehmen auf die aktuelle Problematik zu reagieren vermag. (apo, derStandard.at, 17.12.12)
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Und das obwohl es KEINE CHANCE gegen das Nexus7 hat, dass eigentlich wie oft wegging? 500.000 mal?
Sehen Sie, so unterschiedlich sind Bedürfnisse.
Ich würde es nicht einsehen, einen Modellbaukasten mit Problemen, die man selbst lösen muss, für - sagen wir - 700 EUR zu kaufen.
Ich hatte das schon bei Symbian durch. Probleme über Probleme und alles muss man selbst lösen, inkl. dem Fakt, das Handy gegen die Wand schlagen zu wollen.
ICH....leg da 500 EUR drauf, um meine Ruhe zu haben und dem Herzinfarkt entgegen zu wirken UND - vor allem! - Zeit für andere Dinge zu haben.
is auch ihr gutes recht. ich mag halt nich andere für etwas bezahlen das ich selber kann, und noch weniger mag ich dafür zahlen aktiv am selbermachen behindert zu werden (z.b durch gelockte bootloader oder patentschrauben für die es keine dreher gibt).
das hat aber nix damit zu tun, das hier samsung durch unfähigkeit eine massive sicherheitslücke zulässt. sicherheitslücken sind übrigens etwas das es auch bei apple gibt. und wenn sie denen eine million pro iphone zahlen, gäbe es trotzdem sicherheitslücken. das einen jaibreak fürs iphone gibt ist der best nachweis über die existenz von solchen lücken.
bin zwar kein google-fan, aber was genau hat ein bug in einem samsung kernel patch mit android zu tun? das betrifft jedes gerät mit den prozessortypen, die diesen referenztreiber verwenden, was zwar in erster linie smartophones und tablets trifft, aber vermutlich auch einige andere embedded systeme (setop boxen etc).
was soll man schon posten, wird eh gleich von applefans wie dir ueberrannt, fuer die dass der endgueltige beweis ist, dass android, google, open source und/oder samsung ganz, ganz furchtbar sind, sie schon immer recht hatten und sowas bei iOS ja nie passieren koennte.
das jeder jailbreak ebenfalls ergebnis einer sicherheitsluecke derselben groessenordnung ist, lassen wir mal unter den tisch fallen.
die generelle regel in standardforen ist - google/samsung/android artikel haben cca 1/10 von kommentaren von apple artikeln, wo bei appleartikeln 90% von wutschnaubenden androiden kommen, waehrend es sich bei google/samsung/android artikeln eher gleichmaessig haellt bzw. mehr kommentare von leuten, die auch betroffen sind (wie ich z.b.)
der jailbreaken koennte aber auch in einer anderen app versteckt sein, die dann mit den erlangten rechten irgendwas boeses anstellt. genauso wie man bei dieser sicherheitsluecke jetzt erst einmal eine app installieren muesste, die die luecke ausnuetzt.
abgesehen davon gab es auch jailbreaks, bei denen der besuch einer website gereicht hat, da sie auf einer luecke im safari basierten.
naja, was gibts da gross zu sagen?
Ich hab mir den Code angesehen, und ja, Samsung hat da arg gepatzt.
/dev/mem ist eine ganz netter weg beliebige mmio bereiche anzusprechen und deshalb nur für root erlaubt. aber weils so
komfortabel ist hat ein Entwickler wohl eine Abkürzung eingebaut und die berechtigungen nicht richtig bedacht. Grober Anfängerfehler :(
samsung ist einer der groessten elektronikkonzerne der welt, mit milliarden umsaetzen in verschiedenen branchen (incl. waffenherrstellung) weltweit, der weltgroesster herrsteller von androidphones und einer der weltgroessten bei chipherrstellung, seit vielen jahren und vertreibt aber millionen unterschiedliche geraete jaehrlich - da von "anfaengerfehler" zu reden ist echt reiner apologetismus und fuer mich nicht nachvollziehbar
Mittelefonieren oder Runterladen sind doch Kinkerlitzchen. Mit ordentlich krimineller Energie merkt der Betroffene das wohl erst beim nächsten Bankauszug. Denn der User bequemus will -wie in Kommentaren beispielsweise zur PSK-App zu lesen war- doch tatsächlich neben den Kontodaten sogar sein Paßwort mitspeichern !
Bei soviel Sicherheitsbewußtsein würden mich leere Konten kein Bißchen wundern. Lohnt doch auch viel mehr, oder ?
Hinweis: http://project-voodoo.org/articles/... reversible
Für gerootete Geräte gibt es dort einen weiter führenden Link zu Chainfire.
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