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Belgrad - Die Handballerinnen aus Montenegro sind zum ersten Mal Europameister. In einer Neuauflage des Olympia-Endspiels von 2012 setzte sich der Außenseiter gegen Titelverteidiger und London-Sieger Norwegen mit 34:31 (24:24, 12:11) nach zweimaliger Verlängerung durch.
Im hart umkämpften Finale konnte sich lange Zeit kein Team entscheidend absetzen. Die Außenseiterinnen aus Montenegro spielten erneut stark auf und lagen zur Halbzeit und in den darauffolgenden zehn Minuten gegen den Favoriten in Führung. Nach dem Comeback der Titelverteidigerinnen in der Schlussphase der regulären Spielzeit und der ersten Verlängerung machte Montenegro in Überzahl schließlich alles klar.
Ungarn hatte sich zuvor mit der Bronzemedaille getröstet. Im "kleinen Finale" gewann der Europameister von 2000 gegen Serbien mit 41:38 (33:33, 21:19) nach Verlängerung. (sid, 16.12.2012)
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Podgorica (früher Titograd) ist seit den 80-ern eine Hochburg im Damenhandball. 90% der Spielerinnen spielen oder spielten bei Buducnost, der besten Mannschaft Europas. Die sind eingespielt wie keine andere Mannschaft. Die jugoslawische Handballschule gehört zu den besten der Welt. In Serbien fristet der einstige Top-Klub Radnicki nur noch ein Schattendasein, in Zagreb (Lokomotiva, die beste Mannschaft der 60-er) wird nur der Männerhandball gefördert. Mit Top-Ausbildung, Tradition und Förderung kann auch ein kleines Land Grosses erreichen.
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