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Die Ritter der Tafelrunde vom unbedarften Schnäppchenjäger, auch als AK-Konsumentenschützer bekannt, reiten wieder. Unlängst waren die Hüter der konsumistischen Unschuld in Linz unterwegs, um sich furchtlos Substanzen zu widmen, deren Zusammensetzung nicht nur das Aufkommen von Weihnachtsstimmung und Wohltätigkeitsdusel befördert, sondern auch sonst Gefahren birgt: Glühwein und Punsch.
So konnten sie nachweisen, dass in beiden, Zitat, "Alkohol versteckt" sei, was man nun wirklich nicht ahnen konnte, und - Achtung bitteeee - dieser bei fortgesetzter Einnahme zu Fahruntüchtigkeit führen könne. Als ob das nicht genug wäre, musste auch noch "versteckter" Zucker - und zwar "bis zu acht Stück" in jedem Häferl - festgestellt werden. Wo doch jeder rechtschaffene Charity-Schlucker bisher davon ausgehen konnte, dass ihm einzig das gute Gewissen die Besinnlichkeit des Punschfetzens versüße - das dafür bis zur Ungenießbarkeit.
Was die Schützer des schadstofffreien Einkaufs hingegen sträflich außer Acht ließen, sind die lebensrettenden Eigenschaften von Punsch, Grog und Glühwein: Nirgends wird in der Untersuchung auf neueste Forschungsergebnisse verwiesen, wonach die optischen und akustischen Zumutungen eines Christkindlmarkts erst nach drei Bechern Fuselsirup ohne bleibende gesundheitliche Schäden zu ertragen sind. (Severin Corti, DER STANDARD, 17.12.2012)
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ich finde nicht - denn es wurde ein ordentlicher test der ak in meinen augen dümmlich (sorry herr corti) auf für mich weniger lustiges reduziert.
wäre wirlich nur das ausgesagt worden wie oen behauptet - ok. - aber von den preissteigerungen, den kalorien, den alkoholgehalt alles in zahlen, bis zu vorschlägen für sebstgemachten pusch - das alles wird da oben verschwiegen - ich finde es nicht in ordnung.
nö, die haben eigentlich ordentlich recherchiert und umfassend berichtet, auch über die preise.
billig ist m.m. nach was hier darüber berichtet wurde - keine info und negatives granteln - wär interessant über alle standardartikel so streng zu uerteilen.
http://www.arbeiterkammer.com/online/pu... 70103.html
wobei man gerade auch in linz unterscheiden muss.
z.b. wird beim wärempol der architekten relativ gutes zeug ausgeschenkt...
es ist aber immer wieder schön anzusehen wie "normale" leute schon um die mittagszeit kaum noch gerade stehen können. alkohol am nachmittag das geht nicht, ausser zu weihnachten zu ostern bei allen feiern, usw.
liebes scheinheiliges österreich.
Wo's mir grad dermassen graust sind die Alkausdünstungen der Leute in der Bim, und die wankenden und lallenden Gestalten ab Mittag (abends dann mit Kotze inklusive).
Es ist, als wäre permanent Freitag Abend in der Altstadt - als Dauerzustand.
ja so ungefähr scheint es...
nur das in der weihnachtszeit auch die leute von 30 bis 50 unter den besoffenen sind...
so hat jede altergruppe ihre uhrzeit.
die "alten", die nicht mehr arbeiten saufen schon am vormittag, mittag kommen die hausfrauen und weihnachtseinkäufer, gegen abend die die gerade aus der arbeit kommen und in der nacht die jungen...
dazu noch eine gruppe der dauer besoffenen, die über alle grenzen hinweg einfach mitmachen...
welcher artikel hat nun mehr info - obiger oder der:
http://www.arbeiterkammer.com/online/pu... 70103.html
es ist ja auch gut wenn ihr euch um die Gefahren ausgehend von kleinen Glühweinstandlern kümmert.
Dennoch möchte ich euch wiedermal daran erinnern, daß auch wichtige Aufgaben zur Bezähmung der Handelskonzerne noch immer nicht gelöst sind:
Zum Beispiel die großen der Lebensmittelbranche endlich mit gesetzlicher Hilfe dazu zu überreden die Verkaufspreise im Einzelhandel zu veröffentlichen.
Genauso wie die Tankstellen ihre Spritpreise verffentlichen müssen.
Die durchschnittliche österreichische Familie spart schätzungsweise so um die 2-3 Euro im Monat mithilfe des nun mglichen Spritpreisvergleiches, und gibt um die 100 Euro im Monat zuviel aus weil ein vernünftiger Preisvergleich für Lebensmittel nhezu unmöglich ist...
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