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Der heutige Common Sense geht so in etwa davon aus, dass die Politik die Katastrophe auf den Finanzmärkten nicht verhindert hat, weil alle von der neoliberalen Ideologie infiziert waren, weil die Politik die Gefahren nicht begriffen hat, weil ihr das Know-How fehlte, zu begreifen, was da abgeht, und weil mächtige Lobbys diktierten, wo es lang geht. Aber was, wenn die Sache noch viel schlimmer ist? Wenn die Politik auf viel fundamentalere Weise von der Finanzialisierung der Wirtschaft abhängig geworden ist?
Misiks Lesekreis: Alle sind für Gleichheit, und alle auch für Vielfalt. Muss daraus Ungleichheit werden?
Zum Demokratie-Begehren: Ich bin so Politik-Verdruss-verdrossen.
Euer Zynismus kotzt mich an. Und meiner auch. FS Misik heute in leicht renoviertem Gewand!
Alle reden über die Flüchtlinge in der Votivkirche. FS Misik lässt die Flüchtlinge selbst sprechen
Eine Hommage an drei bemerkenswerte Menschen, die vergangene Woche verstorben sind
Die Bürger wollen nicht, dass alles der Markt regelt. Sie haben recht.
Unter Geistesprinzen: Das Spindelegger-Prinzip & die Faymann-Doktrin
Wer könnte Gerard Depardieu demnächst noch nach Russland folgen? Fröhlicher Staatsbürgertausch mit Putin!
Das zu Ende gehende Jahr war gar nicht gut - Das nächste wird womöglich noch schlechter
Weil es für sie einfach keine ausreichenden guten Gründe gibt
Lulas Brasilien zeigt: Mehr Gleichheit führt zu mehr ökonomischer Prosperität
Stronach, Strasser & Co.: Soll man sich ärgern, oder Mitleid haben?
Wenn meine Oma (~50 kg) in den Ring steigt und einen Schwergewichtsweltmeister herausfordert, wird der Kampf - absehbar - nicht all zu lange dauern.
Ebenso auf den Finanzmärkten, denn auch dort machen die Starken die Regeln - nicht nur in Form von EU-Lobbyisten - sondern auch in dem große Player Kurse ganz gezielt im eigenen Interesse manipulieren (s. EURIBOR).
Der Zugriff auf Steuergeld ist da natürlich ein entscheidender Faktor. Nicht auf das einer Gemeinde oder eines Bundeslandes natürlich, aber so ein Staatenbund mit 500 Mill. Steuerzahlern ...
Dumm nur, dass es die EU als höchstes Ziel ansieht, die Finanzmärkte unreguliert und jenseits jeglicher demokratischer Kontrolle schalten und walten zu lassen, wie es ihnen beliebt.
Wie viele Goofies, haben Politiker sich in die Allmachtsphantasien geflüchtet - sie glauben, sie seien unverwundbar, unfehlbar und stünden über ALLEM ...
Musterbeispiel: die Kommunalkreditbank. Eine Konstruktion, in welcher die Bevölkerung in vorhersehbare Weise 2mal zur Kasse gebeten werden musste.
Einmal, weil die Kommunen aufgrund viel zu niedriger Zinsen, Geld beim Fenster hinaus warfen zum zweiten mal beim heraus pauken.
Die Kreditbedingungen konnten unmöglich refinanzierte werden.
Politiker sind mit Geld, wie Kinder - deshalb sollten sie nur sehr eingeschränkte Finanzhoheit geniessen.
Wir sollten endlich begreifen, dass WIR (die Bevölkerung) die positiven Instrumente der Finanzindustrie aufnehmen müssen ... Politik kann das nicht.
nicht altmodisch, keine bremser,so wie 's die herren mit der unschuldsvermutung vorgemacht haben. keiner der sich getraut hat, der frau oder dem herrn magister von und zu dynamik "des vasteh i oba ned jetztan" zu sagen.
zur Abschaffung der Zwangsarbeit in Ö abgeben.
Er liebt das Moralisieren, und das wäre doch wirklich DIE Gelegenheit.
Folgendes sollte er überlegen und mit Gestik versehen.
- für WEN ist der Zivildienst angeblich BILLIG ?
- WEM gefallen pragmatisierte Offiziersposten im warmen Büro ?
- WARUM ist VdU-Nachfolge pro Wehrpflicht ?
- WARUM reden so viele von der Solidarität der Zwangsdiener und nicht von der Solidarität der Baumwollpflücker ?
Ich warte !
... Finanzialisierung ist kein Begriff der Fachliteratur, sondern die holprige Vokabel einiger herzlinker Ökonomen und Politologen, um etwas zu bezeichnen, was sie nicht gänzlich verstehen, aber was ihnen 'im Innersten' Angst macht. Man kann richtig sehen, wenn Misik die Faust ballt (und wahrscheinlich auch sein Herz), dass er gerne was Richtiges und Wichtiges sagen würde, aber irgendwie sind die Argumente halt etwas hanebüchen und gestrig.
ist doch auch nur eine Kapitalvermehrung für die Finanzprodukte geworden!
Die Abfertigung war früher ein rein Virtuelles Kapital, das sich erst im Falle der Auszahlung realisiert hat.
Nun ist es ein monatlich reales Kapital, das in die Börse gesteckt wird, und im Falle der Auszahlung virtualisiert es sich - man kommt drauf, in der Kasse is nicht mehr viel drin!
Aber nicht wegen der Spekulationsgeschäfte auf der Aktivseite, sondern insbesondere wegen der Schulden auf der Passivseite. "Die Finanzmärkte" finanzieren den Staat. Unabhängigkeit von den Finanzmärkten könnten die Gebietskörperschaften nur durch konsequentes Sparen und langfristige Nulldefizite erreichen. Aber das ist so, wie wenn man einen Heroinsüchtigen von der Nadel wegbringen will.
wenn Kontrolle da ist, kommt es auch nicht zu dioesem Desaster!
Der typisch österr. Weg lautet: Hände weg vom Geld, das ist schlecht (das verstehen wir nicht)
nicht daß sie mich falsch verstehen, ich bin gegen risikoreiches Versetzen des Geldes, insbesondere von Steuergeld!
Doch mir fehlt von jeher die Ernsthaftigkeit des Zugangs zu pekuniären Fragen i Österreich
Ja, Herr Misik, ihre Stellung geht davon aus, daß es Regierenden zumutbar ist, daß sie jederzeit Kontrolle ueber jedwede wirtsch. Vorgänge behalten und nie abgeben sollen. Aber Ihre Stellungnahme bedeutet´auch eine Vereinfachung, nicht im bloßen bedingungslosen Ausliefern an li - oder neoliberaleTendenzen orte ich die Ursache, sondern im naiven, ungenauen und sorglosen Umgang mit kontrollrechtl. Vorgangsweise.
Das gepaart - mit - untermalender Leichtfertigkeit - ist die Ursache des Vorgefallenen. Kontrolle muß über Tendenzen stehen, über Haltungsweisen stehen und kann nicht ansatzweise ausgelassen werden.
Kontrolle hat simply versagt
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