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Salzburg - Eine Umfrage im Auftrag der Salzburger Nachrichten hat ergeben, dass 36 Prozent der Wähler die ÖVP wählen würden, wenn am Sonntag Wahlen wären. Eine Regierungsmehrheit abseits der jetzigen Koalition wäre sowohl mit der FPÖ als auch mit den Grünen möglich.
Die repräsentative Umfrage wurde durch das Institut für Grundlagenforschung (IGF) durchgeführt. Im Vergleich mit der Landtagswahl 2009 wäre dies für die ÖVP ein Verlust von 0,5 Prozentpunkten. Die SPÖ käme auf 33 Prozent (LTW 2009: 39,4), würde also 6,4 Prozentpunkte verlieren. Für die FPÖ weist die Umfrage derzeit 14 Prozent Zustimmung aus, bei der Landtagswahl 2009 waren es 13. Die Grünen würden von 7,4 auf 11 Prozent zulegen, die Wahlplattform „Frischer Wind"/BZÖ von 3,7 auf 2 Prozent zurückgehen. Das Team Stronach würde mit vier Prozent den Einzug in den Landtag verfehlen.
Die Einstellung der Befragten zu vorgezogenen Neuwahlen ist zurückhaltend: 24 Prozent wollen sie "auf keinen Fall", 30 Prozent "eher nicht". 23 Prozent sind "eher schon" dafür, 19 Prozent "auf jeden Fall", 4 Prozent sind unentschlossen. Kommt es zur Neuwahl wollen aber immerhin 78 Prozent auch hingehen.
In der direkten Landeshauptmannfrage liegt Gabi Burgstaller (28 Prozent) vor Wilfried Haslauer (23 Prozent). Beide Kandidaten mussten gegenüber früheren Umfragen in dieser Kategorie starke Einbußen hinnehmen. 15 Prozent der Befragten können sich "jemand anderen" als Burgstaller, Haslauer, Schnell (FPÖ) und Rössler (Grüne) an der Spitze des Landes vorstellen. (red, derStandard.at, 16.12.2012)
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begann doch spätestens 1995. damals waren die doch auf bundesebene erstaunt, dass es im ministerrat einstimmigkeit gab und doch tatsächlich auch budgets. danach waren sie erstaunt (nie dabei) von der schändlichkeit der blauen und mancher eigenen (g/st-rasser, etc), und jetzt eben von den spekulationsgeschäften im land, bei denen sie die hand ins feuer legen würden, nie dabei gewesen zu sein.
abwählen, beide!
Leider wissen nur wenige Leute, dass auch die ÖVP genauso wie die SPÖ mitgemacht hat bei den Spekulationsgeschäften. Und Salzburg ist ja nicht das einzige Bundesland. Auch in ÖVP regierten Bundesländern gibt es Verluste in Milliardenhöhe sogar. (Niederösterreich zum Beispiel).
Normalerweise dürfte weder die SPÖ noch die ÖVP mehr als 20 Prozent der Stimmen bekommen. Ich weiß es gibt nicht viele Alternativen, aber da gehört trotzdem mal gezeigt, dass es so nicht weitergehen kann. ÖVP oder SPÖ als Wahlsieger bedeutet "gut gemacht, nur weiter so".
das ist die crux der demokratie: ein teufelskreis nach unten. dumme wähler wählen die falschen politiker. diese wiederum verdummen fortwährend die wähler weiter. und so fort.
österreich ist bereits ganz tief. alle parteien stehen für das gleiche, eine demokratische wahl ist unmöglich.
hier hilft nur revolution. aber das gabs ja noch nie in ösistan. das erlaubt der bundesheinzi nie. und ohne amtliche erlaubnis wird hierzulande nicht revoltiert.
amen.
Um über komplizierte Materien unbedarfte Wähler abstimmen zu lassen? Das können sich wohl nur jene wünschen die im Trüben fischen wollen, zum Wohle einer Ideologie, nicht zum Wohl des Staates - leider.
Für den Transport dieser Ideen gibt es Presseförderung und Anzeigengeschäfte, wie in der letzten veröffentlichten Statistik ersichtlich.
aber wenn es ihnen nicht paßt, dass bei uns eben alle mitzureden haben, gehen sie doch nach nordkorea, der dortige weise führer weiss schon in der dritten generation was gut für das land ist...
glauben sie nicht auch, dass - wenn man diese umfrage als basis nimmt - offensichtlich die mehrheit von ihnen die genau reziproke meinung haben könnte?
gehört Wissen dazu, worüber zu entscheiden ist. Daran fehlt es in Österreich sehr. Die Wähler informieren sich zu wenig, zu einseitig (zu viele lesen nur Kronenzeitung).
Da sind mir gewählte, verantwortliche Volksvertreter lieber, die auch zu Informationen besser Zugang hätten. Leider lassen sie sich von Parteizentralen an die Leine legen.
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