Nordkoreaner gedenken Kim Jong-ils

16. Dezember 2012, 14:40

Sohn und Nachfolger Kim Jong-un bei Feier in Sportstadion

Pjöngjang - Mit einer Trauerzeremonie haben tausende Nordkoreaner am Sonntag ihres vor einem Jahr verstorbenen Machthabers Kim Jong-il gedacht. An der im Fernsehen übertragenen Feier in einem Sportstadion der Hauptstadt Pjöngjang nahmen tausende schwarz gekleidete Staatsdiener sowie uniformierte Armeevertreter teil. Kims Sohn und Nachfolger Kim Jong-un verfolgte die Zeremonie mit versteinerter Mine und in einen Mao-Anzug gekleidet neben ranghohen Vertretern von Staat und Militär von der Tribüne aus.

Hinter der Bühne prangte auf einer riesigen roten Flagge das Porträt des lächelnden Kim Jong-il. Der Machthaber, der selbst die Macht von seinem Vater Kim il-sung übernommen hatte, war am 17. Dezember 2011 nach 17 Jahren an der Spitze des Landes an einem Herzinfarkt gestorben. Ob Gedenkveranstaltungen für den eigentlichen Todestag am Montag geplant waren, war zunächst unklar.

In einer Rede würdigte der protokollarische Staatschef Kim Yong-nam den Verstorbenen. Den Lehren Kim Jong-ils sei auch der erfolgreiche Abschuss eines Satelliten zu verdanken, sagte er. Nordkorea hatte am Mittwoch eine Trägerrakete abgefeuert und damit nach eigenen Angaben einen Forschungssatelliten ins All gebracht. Der Westen vermutet hinter dem Start dagegen einen unzulässigen Raketentest für das nordkoreanische Atomprogramm. (APA, 16.12.2012)

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19 Postings

der einzige unterschied, der mir zwischen kim jong-un und dem jungen erwin pröll bei seiner angelobung vor 200 jahren auffällt, ist der unterschied in der tracht: der eine mit mao anzug, der pröll mit an bauernjanka.

Wann wird es sich bis in die Standard- Online- Redaktion herumgesprochen haben, dass GEDENKEN des GENITIVS bedarf???

Sehr interessant.
Gab es danach ein Büffet?

Nordkoreaner gedenken Kim Jong-il

Liebe Redaktion,

ich weiß. ich bin da nervig, aber könntet Ihr einen Genitiv nach "gedenken" setzen?

Ist mir auch aufgefallen!

Richtig müsste die Schlagzeile lauten:
"Nordkorianders gedenken Kims Jongs-Ils"

Glauben Sie mir - ich hab nach der Madura 12 Silvester Schreiben und Mathik Leeramt in der Unität stodiert und bin seither total intellent.

Ich will vorausschicken: Ich mag die Germanistik!

Nihilo minus möchte ich an dieser Stelle ein wenig in meiner Erinnerung kramen:
Im schönen Agram saß ich einst zusammen mit einem Freund und dessen kroatischen Wahlverwandten, einer schon recht betagten Dame und der Tochter derselben. Mein Kamerad und ich erwähnten den unvergessenen Hans Moser. Woraufhin sich die ältere, dem früheren Österreich noch verbundene Frau mit wissendem Lächeln ihrem Kinde zuwandte und da sprach: "Hans Mosera!"
Einzelne Zeitzeugen haben berichtet, der Moser sei persönlich ein rechtes Ekel gewesen. Trotzdem meine ich, jene Flexion seines Namens hat er wohl nicht verdient!
Gleichen Respekt sollten wir, so der Zusammenhang keine ernsten Zweifel lässt, auch gegenüber jedem in fremden Idiomen Benannten wahren ...

Ich weiß nicht, ob das so eindeutig ist...

Auf DER Place Pigalle klingt für meine Ohren richtiger als auf DEM Place Pigalle, weil Place nunmal französisch ist, wenn wir Texte aus dem Englischen übersetzen, geben wir der Sonne ein weibliches Geschlecht, und wir würden ja auch von Kim Jong Ils Vater schreiben und sprechen, nicht von Kim Jong Il Vater - weil das in unserer Sprache etwas anderes bedeutet. Wenn nun aber der Genitiv in einem Fall sogar notwendig ist, was spricht dagegen, ihn in einem anderen Fall anzuwenden, wo er zwar nicht notwendig ist, aber von Sprachkompetenz spricht?

Was nun "Hans Mosera" angeht - die Dame hat nur getan, was sie gelernt hat, dass in ihrer Sprache anzuwenden ist, ich finde das zulässig!

wie heißt´s dann?

gedenken Kims Jong-il?
oder
gedenken Kim Jong-ils?

Ich tät' sagen: Kim Jong-Ils

auch wenn dann das -s am Vornamen hängt. Unser Sprachgebrauch ist da anders, weil wir meist zuerst den Vornamen und dann den Familiennamen sprechen, und deshalb gedenken wir eben Norbert Hubers, und nicht Norberts Huber (was grammatisch und inhaltlich auch möglich wäre, allerdings würd ich dann gerne wissen, wer der Huber vom Norbert war...:-)))

Wenn Norbert Hubert gestorben ist,

gedenken wir Huberts Norbert. Also gedachten die Nordkoreaner vermutlich auch Kims Jong-il.

Hört sich dennoch sehr nach einem Sprachfehler an ^^

Man sollte seiner vielleicht nicht gedenken? Schon hat man das Problem vom Tisch ^^

Jedenfalls für uns!

Wenn Norbert Hubert gestorben ist,

gedenken wir Huberts Norbert. Also gedachten die Nordkoreaner vermutlich auch Kims Jong-il.

Hört sich dennoch sehr nach einem Sprachfehler an ^^

Man sollte seiner vielleicht nicht gedenken? Schon hat man das Problem vom Tisch ^^

im Slawischen einfach alle Namensbestandteile beugen:

Kims Jons-Ils in der deutschen Übersetzung, oder Kima Jonga-Ila auf slawisch; klingt doch gleich viel lustiger!

http://www.glasistre.hr/vijesti/s... ila-369784

Ja, das hat Charme!

Nordkorea braucht keine Atomwaffen zur Abschreckung

Gesetzt den Fall, daß die USA oder ein anderen Agressor in
Nordkorea einfällt, was passiert da?

Richtig! Die nordkoreanische Artillerie macht Südkorea inklusive der
dort stationierten ca. 1 Mio. Soldaten dem Erdboden gleich!

So etwas riskieren selbst die USA nicht.

Also bleibt es bei dem Gleichgewicht des Schreckens: Auf der einen
Seite ein größenwahnsinniger Diktator, der sein Land zugrunde richtet
- auf der anderen Seite Kim Jong-un.

warum

Warum sollte irgendwer Nordkorea überfallen?
Das aber wohl nicht aus Furcht vor der Armee,... sondern vor den Kosten, Mühen und Anstrengungen die es kosten würde dieses Land so einigermaßen auf südkorenischen Standard zu bringen.
Das wäre wohl zigmal soviel Geld nötig wie Deutschland in das ehemalige Ostdeutschland steckt.

Es hofft halt jeder inkl. China, dass Nordkorea nicht mal den kompletten Crash hinlegt.

"Die nordkoreanische Artillerie macht Südkorea inklusive der dort stationierten ca. 1 Mio. Soldaten dem Erdboden gleich! "

Meinst Du das ernst?

Hast Du das etwa ernst genommen?

Bei solchen Berichten fällt mir immer ein jüdischer Witz ein:

Bei der Trauerfeier für Stalin stehen 2 jüdische Freunde vor dem Kreml und beobachten das pompöse Spektalkel schweigend. Nach 30 Minuten sagt der eine zum anderen: Moische was für a Verschwendung, mit dem Geld könnt ma beerdigen die ganze Partei.

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