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vergrößern 500x332Alt-Bundespräsident Wulff auf einem Bild vom Juli.
Berlin - Der deutsche Altbundespräsident Christian Wulff wird einem Medienbericht zufolge durch ein bislang unveröffentlichtes Dokument zu seiner Hauskredit-Affäre erneut belastet. Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, belegt das Dokument, wie Wulff persönlich als Bundespräsident im Zusammenhang mit der Affäre die Öffentlichkeit täuschte: Demnach korrigierte er am 16. Februar 2011 eigenhändig mit grüner Tinte mehrere Antworten auf Fragen eines "Stern"-Journalisten zu dem 500.000-Euro-Kredit für sein Haus in Burgwedel. Wulff habe dabei falsche Angaben gemacht, heißt es in dem Bericht.
Auf die Frage "Wer war der Kreditgeber für das Wohnhaus in Burgwedel?", schrieb Wulff demnach: "Die BW-Bank war und ist der Kreditgeber." Diese Aussage sei unwahr, da ursprünglich das mit dem Ehepaar Wulff befreundete Unternehmerehepaar Geerkens den Kredit gewährt habe, schreibt die Zeitung. Die Öffentlichkeit habe das jedoch auf keinen Fall erfahren sollen, da Wulff als Ministerpräsident im niedersächsischen Landtag bereits am 18. Februar 2010 jede Geschäftsbeziehung zu dem in der Schweiz lebenden Egon Geerkens abgestritten habe.
Wulff war am 17. Februar nach Einleitung staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorteilsnahme von seinem Amt zurückgetreten. Hintergrund waren unter anderem Vorwürfe im Zusammenhang mit seinem Hauskredit und mit Sylt-Urlauben, für die ein Unternehmer die Hotelrechnungen bezahlt haben soll. (APA, 16.12.2012)
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in einer Firma für einen Fehltritt?
Wahrscheinlich fristlose Kündigung und eventuell ein halbes Jahr Arbeitslose.
Ein Bundespräsident ... 199.000€ im Monat.
"manche Menschen sind gleich und manche gleicher"
sind ein schönes beispiel dafür, daß man, wenn man an österreichische verhältnisse gewöhnt ist, vom vorgang eines rücktritts wg. eines dubiosen 500.000 euro kredits völlig überfordert ist. wäre da nicht die bevölkerung, müßte man wg. der dortigen politischen kultur glatt den anschluss fordern.
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