Vier Verschüttete nach Lawinenabgängen in Tirol gerettet

Zwei Menschen wurden verletzt ins Krankenhaus eingeliefert

Sölden/Brüssel Bei einem Lawinenabgang am Gaislachkogel in den Ötztaler Alpen im Gemeindegebiet von Sölden (Bezirk Imst) sind Sonntagvormittag drei Belgier verschüttet worden. Laut Polizei sind alle gerettet, eine Person wurde leicht verletzt. Dieser wurde ins Krankenhaus Zams gebracht.

Die Umstände zum Hergang waren vorerst nicht bekannt. Die Leitstelle Tirol hatte gegen 11.15 Uhr den Lawinenabgang gemeldet. Ob die Belgier das Schneebrett selbst ausgelöst hatten, ob sie sich möglicherweise im ungesicherten Skiraum befanden und wie weit sie von den Schneemassen verschüttet wurden, war Teil der Erhebungen, hieß es. E

Wintersportler verschüttet

in Lawinenabgang in der Verwallgruppe im Tiroler Bezirk Landeck hat Sonntagnachmittag einen Wintersportler erfasst. "Er war teilverschüttet und ansprechbar", schilderte ein Polizist die ersten Informationen vonseiten des Notarzthubschraubers. Der Mann dürfte mit zwei Kollegen mit den Tourenskiern unterwegs gewesen sein. Nähere Details zum Hergang waren vorerst unbekannt.

Die Leitstelle hatte kurz nach 16.30 Uhr den Lawinenabgang gemeldet. Ereignet hatte sich der Zwischenfall im Bereich der Gamperdun Alpe. Die beiden weiteren Begleiter dürften von den Schneemassen nicht erfasst worden sein. Der Verschüttete wurde ins Krankenhaus geflogen, hieß es. (APA, 16.12.2012)

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3 Postings
es gibt keinen "gesicherten" skiraum nur einen organisierten

alle gerettet oder geborgen?

Offensichtlich gerettet und nicht geborgen...

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