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Der deutsche Fußball-Bundesligist Schalke 04 hat sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Huub Stevens getrennt. Der 59-jährige Niederländer wurde beurlaubt, gab der in die Krise geratene Verein von ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs am Sonntagvormittag bekannt. Neuer Chefcoach ist der bisherige U17-Trainer Jens Keller, der am Nachmittag (13.00 Uhr) in einer Pressekonferenz vorgestellt werden sollte. Er soll zumindest bis Saisonende bei Schalke das Zepter schwingen.
Die Schalker haben zuletzt sechs Ligaspiele in Folge nicht gewonnen. Am Samstag setzte es eine 1:3-Heimniederlage gegen den SC Freiburg. Die Königsblauen, als Gruppensieger ins Achtelfinale der Champions League eingezogen, rutschten dadurch auf den siebenten Tabellenplatz zurück. Der Entschluss zur Trennung sei in einem persönlichen Gespräch am Sonntag in der Früh "in beiderseitigem Einvernehmen" erfolgt, betonte der Club.
Der frühere Salzburg-Trainer Stevens hätte bei den Gelsenkirchnern noch bis Saisonende Vertrag gehabt. Der Niederländer hatte den Verein bereits von 1996 bis 2002 erfolgreich betreut. Unter Stevens gewannen die "Knappen" 1997 unter anderem den UEFA-Cup. Im September 2011 kehrte er zurück, weil der nunmehrige Red-Bull-Fußballchef Ralf Rangnick seinen Trainerjob wegen eines Burn-out-Syndroms aufgeben musste.
Fuchs hatte sich bei Stevens als Führungsspieler etabliert. Der Niederösterreicher war auf der linken Abwehrseite gesetzt. Nachfolger Keller, der im Herbst 2010 bereits einige Monate als Cheftrainer beim VfB Stuttgart gearbeitet hatte, wird Schalke bereits am Dienstag im Cup-Achtelfinale gegen den FSV Mainz betreuen. Es ist der dritte Trainerwechsel der laufenden Saison in der deutschen Bundesliga. (sid/APA, 16.12.2012)
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derStandard.at hat sich zum letzten Liga-Spiel der Knappen im Herbst in den Ruhrpott begeben
Held weiß was er tut. Stevens hat sich doch nicht geändert, obwohl die dt. TV-Medien das wochenlang behaupteten. Was nicht heißen muss, dass er nicht auch seine Qualitäten hat. Ich persönlich schätze ihn aus der TV-Distanz eher als fauleren Hund, der auch gern grantig ist, ein.
es hat probleme gegeben zwischen teilen der mannschaft (holtby, jones...) und dem trainer.
das ergebnis war auf den plätzen in den letzten runden zu beobachten. anscheinend war da nichts mehr zu reparieren. daher ist die trennung verständlich. meinte jedenfalls der stevens selber, angeblich.
schau schau wie schnell das bei unseren nordingern geht. obwohl er 04 letzte saison den popo gerettet hat. kaum krieselt, zack und weg. da können unsere grünen schreibtisch freunde glücklich sein dass sie pragmatisiert sind. schöttl darf 2 ave maria, 3 vater unser aufsagen und 10 mal 'es ist so schön ein grüner trainer zu sein' flöten.
danke für garnix und unfähigen zufallsfussball. danke peter.
danke d-Buli für kompetenten fussball und schöne spiele am samstag nachmittag.
Stevens scheint seine größten Erfolge stets im ersten (halben) Jahr zu haben und danach abzubauen.
Das könnte bedeuten, dass die Fitness der Mannschaft weitgehend noch vom Vorgänger stammt, dass aber anfangs die Mannschaft durch den neuen Trainer besonders motiviert ist. Nach einem Jahr zeigt sich meist, was ein Trainer wirklich drauf hat und da baut Stevens scheinbar ständig gewaltig ab.
Was solls, er lebt von den erhaltenen Vertragsablösen doch besser und vor allem stressfreier.
Dass ihm das ausgerechnet "auf" Schalke widerfährt ist umso bemerkenswerter, weil er in Gelsenkirchen mit "Schlacke" 3 Minuten Meister der Herzen war und dem Sieg damals im UEFA Cup, eine ziemlich starke Lobby hat. Aber wie man sieht ist im Fußball alles nur auf die Jetztzeit ausgerichtet.
Jetzt kann er wenigstens auf holländisch mit sich selbst granteln!
die Mannschaft in den letzten Spielen, insbesondere gestern, bereits gegen den Trainer gespielt hat hat S04 eigentlich gar keine andere wahl gehabt.
bemerkenswert eher dass Stevens von sich aus auch seinen rücktritt angeboten hat, ebenfalls aus obigen gründen.
da könnten sich leute wie schöttel ein beispiel daran nehmen!
Bei sowas ist mir immer folgendes im Kopf: Die Spieler spielen gegen den Trainer. Die wissen, dass zuerst er gehen muss, wenns richtig schlecht läuft. Da Schalke aber so einige Spieler hat, die international durchaus begehrt sind, spielen die natürlich auf internationalem Parket dennoch mit, man will sich ja präsentieren. Der neue Trainer will dann sein System und seine Trainingsmethodik umsetzen und entweder sagt das den Spielern zu oder im Falle Schalke denke ich, dass sie hoffen, verkauft zu werden. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass zB Huntelaar einen Wechsel forcieren will bzw sich nicht mehr wohl fühlt und andere Schalke als Sprungbrett sehen.
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