Mindestens 18 Flüchtlinge in der Ägäis ertrunken

Vor der griechischen Insel Lesbos - Ein Mann gerettet

Athen - Vor der Küste der griechischen Insel Lesbos sind bei einem Bootsunglück mindestens 18 Flüchtlinge ertrunken. Nach neun weiteren Menschen werde noch gesucht, teilte die griechische Küstenwache am Samstag mit. Ein 20 Jahre alter Mann sei aus dem Meer gerettet worden.

Der Überlebende sagte der Küstenwache zufolge, er sei am Freitagmorgen mit 27 weiteren Flüchtlingen von der türkischen Westküste aus nach Griechenland gestartet. Unter den Passagieren seien auch Frauen und Kinder gewesen. Unterwegs sei das Boot in der schweren See gekentert. In Griechenland herrschen derzeit winterliche Temperaturen. Die Wassertemperaturen liegen bei 15 Grad Celsius. (APA, 15.12.2012)

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