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München - Bayern München hat sich ohne Sieg in die Winterpause der deutschen Fußball-Bundesliga verabschiedet. Der Rekordmeister musste sich am Freitagabend zum Auftakt der 17. Runde in der mit 71.000 Zuschauern ausverkauften Allianz-Arena gegen Borussia Mönchengladbach mit einem 1:1 (0:1) begnügen. Damit gab es im Österreicherduell von David Alaba mit Martin Stranzl keinen Sieger.
Die seit acht Runden unbesiegten Münchner (5 Siege, 3 Remis) bauten ihre Tabellenführung vorerst auf zwölf Punkte aus, Bayer Leverkusen hatte allerdings die Chance, mit einem Sieg am Samstag gegen den Hamburger SV bis auf neun Punkte heranzurücken. Die Gladbacher machten vorerst zwei Ränge gut und sind Sechste.Sowohl Martin Stranzl, als auch David Alaba standen über die gesamte Spielzeit auf dem Feld.
Die Gladbacher kämpften aufopferungsvoll, setzten immer wieder Nadelstich und gingen in Führung. Nach einem Handspiel von Jerome Boateng im Strafraum verwertete Thorben Max den Elfmeter souverän (21.). "Die Gladbacher spielen mit drei Sechsern und lauern auf ein, zwei Szenen. Die wollten wir eigentlich nicht zulassen. Aber so gehen sie mit einem Punkt nach Hause", meinte Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer.
Die Münchner erhöhten nach dem Gegentor zwar den Druck, fanden aber zunächst keine Linie und keine Lücke. Erst in der 27. Minute war es Ribéry, der mit einem satten Schuss an Gladbach-Keeper ter Stegen scheiterte. Die Bayern hatten sogar Glück, dass sie eine Minute später nicht sogar 0:2 in Rückstand gerieten. Bei einem Konter der Borussia verließ Bayern-Keeper Manuel Neuer völlig unnötig sein Tor, Patrick Herrmann konnte die sich bietende Chance aber nicht nutzen und Dante den Ball noch vor der Linie abwehren.
In Minute 38 mussten die Bayern wechseln, Javier Martinez konnte nach einem unabsichtlichen Schlag von Stranzl ins Gesicht im Strafraum nicht mehr weitermachen, klagte in der Folge über Sehstörungen.
Nach der Pause drängten die Bayern weiter vehement auf den Ausgleich. Doch den verhinderte erst einmal erneut ter Stegen mit einer Klasseparade gegen Schweinsteiger (48.). Zudem strich ein weiterer Kopfball von Dante nur um Zentimeter am Tor vorbei, ehe es dann so weit war: Shaqiri nutzte einen Fehler von Marx eiskalt aus (59.). Die Partie wurde daraufhin immer einseitiger. Gladbach konnte sich kaum noch befreien. Chancen gab es nun fast im Minutentakt, doch der ausgezeichnete ter Stegen nicht mehr zu überwinden.
Die Bayern ließen damit die Chance aus, einen weiteren Bundesligarekord aufzustellen. Sie haben nun genauso wie der VfB Stuttgart in der Saison 2003/04 in der gesamten Hinrunde nur sieben Gegentore kassiert. Das ändert jedoch nichts an der äußerst zufriedenstellenden Bilanz beim Rekordmeister: "Die Vorrunde hat die Narbe, die wir uns am 19. Mai im Champions-League-Finale gegen Chelsea zugezogen haben, ein Stück wieder schließen lassen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.
Gladbachs Trainer Lucien Favre gab nach der Partie seiner Hoffnung Ausdruck, Stranzl werde seien Vertrag in Gladbach verlängern. "Es ist wichtig, dass er bleibt. Das wird wahrscheinlich der Fall sein." Sportdirektor Max Eberl möchte noch vor Weihnachten mit dem Innenverteidiger sprechen, der über ein Ende seiner Profi-Karriere im Sommer 2013 nachdenkt. Der 32-jährige Burgenländer sei als "Galionsfigur" ungemein wichtig für die Borussia, betonte Eberl: "So eine Persönlichkeit willst du nicht verlieren."
Der 32-jährige Stranzl hatte zuletzt angekündigt, nach Vertragsende im Sommer nach Österreich zurückzukehren. (red/APA/sid, 15.12.2012)
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"David Alaba: Sah vor dem Spiel, dass sich Kollege und Vorbild Franck Ribéry mit einem Gebet auf die Partie vorbereitete. Legte sogleich seinen Kopf in die Hände und gab das Ribéry-Double. Versuchte während der Partie immer wieder, Ribéry auf der linken Seite zu unterstützen. Spielte allerdings einige Male groteske Fehlpässe, die zu gefährlichen Angriffen für Gladbach führten. Schaffte es mitunter, die eigenen Fehler durch seine Schnelligkeit zu korrigieren. Präsentierte Mitte der zweiten Halbzeit den unpräzisesten Freistoß dieser Hinrunde."
(sueddt.de)
man darf also festhalten: einmal saublöd verloren (lkusen), einmal bisserl hilflos unentschieden (nürnberg), einmal unentschieden dank ter stegen und dem wohlwollen des schiedsrichters, einmal unentschieden in einer starken partie mit starkem gegner und dank weiden-tormann. wenn die formschwächen weiterhin auf so hohem niveau bleiben kann net viel schief gehen, auch wäre vor nem jahr der ausfall von gomez, gustavo, badstuber, robben nicht so gut zu kompensieren gewesen.
man darf also festhalten: einmal saublöd verloren (lkusen), einmal bisserl hilflos unentschieden (nürnberg), einmal unentschieden dank ter stegen und dem wohlwollen des schiedsrichters, einmal unentschieden in einer starken partie mit starkem gegner und dank weiden-tormann. wenn die formschwächen weiterhin auf so hohem niveau bleiben kann net viel schief gehen, auch wäre vor nem jahr der ausfall von gomez, gustavo, badstuber, robben nicht so gut zu kompensieren gewesen.
die Bayern können sich heuer nur selber schlangen oder der Schiri hilft mit. Genau so wie das 1 zu 2 gegen Leverkusen, wo der Werkselfkicker den Ball Richtung seitenaus Köpf, aber Boateng im Weg stand, dem an den Kopf geht und dann ins Tor. Mannschaften die in München spielen können nur hoffen dass der Schiri gnädig gestimmt ist, oder dass sich die Bayern die Kugle selber ins Tor haun.
Boateng hat die Hände zur Vermeidung einer Hands-Situation hinter dem Rücken verschränkt.
Dann zieht er die Hände vors Gesicht bzw. die Brust als er merkt, dass er gleich angeschossen wird.
Während der Ball gerade auf ihn zukommt springt er hoch, macht dabei eine halbe Schraube. Hände total am Körper angelegt in Gesichtsnähe, Gesicht samt Hände werden in der Luft durch die Schraube noch vom Ball weggedreht.
Dann pfeift der Schiri...
Hab selten Verteidiger gesehen, die so viel unternehmen, um kein Handspiel zu begehen.
Das mit den verschränkten Armen hat Boateng auch immer wieder dem Schiri gezeigt. Fand ich persönlich aber etwas albern, weil er sie vor der ganzen Situation verschränkt hatte; da hilft es halt nur mäßig.
Der Elfer fällt für mich eher in die Kategorie "Kann man, muss man aber nicht geben."
allerdings regelkonform. diese regel sollte mmn überdacht werden.
der unterschied zwischen einem bewussten handspiel (hand/arm hilft nach, greift ins spiel ein) und einem passiv erlittenen treffer auf den oberkörper, bei dem halt zufällig auch der arm berührt wird, ist doch in den allermeisten fällen "vom schiff aus" zu sehen.
in letzter zeit häufen sich die auf diese art zustande gekommenen elfer, und das ist kein grund zur freude.
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