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Best of Gulasch: Hansy am Praterstern.

Lamm. Mit den schönsten gegrillten Paradeisern und Paprika ever. Im El Celler de Can Roca in Girona, dem zumindest zweitbesten Restaurant der Welt.

Das in der Welt nun elftbeste Steirereck: Rohe Bergforelle mit zweierlei Honigmelone, Gurke und Borretsch.

Österreicher des Jahres: Harald Irka in den Saziani Stubn. Dort begeisterte sich der Fidler zum Beispiel für die gelierten Rotkrautröllchen, gefüllt mit Krenmousse.

Best of Risotto und Vegetarier des Jahres: Tian. Hier die "Erfrischung" aus Schwammerltatar, Kürbis, Muskatellertrauben.

Vom Strumerhof, hoch über Matrei, das Kräuterbeet in aller Pracht. Wenn man von Fidlers Fotofertigkeiten absieht.

Die Augen weidete Fidler in der Serviette, dazu aß er diese Gans.

Eh immer eine Pracht, und deshalb auch heuer: Christian Petz auf dem Badeschiff, diesmal schon wegen seines Schweinsfußes.
Gerade rechtzeitig zur Krisenstimmung hat's Schmeck's heuer immer wieder ordentlich krachen lassen, scheint mir: Mit der Sterne-Sehen-Exkursion nach Barcelona, Sant Pol del Mar und vor allem Girona ins zumindest zweitbeste Restaurant der Welt, mit Abstechern in den Stadtpark zum nun in der Welt schon elftbesten Steirereck und ins Coburg etwa, den Fidler verschlug's frühstückend in Balis Luxusschuppen, den Hlavicka bis Australien. Aber: Alles lang verdaut, was bleibt? Die Hitliste der Schmeck's-AutorInnen und -Mitesser - soweit sie sich rechtzeitig äußern wollten.
Best of Schweinsbraten
Bernhard Hlavicka lieferte aus vorweihnachtlichem Zeitmangel eine knappe, aber umso gehaltvollere Liste - wobei er schon die Katalonier zu Jahresbeginn (siehe oben) und manchen Piemontesen (kommen noch 2013 bei Schmeck's in Wort und Bild) "Highlights genug fand". Und sonst, Herr Hlavicka?
*Vermutlich, weil Hilberg heuer ausgelassen hat.
Wurst of 2012
Konstantin Hilberg bilanziert in diesem formal völlig offenen Jahresrückblick in den Kategorien gut, böse und wurst. Auch ein schlüssiger Zugang zum Thema:
Ein Idyll in der kulinarischen Ödnis des Waldviertels. Schöne Stube, sehr schöner Gastgarten, verfeinerte regionale Küche. Freundlich-unaufdringliche Wirtsleute - dringende Empfehlung!
Eine geschäftliche Einladung verschlug mich dorthin. Hätte ich selbst zahlen müssen - ich hätte mich noch mehr geärgert. "Ambitioniert" ist eine höfliche Umschreibung für das Gebotene. Immerhin: schöne Aussicht.
Hierorts werden Käsekrainer gesotten, und nicht gebraten. Ein Tiefschlag, insbesondere, wenn man gerade vom Schloss Mönchstein (s.o.) kommt.
Der Peball, gelegentlich freudiger Mitesser, war heuer
Was muss man schon?
Kräuter, Augenweiden, Schweinsfüße
Harald Fidler, der bekennende Oberdilettant, übernimmt die letzte Runde des Jahres - ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit, mit allem Anspruch auf Völlerei:
(Harald Fidler und Freunde, derStandard.at, 27.12.2012)
Hongkongs strahlendster Chinese, nichts wie Heen: Beim saftigsten Federviehfitzel überhaupt sieht der Fidler drei Sterne - mindestens
Vinzirast mittendrin: 2000 Obststeigen, die Kraft des Rucola und der Saft des Huhns
Harald Fidler wird bei Gockel und Maibock schwach - Schmecks auf Re(h)visite in Riedls Dombeisl, Purzl's, Nguyen und Speisekammer
Im südburgenländischen Gasthaus Sampl sorgte man sich ernstlich um des Schmecksologen Kapazität - leider
Sonntagsnudeln und die Nieren: La Torre und Il Centro in Katharina Schells Bildern
Irgendwo zwischen Wild(schwein) und Jungrind, bitte ohne Fett, rät unser Testesser und beruft sich auf den amtstierärtzlichen DachsessClub
An der Südautobahn, bei Pusswald, grübelt Harald Fidler, wie weit Speisen reisen müssen
"Rohes Fleisch, Kilo": Endlich wieder mit den Fingern essen - und das gut: Ethiopian Restaurant im Alsergrund
Vegetarisch im Schutzhaus: Harald Fidler ist kein Weg zu weit
Irland beginnt am Rennweg: Räudig wie lange nicht Harald Fidlers Bilder aus dem Old Oak, schön wie selten der Fisch in Bierpanier
Und diese Taube: Harald Fidler kostet, fotografiert und schwelgt sich durch ein Dutzend Gänge - oder ein bisschen mehr
Mit Bruckenberger roch er den Sonntagsbraten - und aß zu zweit für drei: Phew!
Dazu persisches Schwein - und dann doch noch eine schöne Schulter beim neu übernommenen Sven im Alsergrund
Tschaschuschuli war aus, aber Khachapuri-Atscharuli macht den Fidler im Satrapezo im dritten Bezirk zumindest ebenso satt und zufrieden
Sterne sehen im Weinhaus: Harald Fidler versucht's beim Hochmayer in Simmering - Und wo weinen Sie?
Wo man das Reh kalt macht: Fidler erkundet Agnes' Reflexe in Neuhausen und Federvieh in Kronstorf
Grenzwirtig in Oberösterreich: Zwischen Freistädter Chicbrauerei, schießfreudiger Seniorchefin und verpassten Fohlenwochen
Nougatspion Harald Fidler arbeitet sich auf der Weltmesse der Langsamen durch Löffelwurst, warme Austern und Millionen Mitesser
Heringsschmaus vom Brocken brocken oder Milchkitz um Leber, Niere und Bries erleichtern, fragt sich Fidler in Langenlebarn - Und neu: Rochus 1090
Rinder pflastern ihren Weg: Mit Bruckenberger im Jolly Ox, wo viel Rauch auch gut gebratenes Steak bedeutet
Harald Fidler genießt im Diverso, was er eher nicht bestellen würde: handgepflückte Jakobsmuschel und Brösel-Kabeljau mit Mayo
360, mittags: Mit einem Pariser in Graz, mit einer Grazerin in Wien, mit einem Hendl in Georgien - und ohne Herz im Beuschel
Asche Reschte: Nach einem Schälchen rohen Knoblauchs und einem Bissen Zunge im Pars geht es in Harald Fidler rund
Und die Lammleber duftet: Wie kratzt der Fidler nun die Kurve zum Floh, der bald neu eröffnet? Über Schmölz, Fleischer seines Vertrauens
Im Tian begeistert die Erbsensuppe einen Vegetarier - und Fu Long Fidler spielt die Auster vom Blatt
...komme gerade aus osttirol zurueck (uebrigens eine ueberraschend hohe dichte von "hauben" sowie "falstaff" und "à la carte" belobigungen).
ich war dort beim "kirchenwirt" in lienz abendessen, und zwar eine lammkrone auf polenta mit junglauch, meine charmante begleitung bevorzugte den eismeersaibling auf tomatenrisotto.
vorspeise war ein zwar nicth von mir, aber dennoch ausgezeichnet zubereitetes und gewuerztes steak tatare (NICHT faschiert!), die nachspeisen ein gedicht.
preislich SEHR anstaendig.
meine herren und damen gastro-kritiker: osttirol ist einen besuch wert.
sorry, aber diese einschätzung disqualifiziert den blogger als fresskommentator. käsekrainer isst man als wiener doch nur, weil alles andere noch ungenießbarer ist. käsekrainer in salzburg hingegen inhaliert man nur, wenn einem vom essen davor noch nicht schlecht sein sollte.
die wirklichen würste an salzburger standeln hingegen (frische! mexikaner! sogar frankfurter!) und erst recht der leberkäs spielen in einer ganz eigenen liga, deutlich besserals alles, was in wien über die budl gehen darf.
was natürlich nichts daran ändert, dass das mönchstein eine niederlage ist.
Leberkäse nehme ich grundsätzlich erst 20km hinter der Grenze auf bayerischem Gebiet zu mir.
Bester Leberkas in Wien: Der kleine Block beim Hofer zum Selbstaufbacken, ist aus BY.
Passabler Würstlstand in Wien: S-Bahn Station Währinger Strasse.
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