Direkt-Aufstieg ab Saison 2014/15 fix

14. Dezember 2012, 21:24
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ÖFB setzt sich in der Formatdiskussion entgegen dem Beschluss der Bundesliga durch - Dritte Spielklasse könnte auf zwei Ligen reduziert werden

Wien - Die Formatdiskussionen um den Direktaufstieg aus den Regionalligen in die zweite Spielklasse hat einen Beschluss hervorgebracht. Wie ÖFB und Bundesliga in jeweiligen Aussendungen am Freitag bekannt gaben, steigen die Meister der Regionalliga ab der Saison 2014/15 direkt in die "Heute für Morgen" Erste Liga auf. Das endgütlige Format bleibt noch offen. Derzeit gibt es in Österreich mit Ost, Mitte und West drei Regionalligen. Möglich ist, dass diese in zwei Ligen zusammengefasst werden. Die beiden Meister würden fix aufsteigen, der Zehnte und Neunte der Erste Liga absteigen. Momentan kämpfen die Regionalliga-Meister in einem Play-off mit dem Erste-Liga-Neunten um zwei Aufstiegsplätze, das Erste-Liga-Schlusslicht steigt fix ab.

Am Donnerstag sprach sich die Bundesliga noch gegen eine Reformierung des Formates aus. In der Aussendung der Liga heißt es: "Gegen die Stimmen der Bundesliga wurde mehrheitlich beschlossen, dass der lizenzierte Meister bzw. der bestplatzierte lizenzierte Nichtamateur der Regionalligen ab der Spielsaison 2014/2015 in die Bundesliga aufsteigt." Seitens des ÖFB wurde das Mitspracherecht der Bundesliga bei der Formaterstellung der Regionalligen aber abgelehnt.

"Projekt 12", Cup-Finale und Amateurregelung

Beschlossen wurde seitens des ÖFB auch die Fortführung und Finanzierung des "Projekt 12" für das kommende Jahr. Vom Präsidium wurde die grundsätzliche Bereitschaft bekundet, das Talente-Individual-Förder-Projekt bis 2015 fortzuführen. Zudem wurde die Verlängerung der Funktionsperiode des Präsidiums von drei auf vier Jahre fixiert.

Entschieden wurde auch, dass das ÖFB-Cup-Finale diese Saison wieder wie in den vergangenen beiden Spielzeiten im Wiener Ernst-Happel-Stadion ausgetragen wird. Der Austragungsort des Endspiels der darauffolgenden Jahre wurde noch nicht beschlossen, die geplante Fünf-Jahres-Vergabe erfolgt nach abschließenden Gesprächen mit Wien, Klagenfurt und Salzburg.

Eine hochinteressante Entscheidung wurde - aufgrund von EU-Vorgaben - den Amateurbereich betreffend gefällt. Mit 1. Juli 2013 wird die Beschränkung der Spielberechtigung von Nichtösterreichern aufgehoben, vor allem in Grenzgebieten könnte es daher in Zukunft zu einer Legionärsflut kommen. Den Landesverbänden ist es aber gestattet, in ihrem Bereich nicht diskriminierende und verhaltensmäßige Eigenbauspielerregelungen einzuführen. (red/APA, 14.12.2012)

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Problem des österreichischen Fußballs

Das Hauptproblem ist, dass wir eine Renaissance unserer Liag brauchen.
Wir brauchen nicht nur eine starke Bundesliga, sondern auch eine gute HfM-Liga MIT Amateurvereinen.
Denn nur so müssen österreichische Talente nicht früh ins Ausland alá Alaba, Arnautovic, etc.

na gschadt hats ihnen nicht...

und solange es nicht den großen Crash gibt, wird man sich damit abfinden müssen, dass die österr. Liga eben eine Art Ausbildungsliga für Mittelständler der großen Ligen ist und bleibt. International mitspielen war einmal, wie man sieht.

die österreichische BULI wäre nicht so schlecht. sieht man international: Red Bull Salzburg war immer (bis auf heuer) in der EL und schaffte es sogar zweimal ins 1/16 finale in der saison 2009/10 sogar mit der vollen punktezahl

2 Regionalligen passt schon!

Aber ich kann mir nicht 4 oder gar 5 Direktauf/absteiger vorstellen. Also wird es entweder völlig unnötige Relegationsspiele mit Landesmeister geben oder noch unnötigere Aufstiegsturniere.

Am sinnvollsten sind 4 Unterregionalligen, die zwischen den Landesligen und den 2 Oberregionalligen platziert wären.

Eigentlich unglaublich dass

verschiedene Leute darüber entscheiden wer wie aufsteigt und wie viele Mannschaften in welcher Liga spielen ...

na endlich!

ostliga.at berichtete wie immer aktuell: http://ostliga.at/?p=11415

Anmerken möchte ich noch zwei Punkte: erstens, die Sache mit 2 Regionalligen ist keineswegs ausgemacht. Zweitens: Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass so manche hier von der Wirklichkeit in den Regionalligen wenig Ahnung haben. Im TV Barca oder Bayern München schauen oder zu Rabod, Austra usw. zu pilgern, lässt diesbezüglich keine Kompetenzen entstehen.

So und nun auch noch diesen 1b-Mannschaft Wahn auflösen. Ausser einer Wettbewerbsverzerrung bringen die nicht viel.

an der zweiten Liga wird ständig herumgedoktort

von 16 auf 10 Vereine, dann wieder auf 12, erst vor 2 Jahren von 12 auf 10, jetzt bald wieder auf 12 - und das alles innerhalb von grad mal 15 (!) Jahren. Wärs nicht langsam mal an der Zeit ein Format durchzuhalten? Oder sich Gedanken drüber zu machen, ob es wirklich am Format liegt dass die zweite Liga nie so richtig funktioniert?

interessant bei zwei regionalligen ist dann der aufstiegsmodus in diese regionalligen.
gar nicht so leicht, wenn man als oberste prämisse den direktaufstieg hat.
bisher 9 landesmeister in drei regionalligen, neun landsmeister in zwei regionalligen wird aber nicht mehr möglich sein.

Der GAK kann sich davon jetzt nix mehr kaufen

Das ist mir auch durch den Kopf gegangen als ich die Headline gelesen habe...

Blödsinn! Aus der Regionalliga sollte gar keiner mehr aufsteigen. Wann akzeptiert man eigentlich, dass die Dorffürsten, die ihre Mannschaften nach oben pushen, spätestens ab der 1.Liga eh heillos überfordert sind.

In den Regionalligen spielen nicht nur "Dorfklubs" sondern auch Klubs wie zB SV Austria Salzburg, SC Bregenz, LASK, Austria Klagenfurt, SAK Klagenfurt, Villacher SV, DSV Leoben, Wiener Sportklub oder 1. Simmeringer SC.

Bei aller Liebe für einen Wr. Sportklub - finanziell gesehen, ist er ein Dorfklub und würde einen Aufstieg gar nicht derblasen. Hab mal mit einem vom FAC gesprochen, das Budget für die Erste Liga bekommst fast nicht zusammen, in Wien noch weniger, LASK ist eine Ausnahme, aber auch wenn ich für AS merh Sympathie als für RB hege, im Endeffekt werden die das gleiche Problem wie Sportklub haben. Das in einem abgeschlossen Profisystem auch zwei Kärntner Mannschaften sein sollten, ist eh klar.

Meinst du den Mateschitz und Düdeldü?

auch wenn ich RBS nicht unbedingt auch nur irgnedwie Sympathie ehtgegenbringen kann, man ich den damit nicht. Mir fallen da eher so Klubs ein, wie z.B. Bleiberg, Untersiebenbrunn u.ä.

so und jetzt noch die semiprofessionelle liga 2 ersatzlos streichen und oben eine 16er-liga einführen, dann hätt ma's schön: keine winterliga mehr, mehr zeit für training, cup, europacup, hallenfußball, nationalteam, kein abstiegsdruck mehr, mehr erstliga-plätze für talente, vereine wie Austria Salzburg, LASK, St. Pölten, Klagenfurt, von mir aus die Vienna wieder oben und dank 8*30=240 erstligaspielen statt 5*36=180 trotzdem ein absolutes zuschauerplus.

hallenfußball?

der war lustig der witz!

Gratulation

Hut ab vor dem ÖFB, der sich gegen die stets egoistischen und kurzsichtigen Interessen der Bundesligisten behauptet. Der Direktaufstieg entspricht den Mindeststandards sportlicher Fairness.

Die Vereine pfeifen sowieso schon aus den letzten Löchern,

da kommen die hohen Reisekosten für eine Insovenz gerade recht. Ausgesprochener Schwachsinn, es sei denn der ÖFB zahlt den Vereinen einen Teil der Reiskosten!

Das sind doch fadenscheinige und scheinheilige Argumente...

Ob beispielswise ein Verein aus Vorarlberg nach Salzburg oder nach Kärnten, ein Salzburger Verein nach Tirol oder nach Oberösterreich, oder aber ein Wiener Verein nach Niederösterreich oder in die Steiermark fahren muss, ist doch sowas von egal!

In sämtlichen Fällen muss ganztägig ein Bus samt Fahrer zu einem Fixpreis angemietet werden, auch wird's für die Mannschaft meist ein Tagesausflug.

also wenn ich mir anschau, welche Gehälter in den unteren Ligen gezahlt werden... Da ist so ein Reisebus wirklich ein Schnäppchen dagegen...

Sehe ich auch so.. der Reisebus ist das geringste Problem

Normalerweise sollten in R-Liga nur

kleinere Gehälter oder Entschädigungen bezahlt werden. Weil das aber nicht so ist wie man weiß, übernehmen sich die Vereine und zahlen viel zu hohe Spielergagen. Das Ende vom Lied ist, die Lizenzauflagen können meist nur sehr schwer, oder mit Nachsicht aller Taxen erfüllt werden. Ich sage, der österr. Fußball insgesamt und die unteren Ligen im Besonderen, steht auf keiner gesunden finanziellen Basis. Unsere Zuschauerzahlen sind zu niedrig und es fehlen große Sponsorbetriebe. Selbst ein herausragendes Sponsoring durch Red Bull bringt höchstens Erfolge im Inland, ist aber von einer internationalen Reputation weit entfernt. Unser Fußballgetriebe ist nicht mehr als "die wichtigste Nebensache", und das auch nur für die österr. Fans.

Haha, ja, im riesen Österreich machen die max. 100-150 km mehr die Vereine pleite...rofl.

Du bist ein kleines Spassvogerl, ha? :)

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