Mini-Abfahrt in Gröden an Nyman

15. Dezember 2012, 17:53

Neuschnee und schlechte Sicht ließen nur einen Lauf auf verkürzter Strecke zu - Österreicher hintennach

Wolkenstein - Und am Ende blieb Gröden doch wieder Gröden. Stundenlang hatte es am Samstag ein Hin und Her gegeben, starke Schneefälle und schlechte Sicht waren den Veranstaltern in die Parade gefahren.

Relativ rasch war klar, dass die klassische Abfahrt einem anderen Format würde weichen müssen. War zuerst ein Sprint-Rennen mit zwei Durchgängen angedacht, setzte man als letzte Hoffnung auf bloß einen Lauf vom Super-G-Start. Um 14 Uhr wurde dieser auch tatsächlich gestartet.

Nach einer längeren Unterbrechung wegen verschärfter Sichtproblematik war Erik Guay (Startnummer 20) schließlich bereits als Sieger abinterviewt und -gratuliert worden, als der wohlbekannte Gröden-Effekt ein Comeback gab: Auf einer schneller werdenden Saslong kam erst der Slowene Rok Perko (Startnummer 35) daher, und unterbot die vermeintlich Bestzeit des Kanadiers. Noch ein paar Minuten später setzte dann Steven Nyman (Startnummer 39) in 1:28,82 Minuten die letztgültige Marke. Der US-Amerikaner hatte schon 2006 in Gröden gewinnen können.

Der bisherige Speed-Chef und Weltcup-Führende Aksel Lund Svindal musste sich diesmal mit dem fünften Platz bescheiden, als bester Österreicher kam Joachim Puchner vor Georg Streitberger auf den bescheidenen 13. Rang. Selbst der Niederländer Marvin van Heek (Startnummer 53) war da als Achter noch schneller, zugegeben auch er witterungsbegünstigt.

Im Gegensatz dazu konnten ÖSV-Nachdränger wie Matthias Mayer (19.), Frederic Berthold (23.), Markus Dürager (33.) oder Otmar Striedinger (45.) die günstigen Umstände nicht für sich nutzen. Der als Mitfavorit gehandelte Klaus Kröll ("Sportlich wertvoll war das heute nicht") wurde auf Platz 29 durchgereicht, dem regierenden Abfahrts-Weltcupsieger hängt seine in der Vorbereitungsphase erlittene Verletzung wohl doch noch nach.

Sieger Nyman ("Das ist mein Rennen hier") hat diesbezüglich ebenfalls eine schwere Zeit hinter sich, im Vorjahr hatte er sich beim Training in Copper Mountain die Archillessehne gerissen und die gesamte Saison verpasst. Nun sei er aber langsam wieder auf seinem alten Niveau angelangt, bilanzierte der 30-Jährige zufrieden.

Für die Allrounder unter den Weltcup-Herren geht es bereits am Sonntag mit einem Riesentorlauf in Alta Badia (9.30 und 12.30 Uhr) weiter. Svindal liegt in der Gesamtwertung mit 585 Punkten vor Ted Ligety (408) und Marcel Hirscher (380). (rob - 15.12. 2012)

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Sind da Österreicher...

...überhaupt mitgefahren?

Herzelichst
Ihr Lappe

Wir sollten die SKI-WM in Schladming schnellstens zurückgeben

denn die werden ausschliesslich Ligety- und Maze-Festspiele.
Es wird noch nie eine grössere Blamage für den Veranstalter gegeben haben, als die WM in Schladming für uns Österreicher.
Wir sind leider nur noch unter ferner liefen zu finden.

Marvin van Heek: "Das ist total verrückt. Ich habe auf einen Platz in den Top 30 gehofft. Für mich fühlt sich das an wie Weihnachten, vielleicht sogar besser."

Die Sensation wird allerdings bissl dadurch geschmälert, daß er eigentlich "Franzose" ist ;). Dort geboren, aufgewachsen und erst seit 2011 im niederländischen Skiverband.

Naja, trotzdem.... ;)

ich möcht ja die euphorie über den holländer nicht bremsen, mir taugt das auch mehr, als wenn ein franzose achter wird, aber nur zur info:
der ist in frankreich geboren, aufgewachsen und startet erst seit einem jahr für die niederlande

das kröll mit oder ohne Verletzung unsere Nr.1 sagt wohl alles.

Ja, schrecklich,

der Abfahrtsweltcupsieger diesen Jahres ist der Beste beim ÖSV - was für eine Katastrophe! Die Welt wird untergehen!
Sorry, aber sind sich viele der Poster hier nicht selbst zu peinlich jedes Wochenende entweder die goldenen Jahre oder die Apokalypse heraufzubeschwören? Ein bisschen Realismus sollte man schon haben, auf die Dauer kann so eine Berg-Talfahrt der Gefühle ja auch nicht gut für's Herzerl sein.
Es kam beim Sport schon immer auf die aktuelle Form an, diese kann sich manchmal schnell, manchmal weniger schnell ändern, ebenso gab es immer wieder herausragende Talente bei diversen Teams. Net mehr und net weniger.

ein holländer...

unter den top ten?

i glaub de wöd geht aum 21. vielleicht wirkli unta. bist deppad!

ps: off topic. frage an derstandard.at: ich mußte über 2 jahre als Adolf Kottan1 (weil mein nick - Adolf Kottan - angeblich vergeben war. jo eh aun mi!) posten; wäre es vielleicht im bereich des möglichen, daß ich auch diese posts einsehen kann? bitte bitte!

du musst halt ermitteln.

diese sind...

schon 2007 abgeschlossen worden!

offizielles unanfechtbares ergebnis:
die derstandard.at-internetz-entwickler dilettieren auf sehr paterren niveau.

ps: an die derstandard.at-internetz-entwickler:
http://www.youtube.com/watch?v=YgSPaXgAdzE

Warum wird nicht das letzte Training als Qualifikation hergenommen:

der Erste darf sich als erster eine Startnummer aussuchen und so weiter.

Und das vlt noch am Vormittag des Renntages...

Sagen wir´s wie´s ist:

Unsere Speed-Team ist momentan grottenschlecht. Max Franz kann ich nicht beurteilen. Die eineinhalb Rennen sagen trotz gutem Resultat zu wenig aus.

Seit wann gibt es niederländische Schifahrer?!

Als

letztes Jahr 2 Franzosen geführt haben wurde abgebrochen. Ohne Worte. So ein Beschiss,...

Kann man dem ORF bitte einmal sagen ....

.... dass ein Rennen noch nicht nach der Startnummer 22 beendet ist und dass es sich nicht gehört, Siegerinterviews zu machen, während andere Sportler noch Bestzeiten fahren. Erstens ist das unhöflich und herabwürdigend für die Sportler die noch oben stehen, und zweitens fühlt man sich als Zuseher ver*rscht wenn man innerhalb von 10 Minuten mit drei Siegern im selben Rennen konfrontiert wird.

Ein Vorschlag: Der Polzer könnte ja schon vor der Startnummer 1 mit den Siegerinterviews beginnen. Am besten oben vor dem Start.

ja aber da sie immer ein interview mit dem sieger bringen und nicht bis zum letzten übertragen, lässt sich das nicht vermeiden...

und in 98% der rennen steht der sieger nach 22 fahrern fest...

Die Kommentatoren bei Eurosport haben nach den Spitzenläufern öfters darauf hingewiesen, dass das Wetter ein wenig besser wird und die Strecke zugleich schneller, sodass das Rennen noch lange nicht entschieden ist, weil einige interessante Läufer mit 30er Startnr noch am Start stehen - während der ORF zeitgleich bereits den vermeintlichen Sieger interviewte.

Seien wir ehrlich, die Anzahl der Fälle, wo bei Abfahrt und Super G nach der Spitzengruppe noch jemand überraschend Sieger wird bewegt sich im einstelligen Prozentbereich. Solche Rennen wie heute, die komplette Wetterlotterie sind, gibt es ja gottseidank selten.

Seien wir ehrlich

Dem ORF und seinen eingebildeten Reportern ist das Ergebnis wurscht. Hauptsache sie können sich profilieren und genügend Werbung zeigen und platzieren. Wie viel zahlt der ÖSV dem ORF eigentlich, damit man unserer Schifahrer möglichst lang, alle total verrückt behangen mit Markenartikeln wie Weihnachtsbäume, vor diesen Interview-De**en zerren kann? Das ist doch nur mehr eine Geschäftssache!

Das Ergebnis wird am Ende 3 Sekunden lang graphisch eingeblendet, ich schaffe nicht einmal, bis zum 4. zu lesen, dann ist es schon wieder weg und man sieht .... Werbung!

Ich wünsche mir wieder die ORF-Schiübertragungen aus den 1970er Jahren!!!!!! Bitte! Bitte!

Es geht drum, daß das Gequatsche keiner braucht! Die sollen Sport zeigen bis die Übertragungszeit aus ist und fertig! ES zeigt wie's gemacht wird.

So ein Schwachfug. Es geht ja nicht nur um den Sieger, und in den letzten Wochen gab es schon wieder etliche Rennen, wo während dem sinnlosen Gequatsche von Pariasek und Co. noch Fahrer in die Top-10 bzw. 15 fuhren.

Und ich will SPORT sehen, nicht diese Hackfr....

Aber geh, das d.... Gequatsche von Pariasek und Assinger ist doch viel wichtiger als wenn noch 3 Läufer unter die Top-5 fahren!

Ein Holländer auf Platz 8 einer Abfahrt.... das hat's - glaub ich - auch noch nie gegeben. Sehr geil!

Ein Holländer hat letztes Jahr den Gesamtweltcup gewonnen!

nur zur hälfte!

Doppelt! Hirscher ist Doppel- und nicht Halbstaatsbürger! :-)

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