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Dass sie es auf dem Weg zur Miss Italia nicht bis ins Finale schaffte, hat Francesca Pascale längst weggesteckt. Sie habe "viele Rückschläge und Ungerechtigkeiten einstecken müssen", versichert die ehemalige Verkäuferin aus Neapels Stadtviertel Fuorigrotta. Doch das will sie jetzt, wo sie am Ziel ihrer Wünsche angelangt ist, alles vergessen. Die 27-Jährige ist immerhin zur neuen Partnerin Silvio Berlusconis aufgerückt. Und dabei ist ihr angesichts harter Konkurrenz nichts geschenkt worden.
"Ich habe ihn verfolgt wie einen Rockstar", gesteht die blonde Neapolitanerin. Bereits 2004 gründete sie einen Fanclub mit Namen " Silvio, du fehlst uns". Ein erster Abstecher in die Politik missglückte, beim zweiten wurde Pascale in Neapels Provinzparlament gewählt, wo sie kaum auffiel. "Wir wissen nicht, was wir über sie sagen sollen", gestehen Kollegen. Schon eher erregte sie als Showgirl beim Privatsender Tele-Capri Aufmerksamkeit, wo sie im Bikini tänzelte und mit dem Song Wenn das Höschen sinkt, steigt die Einschaltquote bekannt wurde.
Dass der Cavaliere fast genau ein halbes Jahrhundert älter ist und ihr Großvater sein könnte, stört "Franceschina" nicht. Schon eher, dass er als Klubpräsident notgedrungen Milan-Anhänger ist und für ihre Weißblauen aus Neapel wenig Sympathien hat. Das trägt Pascale aber mit Fassung wie auch die Änderung ihres Lebensstils, seit sie Berlusconi auf Schritt und Tritt begleitet: gepanzerte Limousine, zwei Polizeiautos, sechs Leibwächter, Überwachung des Mobiltelefons.
Doch weit Unangenehmeres droht. Etwa die Aussage der Marokkanerin Karima al-Marough ("Ruby") im Prozess, in dem Berlusconi wegen Sex mit Minderjährigen vor Gericht steht. Montag erschien die Zeugin nicht zur Verhandlung. Sie sei in Mexiko und kehre erst im Jänner zurück. Die Staatsanwältin beschuldigte Berlusconi, ihr die Reise finanziert zu haben, um nicht vor der Wahl eine zweite Verurteilung zu riskieren. Ein Urteil wegen Anstiftung Minderjähriger zur Prostitution könnte auch ein Stehaufmännchen wie den Cavaliere endgültig lahmlegen.
Francesca Pascale hätte auch daran nicht allzu viel auszusetzen: " Schließlich bin ich die Einzige, die wirklich in ihn verliebt ist." Wohl deshalb dürfte ihr Silvio Berlusconi auch ihren größten Wunsch, endlich in die römische Abgeordnetenkammer einzuziehen, schon in Kürze erfüllen. (Gerhard Mumelter, DER STANDARD, 15.12.2012)
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Die Dame gehört in psychiatrische Behandlung.
Niemand kann den Herrn da wirklich noch lieben. Vielleicht sein Geld, vielleicht seine Macht, aber ihn selbst... das wage ich stark zu bezweifeln.
Und sollte sie tatsächlich ihn als Person lieben(auch wenn er nicht reich wäre, kein Medienimperium hätte und kein "mächtiger" "Politiker" wäre), dann gehört die Gute ohne Zweifel in die Klapse.
Schwer zu sagen. Es handelt sich in beiden Fällen halt um folkloristisch gesetzte Schwerpunkte ein und desgleichen Sachverhaltes, die in Kärnten halt etwas anders ausschauen als in bella Italia.
Adolf den Großen - der Führer hatte nur ein Ei und daran brach das Reich entzwei - kann man sich ja auch nicht auf die Pascale kraxelnd vorstellen, den Duce hingegen schon sehr viel eher.
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