Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 450x451
vergrößern 450x451Durchsetzungsstärke, Führungsmotivation und Gestaltungsmotivation erhalten bei Top-Positionen die meisten Häkchen, wenn es um die " Erfolgsfaktoren" geht. Erstere umfasse jedoch mehr als die bloße Dominanz in sozialen Situationen, sagt bzd-Geschäftsführerin Marlies Buxbaum.
Da der Joballtag von Vorschriften, Regelungen und Anleitungen voll sei, sehnten sich die Mitarbeiter stark nach mehr Klarheit, Struktur und Orientierung. "Leider haben genau das viele Manager verlernt. Zu oft verstecken sie sich hinter Expertenwissen, ohne ihr reiches Erfahrungswissen anzuzapfen", so Buxbaum. Führungskräfte seien mehr denn je gefordert, positiv die Linie vorzugeben und wie "ein strahlender Leuchtturm" auch in stürmischen Zeiten permanenter Change-Prozesse die Richtung zu weisen. Auch die geforderte "Führungsmotivation" weise in diese Richtung. Für die 50 interviewten Führungskräfte heimischer Unternehmen sei es wichtig, dass Chefs Steuerungsaufgaben in die Hand nehmen und Autorität für andere sind: "Dabei müssen Manager ihre Führungsfunktion immer stärker auch auf der emotionalen Ebene ausüben, denn Unternehmen sind nicht bloß Arbeitsplätze, sondern Orte für Gefühle wie Geborgenheit", so Eva Pinter, Koautorin der Untersuchung.
Oft zitierte notwendige Fähigkeiten wie Teamfähigkeit rangieren demnach im Top-Management nicht besonders hoch, Fachwissen und Gewissenhaftigkeit liegen ebenfalls weit hinter den sogenannten Leadership-Skills.
Im mittleren Management treten die Ansprüche an Hard Skills deutlich hervor: Leistungsmotivation wird hier erwartet, also die Bereitschaft, sich überdurchschnittlich anzustrengen und kontinuierlich im Job mehr zu geben, das ist demnach das beste Ticket auf dem Weg nach oben. Belastbarkeit und Flexibilität wiegen ebenfalls schwer, also erhöhen Stressresistenz und Ausdauer die Erfolgschancen.
Soziabilität, also die Fähigkeit neue, gelingende soziale Beziehungen einzugehen, wird interessanterweise als nicht wirklich ausschlaggebend angesehen, weder für die Spitze noch für die mittleren Ränge. Führungsmotivation in beschriebener Ausformung wird jedoch auch vom Mittelmanagement erwartet.
Fast könnte man da meinen, dass das so oft beschworene "Ende" der Helden zugunsten schwarmintelligenter Gruppen gerade erst einen Neuanfang des " Heldenzeitalters" in Unternehmen einläutet.
Jedenfalls: Von Gemütlichkeit in Chefbüros sind all die Ansprüche weit entfernt. Je höher oben, desto gefragter ist das Können, unter Zeitdruck neue Ziele und Strategien auch umzusetzen, Widerstände und Konflikte zu eigenen Führungsgunsten zu lösen. Anmerkung der bzd-Studienautoren: dies in einem Umfeld, das Veränderungsprozesse zur "zweiten Natur" vieler Unternehmen mache.
Welcher Druck dahintersteht, zeigen jene 60 Prozent der Befragten, die meinen, es hätte sich das Arbeitspensum im Top-Management im Vergleich zum Vorjahr nochmalig erhöht. Fast die Hälfte der Manager gesteht auch ihrer Belegschaft zu, dass sie spürbar mehr zu tun habe. Gute Nachricht für die Coaching-Branche: Immer mehr Firmen zahlen Coaching. Mehr als drei Viertel bieten diese Möglichkeit, im Durchschnitt sind es jährlich zehn bezahlte Coaching-Stunden pro Mitarbeiter. (Karin Bauer, DER STANDARD, 15./16.12.2012)
Link
www.bzd.at
Experten disktutieren am 13. Juni in Wien zum Thema Diversity Management
Bildungsinstitutionen im Spannungsfeld zwischen Autonomie und Abhängigkeit: Jede Entscheidung erfolgt inmitten von Widersprüchen. Zentral dabei: eine Vision von Wert und Würde einer Institution
Einem Kosmetikkonzern wie L'Oréal spielt kulturelle Vielfalt in die Hände. Jedem Pflegeritual wird ein Produkt gewidmet, global und kulturell angepasst
Zuerst muss die Kommunikation nach innen passen, damit man als Unternehmen erfolgreich nach außen treten kann, sagt HR-Director Marion Maurer
Die Arbeiterkammer will Spitzengagen beschränken, das Wirtschaftsforum rückt das Bild "astronomischer Gagen" zurecht
Im Oktober starten erste Demografiemanager
Was soll aus den Kindern werden? Keine Manager, sagen fast 70 Prozent der weiblichen Chefs und fast 60 Prozent der männlichen
In Deutschland arbeiten fünf Prozent der Manager Teilzeit, in Österreich sechs Prozent - Lücke zwischen Wunsch und Realität
Nur einer von sieben Bewerbern schafft das Aufnahmeverfahren - viele scheitern am Deutschtest, einige an ihren Tattoos
IBM hat in Bratislava ein Social-Media-Recruiting-Center für ganz Europa eingerichtet
Bestimmt von Respekt und dem Wunsch nach Begegnung auf Augenhöhe ist diese Haltung nicht
Arbeitsmediziner raten, echte Pausen zu machen und nicht vor dem Bildschirm zu essen
Kein Unternehmen würde sagen, es bemühe sich nicht um Nachhaltigkeit, aber nur 25 Prozent erstellen einen Nachhaltigkeitsbericht
Zweimal gab es schon Bonusverzicht beim weltgrößten Ziegelhersteller Wienerberger. Nun ist ein nachhaltigeres Vergütungsmodell auf Schiene
Kosten- und Effizienzprogramme bei einem Drittel der Firmen ohne nachhaltigen Erfolg
Philosophie kann nicht unmittelbar praktisch werden, sagen Philosophen. Und dennoch nähern sie sich immer öfter der Wirtschaft an - praktisch beratend
Roland Berger Strategy Consultants unterstützt die Europäische Kommission in ihrem Programm "Equality Pays Off"
Keiner hat alle Kompetenzen, die komplexe äußere und innere Umfelder verlangen. Aber oft ist auch die Summe der Teamleistungen geringer als die Summe der Einzelleistungen
Die Trends in der IT werden die IT-Chefs in "zwei Klassen" spalten, sagen die Berater von Accenture - Digitalisierung nicht delegieren
Lernen funktioniert am besten, wenn man es selber auch will. Die Einsicht, dass man dafür gewohnte Settings verlässt, ist nicht neu, aber effizient
Wie kommt man vom Leader zum Leadership? Berater und Professor Phil Mirvis zeichnete mögliche Wege zum Ziel
Der Fokus auf Geschlechterdiversität an der Spitze ist in Unternehmen wohl da, das Thema rumpelt aber in Einzelmaßnahmen dahin. Es fehle das strategische Konzept und bedürfe des Kulturwandels, so Studien
Banken und Versicherungen stecken seit fünf Jahren in der Krise - Kunden kommen im Geschäftsmodell nicht vor, sagt Markenexperte Feige
Raus aus dem Business, rein ins Training und wieder zurück in den Job: In Führungskräfteentwicklung wird sehr oft sehr viel investiert, allerdings: Die Wirksamkeit enttäuscht häufig
Gemischte Rollen: Was bedeutet wirksame Führung im Kontext der großen Gestaltungsmacht von Experten?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.