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Die Bank Austria-Mutter UniCredit hat am Freitag sein neues Hauptquartier in Mailand eingeweiht. Der UniCredit Tower ist ein Komplex aus drei Gebäuden, der vom argentinischen Architekten Cesar Pelli entworfen wurde. Dazu gehört ein 230 Meter hoher Wolkenkratzer, der zum höchsten Gebäude in Italien aufgerückt ist.
4.000 Angestellte werden im UniCredit-Tower arbeiten, berichtete Konzernchef Federico Ghizzoni. Damit wird sich die Bank Immobilienausgaben in Höhe von 25 Mio. Euro ersparen. Im historischen Sitz des Geldhauses auf der Piazza Cordusio im Herzen Mailands werden einige Büros bleiben. Der neue UniCredit Tower, der modernsten Umweltstandards entspricht, wird schrittweise ausgebaut. Bis 2015 ist die Errichtung eines Zentrums vorgesehen, in dem die Bank unter anderem Veranstaltungen organisieren wird.
Der UniCredit Tower ist Teil eines größeren Projekts, das die Neuorganisierung aller größeren Sitze der Gruppe in europäischen Städten, darunter Wien, vorsieht. Demnach will UniCredit künftig verstärkt auf Dezentralisierung seiner Büros und auf neue Flächenstandards setzen. Damit sollen bis 2015 Flächen von bis zu 650.000 Quadratmeter frei werden, die die Bank neu verwerten wird. Für UniCredit bedeutet dies Einsparungen in Höhe von 150 Mio. Euro pro Jahr ab 2015.
In Italien soll die Zahl der UniCredit-Sitze von 90 auf 25 reduziert werden, damit sollen 350.000 Quadratmeter frei werden. UniCredit besitzt derzeit 10.000 Immobilien mit einer Fläche von insgesamt 6,6 Mio. Quadratmeter. (APA, 14.12.2012)
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