Was Überstunden bringen - und was nicht

17. Dezember 2012, 10:14

Studie des Personalberaters Robert Half zum Verhältnis Arbeitsmoral/Output

Zahlen sich Überstunden aus? Den Ergebnissen der aktuellen Workplace-Survey des Personalberaters Robert Half gemäß könnte man sagen: ja und nein. Über 2100 Chief-Finance-Officers (CFO) wurden in 13 Ländern dazu befragt. Überstunden an zwei bis drei Tagen in der Woche seien für 41 Prozent der österreichischen Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen an der Tagesordnung; jeder zehnte verlasse sogar nie pünktlich das Büro, heißt es in der Erhebung. Mehr noch: Jeder dritte CFO ist der Meinung, dass diese Arbeitsweise auch die Arbeitsmoral der Mitarbeiter hebe - weil sie ihren eigenen Arbeitsstil auf jenen ihrer Mitarbeiter projizieren und so Überstunden als Signal für mehr Engagement und karrieretechnische Ambition werten, heißt die Begründung.

Auf der anderen Seite aber denken nur elf Prozent der österreichischen CFOs, dass bezahlte Überstunden oder Zusatzleistungen die Produktivität ihrer Abteilungen im vergangenen Jahr erhöht haben. Vielmehr sei diese durch optimierte Arbeitsabläufe entstanden (48 Prozent). 41 Prozent gaben an, dass die Mitarbeiter effektiver mit vorhandenen Ressourcen umgegangen sind. 40 Prozent gaben an, dass die Einstellung zusätzlichen Personals für die verbesserte Leistung ausschlaggebend war. Dauerhaft Überstunden abzuleisten, so der Personalberater, senke auf Dauer die Leistung, er rät zu vorausschauender Personalplanung. (red, DER STANDARD, 15./16.12.2012)

Share if you care
11 Postings
Bullshît!

1.) Die Zeit, nachdem die Meute nach Hause gegangen ist, ist die einzige, in der man in Ruhe und konzentriert arbeiten kann.

2.) Wieviel Überstunden der CF- und sonstige O's machen, geht mir irgendwo, ganz weit hinten, vorbei.

3.) Die Überstunden bringen mir monatlich ca. 600 Teuro netto zusätzlich - dass das nichts bringt, kann man nicht gerade behaupten!

600 TEUR?

Sind Sie der Frank Stronach?

Vollkommener Unsinn

regelmäßig Überstunden bringen nur bei stupiden Arbeiten etwas, weil ja die Konzentration nachlässt.

Ab und zu, weil es notwendig ist (z.b. in der IT Umstellung nur in der Nacht ist) - sind eine andere Geschichte.

Und mir sind Mitabeiter lieber die effizient arbeiten, und daher Ihre Arbeit sich auch richtig einteilen. Mache ich ja auch

"Jeder dritte CFO ist der Meinung, dass diese Arbeitsweise auch die Arbeitsmoral der Mitarbeiter hebe"

Eine strategische Lüge.

Befragt man die Mitarbeiter selbst werden sie zu gut 90% sagen das sie Überstunden nicht mögen.

Ich mag meine Überstunden wegen den 100% Zuschlag und weil ich nicht mit All in verarscht werde.

schenk deinen urlaub dem konzern.....

http://www.youtube.com/watch?v=OFEcManJR8A

Ja, Deichkind passt da 100%tig

ein echt starker Song

Überstunden sind ein Zeichen

und man kann Überstunden leisten und die Zeichen ignorieren, oder man geht der Sache auf den Grund und hinterfragt warum es zu Überstunden kommt.

Danke für den Tipp, Personalberaterpest.

Personalberaterpest

10x grün!

bezahlte Überstunden

wo gibts sowas bitte noch?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.