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Im Patentkonflikt der Mobilfunk-Branche haben Sony und Nokia einen Erfolg gegen Apple erzielt. Der iPhone-Hersteller verletzte drei Patente, die bei einer Verwertungsgesellschaft der Unternehmen liegen, entschied ein Geschworenen-Gericht im US-Staat Delaware. Ein Patent beschreibt ein Mobiltelefon mit Kamera, bei den beiden anderen geht es um ein Verfahren für Ablehnung oder Abbruch eines Telefongesprächs, wie aus am späten Donnerstag veröffentlichten Gerichtsdokumenten hervorgeht.
Geklagt gegen Apple hatte bereits im Jahr 2010 die Firma MobileMedia Ideas. Sie gehört neben Sony und Nokia auch dem Videopatent-Verwerter MPEG LA. Bei MobileMedia liegen rund 300 Patente für verschiedene Technologien. Apple dürfte nach Expertenscheinschätzung in Berufung gehen.
Apple verklagt selbst auf breiter Front Hersteller von Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android mit dem Vorwurf von Patentverletzungen. Derzeit berät ein Gericht in Kalifornien abschließend über eine Milliarden-Strafzahlung von Samsung, die Geschworene Apple im August zugesprochen hatten. Mit Nokia hatte Apple bereits ein Lizenzabkommen für andere Patentgruppen geschlossen. (APA, 14.12.2012)
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was glauben sie passiert, wenn eine chinesische firma das aussehen eines BMWs nachbaut?
es geht nicht um 4 räder, es geht nicht darum, dass der wagen auch scheinwerfer hat. es geht darum, ob man die dinger aus gewisser entfernung für das gleiche ding hält.
aber plappern sie weiter den blödsinn vom standard mit dem patent auf runde ecken nach…
Bei so kleinen Dingen wie Handys oder z.B. Uhren kann man "aus einer gewissen Entfernung" schwer sagen ob es ein Nokia oder Sony Gerät ist, ob es eine Breitling oder nur eine von Jaques Lemans Uhr ist.
PS: Apple klagt nicht nur wegen der "abgerundeten Ecken" die KOnkurrenz sondern auch z.B. wegen "Aktion beim Klicken auf Tel.-Nr." aber wenn du das für richtig hältst dann ist das Urteil im Artikel ja auch ein Traum für dich, oder?
Mitbewerber vom Markt zu verdrängen nicht. Ich glaube, dass es hier ein relativ faires Angebot gab, die Technologie zu lizensieren und Apple mit den Bedingungen nicht zufrieden war, aber das ist nur Spekulation.
Dennoch bleibt die Frage offen, ob die Patente trivial sind oder nicht. So wie sie beschrieben sind, ist das natürlich der Fall -- aber möglicherweise sind die Patente deutlich konkreter als die Berichterstattung vermuten lässt.
Kurz gesagt: Aufgrund dieses Artikels kann ich mir gar keine Meinung bilden.
Nein, für derartige Patente ist es nicht vertretbar Lizenzgebühren einzuklagen. Ich lebe selbst von der Softwareentwicklung und bin wie der Großteil meiner Kollegen gegen Softwarepatente, obwohl wir ja angeblich die wären die davon profitieren. Ein Patent darauf wie ein Anruf abgebrochen wird ist einfach nur lächerlich. Soetwas zerstört die gesamte Branche. Es ist derzeit nicht möglich als Unternehmen mit einem neuen Smartphone-Betriebssystem auf den Markt zu kommen, da man sofort von den Branchengrößen in Grund und Boden geklagt werden würde.
liess in einem interview bez des prozessirrsinns den der apfel ausgeloest hat, tief blicken:
1. apple gibt inzwischen mehr fuer anwaelte als fuer R&D aus!!!
2. die gefahr zb wegen runder ecken von Job's nachfolgern verklagt zu werden verhindert Job-karrieren. die gefahr mit millionenklagen zugeschuettet zu werden laesst die typischen
innovativen garagenfirmen gar nicht mehr entstehen.
kommentar ueberfluessig
Apple ist eine börsennotierte Firma und damit unterliegen deren Abschlüsse der Publizitätspflicht. Mit einem gewissen betriebswirtschaftlichen Know-How ist es keine Hexerei den R&D-Aufwand und den Aufwand für Rechtsberatung und Prozesskosten aus der P&L herauszulesen. Die Entwicklung von Prozessrückstellungen in der Bilanz sind auch sehr aussagekräftig. Im USA-GAP gibt es wie auch im IFRS die Verpflichtung, Inhalt und Entwicklung einiger Bilanzpositionen im Anhang eines Jahresabschlusses zu erklären.
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