Erfinder des Strichcodes mit 91 Jahren in den USA gestorben

14. Dezember 2012, 13:32

Maschinenbauer Woodland suchte Inspiration im Morsealphabet

Der Erfinder des Strichcodes, N. Joseph Woodland, ist mit 91 Jahren in den USA gestorben. Seinen ersten Strichcode habe Woodland 1948 am Strand von Miami in den Sand gezeichnet, zitierte die Zeitung "Record" aus dem US-Bundesstaat New Jersey am Freitag dessen Tochter Susan Woodland. Als ehemaliger Pfadfinder habe er sich durch das Morsealphabet inspirieren lassen. Er und sein Partner Bernard Silver hätten mit der Entwicklung begonnen, nachdem der Chef einer Einzelhandelskette sie um ein besseres System für die Kontrolle der Lagerbestände gebeten habe.

Laserscanner in den 70er-Jahren

Woodland und Silver ließen sich ihre Idee mit den schwarz-weißen Strichen, die aus dem Handel heute nicht mehr wegzudenken sind, im Jahr 1952 patentieren und verkauften sie für 15.000 Dollar an das Elektronikunternehmen Philco. Der Maschinenbauer Woodland arbeitete rund 35 Jahre für IBM. In den 70er-Jahren entwickelte er in einem Team einen Laserscanner, der den Strichcode lesen konnte. 1992 wurde Woodland mit der Nationalen Technologie-Medaille ausgezeichnet. Nach Angaben seiner Tochter starb er am Sonntag an Komplikationen im Zusammenhang mit seiner Alzheimer-Erkrankung. (APA, 14.12.2012)

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15.000 USD sind auch nach damaligen Geldwert ein Pappenstiel

für diese epochale Erfindung. Hätte er Lizenzen für die Verwendung vergeben mit auch nur 1 Cent/1000 Verwendungen,....

Auch den Erfinder des Teebeutels hat es so erwischt.

etwa 90.000 € wären das heute.

Tja, was wäre wenn. Viele Erfindungen hätten sich gar nicht durchgesetzt, wenn es teure Lizenzgebühren dafür gegeben hätte. Dann hätte er vielleicht gar nichts dafür bekommen.

Tja, früher wollten die Leute die Welt noch verbessern.
Heute wollen alle nur noch Profit aus allem rausschlagen.

Dachte Charlie Harper hat schon vor einigen Monaten das zeitliche gesegnet... ;o)

Aber im Ernst: bemerkenswert, wie alt manche Ideen sind.
Und lustig, wie viel älter die Idee ist als die Umsetzung - hat rund 25 Jahre gedauert, bis nach der Idee (1949) das erste Produkt damit verkauft wurde (Juni 1974 lt. Wikipedia).

das hat einen einfachen grund

für das ablesen des strichcodes wurde eine starke lichtquelle benötigt - woodland verwendete projektorlampen aus dem kino. mit dem entscheidenden nachteil, dass die apparatur enorm viel hitze entwickelte, was wohl die mit barcode versehenen lebensmittel entscheidend beeinträchtigt hätte (z.B. Butter)

erst in den 70er Jahren war die Laser-Technologie soweit, dass sie die Projektor-Glühlampen ersetzen konnte.

ich schätze, dass es etwas mit der entwicklung des computers zu tun hat (mit der information soll ja etwas sinnvolles angestellt werden).

probleme, lichtsignale in elektrische signale umzuwandeln, gibt es schon seit langer zeit keine mehr.
http://de.wikipedia.org/wiki/Beli... ungsmesser

papa lochkarte

sohn strichcode

Erfindung soll das sein?

Den Strichcode gibt es schon seit mehr als MM Jahren. Vor ca. M Jahren begann dann in Mitteleuropa die Umstellung auf Bogencode.

Wien, am XIV.XII.MMXII

ich weiß was: ursprünglich sind's kreise gewesen.
:-)

Ist für einen eindimensionalen Code eh gscheiter - ist dann nämlich wurscht wie man ihn hält ;o)

link viermal versucht einzusenden. veröffentllichung nach ende der diskussion. auf inventors findet sich auch eine abbildung des scanners.
:-(

dritter und letzter versuch, einen link zur erfindung des stirchcode (barcode) einzusenden.

http://inventors.about.com/od/bstart... -Codes.htm

eigentlich ist es ein muster aus konzentrischen kreislinien gewesen.

http://inventors.about.com/od/bstart... -Codes.htm

Ernstgemeinte Frage: Was hat man denn mit einem Strichcode angefangen bevor es die Maschinenleser gab?

Oh, Lesegeräte gab's schon vorher, aber eben nicht auf Laserbasis.

Schon vorher?

Dann stellt sich die Frage, was haben die Leute mit den Lesegeräten gemacht, bevor einer auf die Idee kam, den Strichcode dazuzuerfinden?
;o)

irgendwas

photooptisches zum drüberstreichen vermutlich. c64 lichtgriffel fällt mir dazu ein ;)

muss auch die grundidee gewesen sein, weil von lasern war 1948 m.e. noch nichtmal die rede; geschweige denn solchen, die in einer supermarktkasse verbaut werden können...

technisch ist das problem schon viel früher gelöst worden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lich... nverfahren

Ein QR-Code auf einem alten Film!!elfdrölf O_O Damit sind Zeitreisen bewiesen.

tonspuren beim film sind zum beispiel photooptisch abzutasten gewesen.

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