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vergrößern 600x575Brennpunkt Wien: Hunderttausende Pendler strömen jeden Tag aus dem Umland in die Bundeshauptstadt.
Im Begriff Pendlerpauschale steckt eigentlich schon das Problem, weil sich Verkehrsstrukturen nicht pauschal verbessern lassen. Dem Staat geht das Geld aus für Bildung, Gesundheit, Soziales. Der Landschaft geht die Landschaft aus, weil planlos alles zubetoniert wird, schon weniger mit Straßen zwar, aber umso mehr mit Zersiedlungen, Einkaufszentren und Lagerhallengeschwüren, die man dann Wirtschaftsparks nennt. Hier befindet sich unsere Immobilienspekulationsgesellschaft offenbar schon im Stadium der schweren Suchtkrankheit, nach dem Motto, nur ein Glas noch, dann hör ich eh auf.
Während akademische Studien gemacht werden, um zu lebenswerter Verkehrsgestaltung zu finden, und wertvolle Erkenntnisse daraus gewonnen werden, wird von den Politikern hemdsärmelig Geld verteilt, womit jede Planung ad absurdum geführt wird.
Die jüngste Reform der Pendlerpauschale ist ein krasses Beispiel dafür. In einer Art Dauerwahlkampfstimmung tut die Regierung so, als ob sie es mit den Autofahrern gut meinte, indem sie Geld auch an Menschen verteilt, die sich ihr Pendlerdasein selbst ausgesucht haben und es auch problemlos selbst bezahlen könnten.
Die blinde Förderung des Autoverkehrs mit Geld, das man ohnehin vorher schon den Autofahrern weggenommen hat, ist ein Perpetuum mobile, das mit hoher Energie in die falsche Richtung läuft. Man fördert damit ja nicht das, was wir positiv unter Mobilität verstehen, sondern letztlich die unkluge Standortwahl, sowohl was Arbeitsplätze als auch die Wohnsituation angeht. (Rudolf Skarics, DER STANDARD, 14.12.2012)
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In den vergangenen Jahren wurden einige Vorurteile entkräftet
Warum Frankreich in der Oberklasse kein Land sieht: ein Erklärungsversuch
Der mobile Alltag profitiert kaum von den technischen Spitzenleistungen
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Mit dem Winter kommt die Diskussion um den Einsatz von Streugut
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Die Menschheit macht blitzschnell Schluss mit den Ressourcen
Die Erdgasindustrie drängt immer vehementer in den Verkehrssektor
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Was 2030 auf den Straßen unterwegs sein wird, hängt von unzähligen Faktoren ab
Porsches Innodrive verspricht mindestens zehn Prozent Spritersparnis
Die Industrie pocht auf Einführung der Monstertrucks. Die Folgen für die Infrastruktur sind fatal
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Forscher der TU Aachen binden das Auto in den Wärmekreislauf eines Gebäudes ein
Mit dem Audi A8 von 1994 begann eine neue Ära des Leichtbaus
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Der Energiepolitik geht es vor allem um die Märkte und nicht um die Umwelt
Die EU ist bei E10 zurück gerudert, nun folgt auch Österreich
Von Micro- über Mild- bis Vollhybrid: Das alles ist eine Frage der Definition
Wenn 2015 die Abgasnorm Euro-6 verpflichtend wird, bedeutet das einen erheblichen Aufwand für die Hersteller
Mit dem Satz "Ich kann ja mein Ladekabel nicht aus dem Fenster hängen lassen" ist die Problematik von Elektroautos punktgenau beschrieben
Viele Unternehmen veröffentlichen alljährlich einen Nachhaltigkeitsbericht, dicke Wälzer im A4-Format, deren Lektüre meist auch nicht schlauer macht
Im Automobilbau wird nur wenig Recycling-Alu verwendet und ein großer Teil der Autos endet in einigen der ärmsten Ländern der Welt
Neu- oder Gebrauchtwagen, klein oder groß? Beim Autokauf kann Geld gespart werden, wenn man ein paar Überlegungen anstellt
Mit zunehmender Verbreitung elektrischer Komponenten wird die Frage nach Energieaufwand bzw. CO2-Ausstoß bei der Herstellung immer dringlicher
Es gibt inzwischen verschiedene Konzepte für Hybridantriebe. Bei den Europäern ist das Thema Hybrid aber noch immer ein Nischprogramm
Ethanol wird kaum die Abhängigkeit vom "Ausland" verringern, auch die CO2-Bilanz ist nicht eindeutig positiv
Früher war es überhaupt nicht möglich, sparsamer zu fahren. Heute geht das aber auch nur, wenn der Fahrer mitspielt
Nach dem Stand der Technik ist es gar nicht mehr zielführend, Diesel- und Benzinautos nach ihrem Rußausstoß zu unterscheiden
Die WHO stuft Dieselabgase als krebserregend ein. Damit sind aber nicht die modernen Dieseltechnologien gemeint
Leistung je ausgestoßenen Kohlenstoff ist die neue Dimension, an der Innovationskraft offenbar gemessen wird
Der teure Sprit wird uns nicht gleich alle umbringen. Bedenklich ist allerdings, dass die zusätzlichen Einnahmen in den falschen Taschen landen
Die Entscheidung, womit wir wohin fahren wollen, treffen letztendlich wir, die Konsumenten
Die Hemmschwelle, ein Elektroauto zu kaufen ist hoch, weil die Reichweite der Fahrzeuge relativ gering ist
Wer nicht das Leistungs-, sondern das Sparpotenzial nutzt, kommt durchaus in die Nähe der Normverbrauchsangabe
Scheinbar hat ein Wettlauf um den geringsten Spritverbrauch begonnen. Steigende Benzinpreise spielen dabei nicht die wichtigste Rolle
Mazda hat sich beim Benzinmotor auf die Möglichkeit konzentriert, durch Erhöhung der Verdichtung die Effizienz der Verbrennung anzuheben
Der Kraftstoffpreis ist vom Rohölpreis entkoppelt. Das Geld wird an den Tankstellen aber ohnehin mit anderen Dingen gemacht
Automatikautos schneiden bei offiziellen Verbrauchsangaben oft besser ab als handgeschaltene Autos. Aber sie haben einen schlechteren Wirkungsgrad
Anfang der 1990er-Jahr sprossen die Sparmodelle aus allen Winken. Ganz vorne mit dabei war VW mit dem Golf Ecomatic. Kaufen wollte ihn keiner
Autofahren bedeutet heute vor allem, im Stau zu stehen. Und für neue Straßen ist kaum noch Platz vorhanden
So selten sind die Seltenen Erden nicht. Der rasante Anstieg der Nachfrage und die Bedingungen bei der Gewinnung könnten problematisch werden
Während beim Dieselmotor die Diskussion ums schädliche Abgas abflaut, wogt sie beim Benziner nun wieder hoch
Informierts euch besser, bevor Ihr so einen KronenzeitungInnenschwachsinn schreibts, wer wieviel Pendlerpauschale wofür kriegt.
https://www.help.gv.at/Portal.No... 00600.html
im speckgürtel / im umland der städte wirklich billiger kommt - die meisten leut neigen dazu sich bei den kosten fürs auto und dessen benutzung selbst anzulügen bzw diese kosten unter "hat man sowieso" gar nicht wahrzunehmen. sobald das zweitauto "notwendig" wird ist die ersparnis oft schon zweifelhaft.
entscheidend ist aber dass durch derartige förderungen und subventionen psychologisch vermittelt wird dass es ein erwünschtes und sozial positives verhalten wäre in die pampa zu ziehen und alle wege mit dem auto zu erledigen. während so ein verhalten in wirklichkeit sozial extrem nachteilig ist und auf jeden fall ausschliesslich auf eigene kosten ohne jegliche förderung wahrgenommen werden sollte.
weil die künstlich tief gehalten Lebensmittelkosten (Transport durch LKW querfinanziert, Durch Bauernförderung tief gehalten etc.) wird die Landflucht gefördert, wo doch am Land jeder seine Lebensmittel selbst anbauen könnten, udn somit viele Transportkilometer und Förderungen gar nicht notwendig wären.
/Ironie off
Wieso, wo er Recht hat, hat er Recht.
Die Versorgungsfahrten der betreffend Basisbedürfnisse völlig hilflosen Stadt sind, per LKW durchgeführt, ein wesentlicher Bestandteil der Umweltbelastung.
Es ist auch eine Zumutung, dass bereits viele Strassenabschnitte etwas weiter weg von Wien nicht mehr nach dem lokalen Bedarf sondern nach den (Wochenend)urlaubstransitbedürfnissen dimensioniert werden müssen.
Großes Pendlerpauschale
Das große Pendlerpauschale gilt für Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz mindestens zwei Kilometer von der Wohnung entfernt ist, denen aber die Benützung eines öffentlichen Verkehrsmittels nicht möglich oder nicht zumutbar ist.
https://www.help.gv.at/Portal.No... 00600.html
Werte Rotstrichler, ein Drittel der Wiener Penderfahrten sind Auspendler, diese könnte man dann ja auch aussiedlen, damit sie, wie immer gefordert wird, beim Arbeitsplatz wohnen. Verbleibend 16 % der wiener Bechäftigten als Pendler.
Diese sind _nicht_ das Hauptproblem des Wiener Verkehrschaos, das sind die Wiener selber.
Auch daran erkenntlich, dass der Wochenendverkehr bereits ca. 80% des Berufsverkehrs beträgt.
Dann möge man im Süden von Graz zumindest einen Parkplatz mit einer schnellen Verbindung in die Stadt bauen anstelle des Substandardproduktes albanischer Qualität am Kreisel.
Oder auch innerhalb der Stadt Öffis, die diesen Namen auch verdienen.
Da gibt es Fälle, wo man aussen von einem Bezirk in den anderen 40 Minuten aufwärts braucht.
Andererseit hat jeder, der in diese Stadt zum Zwecke des Einkaufs fährt, einen an der Waffel. Praktisch sämtiche Geschäfte -1 sind bereits ausserhalb. Was zum Verkehr natürlich auch gar nicht beiträgt. Eh nicht.
natürlich gibt es verschiedene gründe warum menschen weit ausserhalb von ballungszentren wohnen und das ist auch nicht von heute auf morgen zu ändern, aber das ziel muss doch sein die menschen näher an und in die stadt zu ziehen. förderungen wie die pendlerpauschale verlangsamen diesen prozess erheblich.
Der text bringt es kurz und bündig auf den punkt. Die Pendlerpauschale ist in ökologischer hinsicht eine katastrophe. allerdings darf man das hauptproblem nicht aus den augen verlieren, nämlich die zersiedelung in vielen gebieten österreichs, die großzügig vom staat finanziert wird. Nur deshalb reden wir überhaupt von einer pendlerpauschale. zusätzlich zur pendlerpauschale kommen allerings noch die Eigenheim- und Jungfamilienförderung, sowie die Bereitstellung öffentlicher Infrastruktur hinzu. es wird langfristig gesehen unumgänglich sein transportwege möglichst kurz zu halten und den MIV drastisch zu reduzieren. Allein mit dem Geld der Wohnbeihilfe könnten jährlich 3000 Wohnungen saniert und die laufenden kosten um 70% reduziert werden
Die Pendlerpauschale sebst ist schon eine Zersiedelungsprämie.
Wer 15 km vom Arbeitsort entfernt siedelt (das man das bei bestehendem Arbeitsverhältnis macht, ist steuerlich ja wurscht), bekommt mehr Geld, wenn das abseits einer öffentlichen Verkehrslinie ist. Ist am Wohnort dagegen eine entsprechend bediente Bushaltestelle, geht man leer aus.
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