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Wiesbaden - "Rettungsroutine" ist das Wort des Jahres 2012 in Deutschland. Es stehe für die immer wiederkehrenden Maßnahmen zur Rettung des Finanzsystems, begründete die Gesellschaft für deutsche Sprache am Freitag in Wiesbaden ihre Wahl.
Auf den zweiten Platz setzten die Sprachforscher "Kanzlerpräsidentin" - neben "Bundesangie", "Madame Non" oder schlicht "Mutti" eine von vielen im Umlauf befindlichen Bezeichnungen für Bundeskanzlerin Angela Merkel. Vergangenes Jahr hatten sich die Sprachwissenschaftler für "Stresstest" entschieden.
In Österreich hat sich der Begriff "Rettungsgasse" als das Wort des Jahres 2012 durchgesetzt. Die Fachjury unter der Leitung von Professor Rudolf Muhr von der Fakultät für Umwelt- und Erziehungswissenschaften an der Universität Graz hat am 6. Dezember in Kooperation mit der APA-Austria Presse Agentur das Ergebnis bekannt gegeben. (APA/red, derStandard.at, 14. 12. 2012)
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Das ist nicht nur philologisch eine echte Perle, sondern suggeriert eine unermessliche Optimismus auch.
Wenn z.B. ich sehe, dass ein Mensch gerade abgeschossen wird und tot umfällt, weiss ich sofort,
dass für denjenigen, der das getan hatte, gilt die Unschuldsvermutung. D.h. er hat vermutlich gar nicht getötet, und folgerichtig ist der "Opfer" vermutlich gar nicht tot, es gibt noch Hoffnung, d.h. er ist eigentlich dann gar kein Opfer. Im Wesentlichen ist ja möglicherweise nichts passiert... Bravo.
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