Wiener Volksbefragung: Wie würden Sie entscheiden?

Umfrage

Vier Fragen, vier Antworten: Welche Prioritäten setzen die User von derStandard.at?

Am Freitag präsentierte Wiens Bürgermeister Michael Häupl bei der letzten Landtagssitzung des Jahres die Fragen für die Volksbefragung im März 2013. Wie würden Sie entscheiden, wenn Sie heute ins Abstimmungslokal gebeten würden? Volksbefragung

Erste Frage: Wie soll die Parkplatzsituation und Lebensqualität für BezirksbewohnerInnen verbessert werden?

» Zur zweiten Frage

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Es ist fast so schlimm, wie bei der Heeresbefragung.

Das Instrument wird durch teils irrelevante Fragen entwertet, damit sie sagen können: "Ihr wolltet ja mehr direkte Demokratie, wir haben sie euch gegeben".

Was sie uns geben ist wieder einmal eine Husch-husch-Aktion ohne klare Konzepte, geschweigedem umfassende Informationen zu den Fragen. Einfach letztklassig.

F1: Wenn ich das richtig verstanden habe, haben Bezirke auch bei a die Möglichkeit (Stadtverfassung), das nicht zu machen = Ergebnis irrelevant
F2: Zu wenig Info (Chancen, Faktoren zum Zuschlag), schlechtes Timing (kurz vor der Vergabe für 2020), riesige Auswirkungen.
F3: Das einzige Thema, wo sich ALLE Parteien einig sind (JA). Warum werden wir überhaupt gefragt?
F4: Widerspricht teilweise F3 und bevorzugt Besserverdiener.

Toll

So viel zur Parkraumabzocke (tschuldigung: -bewirtschaftung)

Die Demokratie funktioniert ja wieder bestens wie man am Ergebnis hier sieht.
Die bereits zahlenden Bezirke sind selbstverständlich dafür, dass alle zahlen müssen ("warum soll nur ich zahlen ?"). Ein Teil hat die Frage nicht verstanden, der Rest in den Aussenbezirken ist anscheinend sehr reich.
Dankeschön X-)

also, ich kann eigentlich sinnerfassend lesen, aber die erste Frage verstehe ich nicht! Bzw. was der Unterschied ist zwischen a / b.

und ich gehöre in aller Bescheidenheit zu den Klügeren im Lande- schließe daraus: die Fragestellung ist Verarsche.

ich glaube es soll darum gehen, ob die Bezirke in dieser Sache auch in Zukunft eine Entscheidungskompetenz haben sollen, oder die Stadtverwaltung entscheidet und es somit einheitliche Regelungen gibt.

geht mir auch so

Ich beschäftige mich akademisch mit Verkehrsplanung und kommunalem Management und werde auch nicht ganz schlau.

Im Grunde ist Variante a nur ein Druckmittel, damit die Bezirke die Planungsvorschläge aus dem Rathaus akzeptieren. Formell ändert sich dadurch nichts (ginge mit dem Instrument der Volksbefragung auch gar nicht) und Vassilakou hat auch schon klargestellt, dass an der Kompetenzverteilung nicht gerüttelt wird.

a heißt also grob: Die Bezirke sollen nach dem Rathaus richten
und b: die Bezirke sollen den Parkraum selber organisieren

Soweit ich das verstanden habe, sollen die WienerInnen entscheiden, ob sie sich lieber vom Rathaus oder doch lieber von den BezirkskaiserInnen das Geld aus der Tasche ziehen lassen. Warum die Frage allerdings KEINE Gebühren behandeln und daher verfassungskonform sein soll, verstehe wiederum ich nicht...

Meine Antwort steht am nächsten Wahlzettel

schreiben sie ihren iq drauf?

Selbst die schlimmste

Form der Privatisierung wäre besser als der rote Absolutismus in Wien:

Erste Frage wird durchgestrichen und den Roten die Meinung gegeigt.

Olympia Frage: Klares Nein, weil die Gemeinde einfach inkompetent ist und für unser Steuergeld vielleicht noch andere Wege offen sind als ein 2. oder 3.Skylink bzw ein weiteres schwindliches Investment an den Finanzmärkten.

3.Klares Nein bei Frage 3 und Frage 4.

Die spinnen, die GenossInnen!

"Lösungen für einzelne Bezirke"

Natürlich! Wie kommen Bezirksteile zu einem Parkpicker, die so dünn besiedelt sind, dass alle 40 Meter EIN Auto steht? Dass hier das Votum in Richtung Parkpickerl für ganz Wien geht, ist nur den Neidern aus jenen Bezirken zuzuschreiben, die bereits mit dem Picker bestraf sind. Sie haben mein Mitleid, aber ihre Rache trifft die Falschen.

Pickerl dort, wo es sinnvoll ist, Ja. Aber nur, um abzucashen, NEIN!

Natürlich gegen das Parkpickerl !

Aber genau das wird natürlich nicht abgefragt !

Genauso könnte die Frage lauten was ist besser
Leber- oder Nierenkrebs?
Ich will gar keinen !!!

Da fehlt noch was:

die Umsetzung des Volksbefragungs-Ergebnisses aus dem Jahr 1980:

http://www.kiv.at/servlet/C... 2103694807

Also sorry, aber da ist doch wirklich viel passiert seit dem... Eigene Gleiskörper, Sperrflächen auf Straßenbahnschienen, eigene Ampeln, Haltestellenverlegungen, Haltestellenerhöhungen, etc.
In manchen Bereichen ist die Umsetzung halt schwieriger als anderswo aber dass da nichts passiert sei ist einfach unwahr.

jo, dort wo es leicht gegangen ist, ist etwas passiert.
Das Ergebnis der Volksbefragung war aber definitiv der Wunsch für VORRANG für den ÖV - auch auf Kosten des Autoverkehrs. Da fehlts nach wie vor.

Befragung 1980 ?

Es hat seinerzeit "Ausbau "
geheißen !
Tatsächlich wurde daraus ein Riesenrückbau von Verkehrsinfrastruktur
Die Befragung wurde zum Freibrief für Ohrwascheln Parkplatzklau etc mißbraucht.
Es reicht !!

Wer dort geparkt hat, wo jetzt Ohrwascheln, hätte dort eh abgeschleppt gehört.

"Parkplatzklau"??
Parkplatz ist Platzklau!

Easy come, easy go

Systemimmanente Rhetorik vom feinsten.

".. und wer mag uns jetzt brav antworten, damit wir dann das machen, was wir sowieso gemacht hätten?"

da die antwortmöglichkeiten einfach eine demokratische frechheit sind würde ich wohl überall antwort c hinschreiben.....

eigentlich gehört dem häupl vor die rathaustür geschissen

Vorsicht: es könnte passieren, dass der Haufen entdeckt und im MQ ausgestellt wird.

Na geh,

nur weil´s Ihnen ins Gehirn gesch...en haben?

Aber, aber -

wer wird denn gleich zurückscheissen?

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