Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 1011x575Die Fragen zur Wiener Volksbefragung 2013. (Der grammatikalische Fehler in der zweiten Antwort zur ersten Frage wurde im Nachhinein vom Rathaus korrigiert, Anm.) derStandard.at fragt schon jetzt: Wie würden Sie entscheiden?

Bürgermeister Michael Häupl und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou haben im Juli 2012 das "neue" Parkpickerl vorgestellt. Jetzt ist Parken ein wichtiges Thema bei der Volksbefragung.
Wien - Die Fragen zur Wiener Volksbefragung 2013 sind fixiert. Wie bereits kolportiert wird zu vier Themen gefragt: Parkraumbewirtschaftung, Olympische Sommerspiele, Privatisierung kommunaler Güter und Bürger-Solarkraftwerke. Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) bezeichnete die Befragung am Freitag als "unterstützendes Instrument zur Meinungsbildung".
Die größte Spannung herrschte rund um das Parkpickerl. Diese Frage ist auch die einzige, die nicht mit Ja oder Nein zu beantworten ist, sondern für die es zwei Antwortvorschläge gibt. Die Frage lautet:
Die zweite Frage ist bedeutend unkomplizierter:
Frage drei dreht sich um kommunale Dienste:
Bei Frage vier haben sich eindeutig die Grünen durchgesetzt:
Nicht als Inhalt der Volksbefragung findet sich das Kernthema der Grünen der vergangenen Wochen: "Wohnen und Mietpreise". Auf Anfrage von derStandard.at erklärten die Wiener Grünen, dass sie mit dieser Frage am Widerstand der SPÖ gescheitert seien.
Im APA-Gespräch sagte Vassilakou, dass sie es jedenfalls "schade" finde und das Nein des roten Koalitionspartners insofern nicht ganz nachvollziehen könne, da es historisch eines der größten Anliegen der SPÖ sei, gegen "Mietenwucher" vorzugehen. Sie werde jedenfalls "mit aller Kraft" dranbleiben. Außerdem werde das Miet-Thema eine sehr wichtige Rolle für die Grünen im Nationalratswahlkampf sein, kündigte sie an.
Häupl erklärte bei der Präsentation der Fragen, sich an den Ausgang der Volksbefragung halten zu wollen: "Die Wiener Stadtregierung hat die Ergebnisse der bisherigen Volksbefragungen stets ernst genommen. Auch diesmal werden wir die Ergebnisse als Arbeitsauftrag akzeptieren." Ihm gehe es darum, Entscheidungen zu treffen, die sich auf eine möglichst breite Zustimmung in der Bevölkerung stützen.
Die Volksbefragung wird vermutlich ähnlich ablaufen wie die letzte im Jahr 2010. Sie wird also an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden, voraussichtlich in der ersten Märzwoche. Der Termin vom 7. bis 9. März ist dem Vernehmen nach noch nicht ganz fix. Die Stimmkarten dafür gehen automatisch an alle Haushalte, ein eigener Antrag wie bei bundesweiten Befragungen ist nicht notwendig. Auch eine Stimmabgabe per Brief wird wieder möglich sein.
Teilnehmen können all jene Wienerinnen und Wiener, die die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, ihren Hauptwohnsitz in der Stadt haben und am letzten Tag des Befragungszeitraums das 16. Lebensjahr vollendet haben. Daraus ergibt sich: Stimmberechtigt sind rund 1,15 Millionen Menschen. Bei der Volksbefragung 2010 standen die Themen Nacht-U-Bahn, Hundeführschein, Ganztagsschulen, Citymaut und Hausmeister zur Abstimmung.
Der Wiener ÖVP-Chef Manfred Juraczka kritisierte die Vorgangsweise beim Thema Parken. Hintergrund: Der Berufungssenat der Stadt Wien hatte kurz vor der Präsentation der Fragen einen Antrag von FPÖ und ÖVP auf Abhaltung einer Volksbefragung zum Parkpickerl abgelehnt. Die beiden Parteien berufen sich auf 150.000 Unterschriften, die sie im Lauf des Sommers gesammelt hatten.
Kritik gab es auch daran, dass die Fragen den Oppositionsparteien erst am Freitag um 9.30 Uhr übermittelt wurden. Jurackzka griff einmal mehr auch die grüne Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou an: "Die Frage zum ruhenden Verkehr wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet, und bedeutet lediglich, dass Maria Vassilakou weiterwurschteln darf. In Summe ist diese Vorgangsweise eine Farce und das Verhalten der Stadtregierung eine Schande. Rot-Grün hat jegliche Legitimation verwirkt."
Beim Thema Parkraumbewirtschaftung können sich die Bürger entscheiden, ob es bezirksspezifische Lösungen - so wird es derzeit gehandhabt - oder "für jeden Wiener Bezirk Parkraumregelungen eingeführt werden" sollen.
Besonders zweitere Variante bzw. die betreffende Formulierung dürfte nicht unbedingt selbsterklärend sein. Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) präzisierte nun auf APA-Nachfrage, dass diese Lösung eine Kompetenzverlagerung von den Bezirken in Richtung Stadt bedeuten würde. Sprich: Das Rathaus könnte auf eigene Faust eine stadtweite Lösung umsetzen.
Dies würde allerdings nicht bedeuten, dass ganz Wien zur bewirtschafteten Zone werden würde, betonte die Ressortchefin. Allerdings könnte die Stadtregierung überall dort handeln - sprich: die flächendeckende Kurzparkzone einführen -, wo es aus ihrer Sicht nötig ist. Derzeit müssen ja bekanntlich die Bezirke die Einführung der Gebührenpflicht beschließen, erst dann kann das Verkehrsressort handeln.
Bei einem Veto des jeweiligen Bezirkschefs - so geschehen etwa in Favoriten, Währing oder Döbling - ist das Rathaus machtlos. Dieses Bezirks-Okay wäre künftig dann nicht mehr nötig, sollten sich die Wiener für die Antwort "Es sollen für jeden Wiener Bezirk Parkraumregelungen eingeführt werden" entscheiden.
Vassilakou erklärte zudem, dass konkretere Vorschläge der Expertenkommission - also etwa Preisstaffelung oder der Fall der Maximalparkdauer außerhalb des Gürtels - deshalb nicht abgefragt werden, da dies die Stadtverfassung nicht zulasse (laut der nicht über Gebühren abgestimmt werden darf, Anm.). Aus diesem Grund sei auch eine Formulierungsänderung der Park-Frage in letzter Minute notwendig gewesen. (APA/red, derStandard.at, 14.12.2012)
Insgesamt gaben 443.740 Personen ihre Stimme ab - Wahlbeteiligung betrug 38,7 Prozent
Endergebnis wird am Montag feststehen
21,9 Prozent beantworteten laut ÖVP Frage zur Parkraumregelung nicht oder ungültig
ÖOC, Verbände, Sportminister für neue Sportanlagen - Häupl kündigte Schwimm- und Leichtathletikzentrum an
Deutliches Nein zu Olympia – Beim Parkpickerl könnte der Status quo zementiert werden
Die Briefstimmen, die den Großteil ausmachen, werden ab Montag ausgezählt
Bis Samstag persönliche Stimmabgabe möglich - Häupl verteidigte Fragestellung: "Kein Missbrauch der direkten Demokratie"
Michael Heidenreich von der Boku Wien über den geplanten Ausbau von BürgerInnensolarkraftwerken
Die Wiener SPÖ ging mit der Olympia-Frage zwar baden, stellte aber den Bau zweier neuer Sportzentren in Aussicht - ohne freilich ins Detail zu gehen. Beim Parkpickerl muss die grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou weiterhin mit den Bezirksvorstehern ringen
ÖVP und KPÖ wollen unterschiedliche Novellen im steirischen Volksrechtegesetz
Für Häupl ist das Olympia-Thema damit "erledigt", die Parkraumfrage soll bis zum Sommer geklärt werden
"Mehr Demokratie"-Gründer und Grün-Politiker Erwin Mayer über die Formulierungen bei der Wiener Volksbefragung
Die Neos kampagnisieren gegen die Wiener Volksbefragung
Wiener Grüne sparen Geld lieber für Nationalratswahl
Vier Fragen stellte Rot-Grün den Wienern, begleitet von einer großen Kampagne und einigen Störgeräuschen. Dabei sind die Konsequenzen der Befragung weit weniger weitreichend, als man annehmen könnte.
Peter Mennel verspricht sich von Olympia-Bewerbung sportlichen und wirtschaftlichen Profit
Auch in Hamburg überlegt man eine Olympia-Bewerbung. Allerdings wollen sich die Hanseaten schon vorher fit machen. So wurde eine Dekadenstrategie zur Sportförderung entwickelt. Dabei verfügt die Stadt bereits über etliche schöne Anlagen
Ein Nein für 20 Jahre: Abstimmung im Kanton geht gegen Bewerbung aus
Zahlreiche Pannen und Patzer: Von verabsäumter Nachfrist-Reparatur bis widersprüchliche Erklärungen
Bürgermeister: Stadt wird sich fix bewerben, wenn die Wiener bei der Volksbefragung dafür stimmen
Zwischen Ärger, Frust und Zustimmung debattierten die Vertreter aller vier im Gemeinderat vertretenen Parteien am Mittwoch über die Fragen der Befragung
Misstrauensantrag gegen Häupl - Für SPÖ Boykottaufrufe "geschmacklos"
Sprecher: Ergebnis der Volksbefragung werde "selbstverständlich" abgewartet
Parkpickerl, Mariahilfer Straße und Co: Weil sich rot-grün uneinig ist, soll das Volk entscheiden
....wenn er sagt, der Parkpickerl-Wahnsinn erinnnere ihn überspitzt formuliert an die Alliierten Zeit in Wien -alles irgendwie aufgeteilt und das Volk kann schauen, wo es bleibt.
Der Anzahl an Wiener Grünwählern ist dermaßen verschwindend gering und vernachlässigbar, daß man sich fragen muß, ob die Wiener Roten wirklich absichtlich dem eigenen Untergang entgegen marschieren. Bis auf die Systemerhalter und Unbelehrbare wird niemand diese Partei wählen - leider reicht das noch immer aus.
...in den letzten 20 Jahren hat kein Veranstalter mehr an olymp. Spielen verdient, nur mehr IOC und akkreditierte Sponsoren. Die "Umwegrentabilität", die man dem dummen Volk dann immer einreden will, existiert nur in den Köpfen & Brieftaschen derer, die mitgeschnitten haben.
Man erinnere sich an die Lachnummer, wo bei einer Jugend-Olympiade die Hersteller-Logos auf den Urinalen im olymp. Dorf abgeklebt werden mussten, weil sie dem IOC nicht genehm waren!
Der Veranstalter darf bei olymp. Spielen nicht einmal ungefragt husten, geschweige denn eigenen Geschäften nachgehen, ohne dass das IOC mitschneidet.
durften die Österreicher über den Anschluß abstimmen. Der Stimmzettel hatte ein großes "Ja" Feld und ein viel kleineres "Nein" Feld.
ABER ER HATTE EIN "NEIN" FELD.
Die rotgrüninnen sind weniger demokratisch als die Nsdap, das zahlen wir auch bei der nächsten Wahl zurück.
Diese Pseudoberfragung jetzt können wir ruhig ignorieren.
frage 2: wollen wir zustaende wie in z.b. london, wo miss thatcher alles was ging privatisiert hat sodass die preise fuer alle kommunalen dienste extrem gestiegen sind, die infrastruktur in desolatem zustand ist da die privaten nur an profit und nicht an investieren interessiert sind (wenn dann die leitungen platzen, ziehen sich die privaten wieder zurueck und die stadt muss die kosten uebernehmen....also koennte alles gleich bei stadt bleiben, und die stadt erhaelt auch die einnahmen, und nicht nur die kosten der sanierung)
england hat bis heute grosse probleme mit den auswirkungen des auswerkaufs von infrastruktur an private und zahlen tun es die steuerzahler doppelt - mit hohen preisen, fehlenden leistungen u. sanierungskosten
1a die stadt darf bezueglich parkraumbewirtschaftung fuer alle bezirke entscheiden ohne ruecksicht auf bezirkskaiserliche gemueter, damit es nicht zu streitereien und zirkus kommt wie jetzt mit dem homole usw.
2a die stadt darf massnahmen zur parkraumbewirtschaftung in jeweiligem bezirk nur nach antrag von und im ausmass nach absprache/einverstaendnis von bezirkskaisern einfuehren
die frage ob parkraumbewirtschaftung sinnvoll ist wird nicht gestellt, denn aus aktueller und langfristiger sicht war der zustand der ueberparkung und d ueberproportionalen anstiegs des individuellen verkehrs in wien nicht mehr verkehrspolitisch, umweltpolitisch und gesundheitspolitisch tragbar und massnahmen zur eindaemmung mussten her
aus Antwort B dass da die Bezirke zwangsweise mitentscheiden dürfen?
Ich vereinfache die Antworten so:
A) Wir entscheiden für jeden Bezirk
B) Wir entscheiden für jeden Bezirk einzeln
Was da der Unterschied ist (falls es einen gibt) können sie sich jetzt selbst herauszuzeln.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.