2013: Was wird teurer, was billiger?

Ansichtssache

Unisex-Tarife, Vignette und das Verschicken von Packerln: Im Folgenden ein kleiner Überblick, wo die Verbraucher nächstes Jahr tiefer in die Tasche greifen müssen und wo sie profitieren.

Bild 1 von 18»
Dieses Bild darf aus Gründen von Copyrightbestimmungen nicht im Archiv angezeigt werden.
foto: ap/ronald zak

Mehr Geld für Bahnkunden bei Verspätung

Bahnkunden bekommen künftig mehr Geld zurück, wenn sich Züge verspäten. Vor allem die Pendler werden davon profitieren. Ab Juli 2013 erhalten im Nahverkehr alle Jahreskartenbesitzer zehn Prozent der Kosten einer Monatskarte retour, wenn in einem Monat fünf Prozent der Züge unpünktlich waren. Bisher lag die Entschädigungsgrenze bei zehn Prozent.

Bei der Berechnung berücksichtigt werden alle auf dieser Strecke durchgeführten Personen-Fahrten. Die Regelung gilt aber nur für Jahreskartenbesitzer, nicht für Wochen- und Monatskartenbesitzer. Diese müssen sich nur einmal im System anmelden (https://www.oebb.at/Fahrgastrechte), um dann automatisch zum Jahresende die ihnen zustehende Entschädigung zu erhalten.

Im Fernverkehr erhalten die Bahnfahrer bereits seit 2010 bei Verzögerungen von über einer Stunde 25 Prozent des Ticketpreises zurückerstattet. Kommt ein Zug um zwei Stunden und mehr zu spät am Ziel an, müssen 50 Prozent der Fahrtkosten retourniert werden.

weiter ›
Share if you care