Fresenius will sich von Biotech-Tochter trennen

Berlin - Der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius will sich von seiner defizitären Biotech-Tochter trennen. Fresenius führe derzeit Gespräche mit mehreren Interessenten über einen Verkauf von Fresenius Biotech, teilte der Konzern am Freitag mit. Als gleichwertige Alternative prüfe Fresenius die Weiterführung des Geschäfts mit dem profitablen Immunsuppressivum ATG-Fresenius S im Konzern. Das Geschäft mit dem Antikörper Removab werde Fresenius auf jeden Fall nicht in eigener Verantwortung fortsetzen.

Fresenius Biotech erzielte in den ersten neun Monaten 2012 einen Umsatz von insgesamt 26 Millionen Euro, davon entfielen 22,5 Millionen Euro auf ATG-Fresenius S. Mit Removab erlöste der Konzern lediglich 3,3 Millionen Euro. Für 2012 erwartet Fresenius Biotech einen operativen Verlust (Ebit) von rund 25 Millionen Euro. (APA, 14.12.2012)

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