Wolford rutschte in die Verlustzone

Die China-Expansion belastet das Betriebsergebnis des Vorarlberger Strumpfkonzerns

Wien/Bregenz - Der Vorarlberger Strumpfkonzern Wolford ist im ersten Halbjahr 2012/13 in die roten Zahlen gerutscht. Der Nettogewinn drehte von +1 Millionen Euro im Halbjahr 2011/12 auf nunmehr -1,07 Millionen Euro. Auch operativ (Ebit) geriet das börsenotierte Unternehmen mit -0,68 Millionen Euro (nach +2,72 Millionen Euro) in die Verlustzone. Als Grund dafür führt Wolford einerseits höhere Kosten für die China-Expansion an, andererseits ein saisonal schwaches erstes Quartal. Der Umsatz hingegen stieg um 4 Prozent auf 76,59 Millionen Euro.

Für das Geschäftsjahr 2012/13 rechnet Vorstand Holger Dahmen "aus heutiger Sicht mit Umsatzwachstum und einem positiven operativen Ergebnis, das jedoch unter dem Wert des Vorjahres zu liegen kommen wird". (APA, 14.12.2012)

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