Das Ende der Linux-PDAs?

19. August 2003, 10:20
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Sharp wird seinen "Zaurus" nicht mehr in Europa ausliefern - Nur noch wenige Linux-PDA-Modelle erhältlich

Meldungen über kommende Einsatzgebiete von Linux in der Consumer Electronic häuften sich in den letzten Monaten. Viele Hersteller kündigten an, in Zukunft auf die freie Software setzen zu wollen. Die derzeitige Realität, zumindest in Europa, sieht aber etwas anders aus - so kündigte nun etwa Sharp an sein PDA-Modell Zaurus in Europa nicht weiter anbieten zu wollen.

Nur noch wenige Linux-PDAs

Der Zaurus soll zwar auch weiterhin am japanischen Markt vertreten sein - auch in neuen Versionen - doch in Europa wird sich das Modell nicht mehr in den Geschäften finden lassen. Der Sharp "Zaurus" war eines der Vorzeigemodelle mit Linux als Betriebssystem. Als Grund für das Ende für der Konzern die schwierige Marktsituation an. Die Zahl der reinen Linux-PDAs schrumpft damit auf die beschauliche Anzahl: neben dem "Filewalker" von Invair ist von den bekannteren Modellen etwa nur noch der "Yopy" von G.Mate erhältlich.

Zaurus soll weiterleben

Laut ersten Angaben wollen die deutschen Zaurus-User ihren PDA aber nicht so schnell sterben lassen und die Entwicklung über die OpenZaurus-Plattform weiterführen. Die Programmierer wollen durch den Einsatz von OPIE (Open Palmtop Integrated Environment) als grafische Benutzeroberfläche Anwendern die Möglichkeit geben auch kommende Soft- und Hardwareentwicklungen und Import-Versionen der Zaurus-Nachfolgemodelle nutzen zu können.(red)

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    foto: sharp
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