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Welches war Ihr Videospiel des Jahres 2012? Posten Sie Ihren Favoriten!
Jedes Jahr stellt sich rückblickend die Frage, welche Spiele in den vergangenen zwölf Monaten besonders hervorstachen. Und weil die Geschmäcker so verschieden sind, gibt es auch heuer keinen eindeutigen Gewinner. Im Folgenden finden Sie die diesjährigen liebsten Games von Redakteuren und Redakteurinnen, die beim GameStandard mitgewirkt haben.
Gleichzeitig sind wir auf Ihre Favoriten gespannt. Einzige Rahmenbedingung ist, dass der Titel 2012 erschienen sein muss.

Zsolt Wilhelm: Journey (ThatGameCompany; PS3)
Nachdem ich das Vergnügen hatte, das Gros der 2012 erschienen Hits inklusive Wii U spielen zu dürfen, fiel mir die Wahl besonders schwer. Ich hätte gerne "Hitman: Absolution" gesagt, weil ich ein unglaublich talentierter und ungeniert schmunzelnder Freizeitattentäter bin. Doch es war leider nicht die beste Mission meines Lebens. Das Spiel, das mir heuer am meisten in Erinnerung geblieben ist, war "Journey". Es stellt mir immer noch ein Rätsel, wie die Designer mit scheinbar so einfachen Effekten derart starke Emotionen wecken konnten. Ein Gipfel am Horizont wird zur berauschenden Sehnsucht, ein Triangelschlag zur Sprache. Eine Reise, die ich am liebsten nie beendet hätte.

Rainer Sigl: DayZ (Bohemia Interactive/Dean Hall; PC)
"DayZ" ist ein Ausnahmespiel: Die kostenlose Modifikation für "Arma 2" schüttelt mal eben mit kleinen, aber essentiellen Tweaks des klassischen Multiplayerprinzips ein wirklich taufrisches Spielerlebnis aus dem Ärmel. Dank unbarmherzigem Permadeath ist die Zombieapokalypse ein nervenzerfetzendes Experiment in Sachen menschlicher Gemeinheit und Hardcore-Überlebenssimulator in einem und generiert dabei laufend haarsträubende Erlebnisse. Eine Standalone-Version ist in Vorbereitung.
Zweiter Sieger, für alle, die um Multiplayer einen weiten Bogen machen: "Hotline Miami".

Iwona Wisniewska: Assassin's Creed 3 (Ubisoft; PC, PS3, Wii U, Xbox 360)
Für mich war "Assassin's Creed" mit Sicherheit das Spiele-Highlight des Jahres. Das Spiel in Amerika fortzusetzen war für die Entwickler sicher eine Herausforderung. Diese haben sie aber gemeistert, weshalb mir die eingesetzte Figur sympathisch vorkam und einen würdigen Ezio-Nachfolger darstellte. Abschrecken lassen darf man sich nicht vom etwas langwierigen Vorspann, danach wird es nämlich noch spannend und zudem steigt die Schwierigkeit im Spiel stetig. Insgesamt ein Spiel, das wirklich zu langen Spieleabenden einlädt.

Georg Pichler: The Walking Dead (Telltale Games; PC, Mac, PS3, Xbox 360, iPad)
"Als Fan von Serie, Comic und Zombies im Allgemeinen war die Umsetzung von "The Walking Dead" ein fixes "Must Play" für mich. Eine emotionale und enorm facettenreiche Achterbahnfahrt später besteht kein Zweifel daran, dass dies mein Spiel des Jahres ist. Duck und Katjaa im Wald, der Bub am Dachboden und zahlreiche weitere Szenen haben mir schwere Entscheidungen abverlangt, über deren Richtigkeit ich heute noch nachdenke. Die geschaffene Bindung zu den anderen Charakteren der Überlebendengruppe - allen voran der kleinen, tapferen Clementine - macht "The Walking Dead" in Kombination mit oft brilliantem Storytelling zum besten Adventure, das mir seit wenigstens einem Jahrzehnt untergekommen ist."

Tom Schaffer: FIFA 13 (Electronic Arts; PC, PS3, Xbox 360)
Kollege Pichler hat mir "The Walking Dead" als Wahl weggeschnappt, die KI-Mängel bei "Carrier Command" nerven für diese Würden doch zu sehr und auch bei "Diablo 3" hemmt sich etwas in mir. Deshalb bin ich in diesem Jahr einfach unkreativ und sage: "FIFA 13". Unter anderem deshalb, weil ich dem Kollegen Pichler dort regelmäßig in den Allerwertesten treten kann. Nachdem ich im Vorjahr der "PES"-Serie erstmals seit langem fremdgegangen bin, war EAs Fußballsimulation auch 2012 sicherlich das neue Spiel, das ich am meisten gespielt habe.
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Nach 3h kann man ja auch wirklich eine ernst zunehmende Meinung haben...
Bewertest du Filme auch immer nach 10 Minuten? Spiel das Spiel und du wirst das vielleicht beste Spiel des Jahres haben.
Ansonsten geh einfach wieder CoD Teil 900 spielen.. dort ist die "Story" nach 3 Stunden ja fast schon durch ;-)
Das war sogar UMSONST.
Bei Far Cry 3 bin ich mir seit dem Ende der Story nicht mehr sicher, ob das wirklich ein "GOTY" sein soll. Das Verlangen, da noch einmal neu anzufangen - oder den "Kleinkram" noch abzuschliessen - ist derzeit bei Null.
Evtl. wird's mit DLC und ein paar Mods noch so reizvoll wie FC1 vor ein paar Jahren. (Andererseits, bei CrySis haben auch Mods bis heute nichts zum Besseren verändert.)
Far Cry 3: Ego Shooter in einer genre-untypischen großen offenen Spielwelt mit RPG-Elementen (3 "Skillbäume", rudimentäres crafting-System), wenig zu tun abseits der Story. ~30h Spielzeit
Skyrim: RPG mit wahlweiser 1st oder 3rd person Ansicht, 18 Skillbäume, umfangreiches crafting, rudimentäre Story, dafür in jeder Ecke der Welt etwas zu erledigen/entdecken/erkunden. ~150h+ Spielzeit ( bei mir bis jetzt)
Ich glaube nicht, das Far Cry 3 jemals an Skyrim gemessen werden wollte und ich sehe auch nicht, warum das jemand tun sollte.
Ich lese äußerst viele gemeinsamkeiten in ihrer ausführung.
Weil sie denken, dass niemand diese spiele vergleichen sollte, darf das auch nicht sein?
Weiters vergleicht niemand diese spiele so wie sie das darstellen - ("kein spiel mehr so gefesselt", "ohne aber so gut zu sein") das sind gefühls- und keine genrefragen. Ich denke sie haben das grundsätzlich missverstanden.
Mein punkt ist: skyrim und shooter spielen sich ähnlicher als c&c und supermarioland.
Noch niemand Guild Wars 2? Ich mags, tolle Grafik, tolle Welt, stundenlang Spielspass abseits von "Leute abknallen". Wenn man keiner ist vom Typ "Level80 so schnell wies geht" undoder "crafting bis zum umfallen" und man einfach nur die Welt genießt zusammen mit den Multiplayern, dann sind einem die 60€ ünerhaupt kein rausgeschmissenes Geld.
Und bitte mehr Spiele ala Journey. Sehr tolle Athmosphäre. Ich finde es obendrein klasse, wenn irgendwelche Statusanzeigen usw in die Spielszenerie eingebettet sind als wenn sie als simple Grafiken in einem layer quasi nochmal auf dem Blickfeld draufliegen. Sollte es viel mehr geben.
(katze musste unbedingt übers keyboard laufen)
gw1 hab ich echt lange und sehr intensiv gespielt , hauptsächlich pvp. war das herrlich nicht mehr leveln zu müssen nur um mit dem char ins pvp gehn zu können. pro klasse gabs 128skills , durch die zweitklasse hatte man so über 256 skills zur auswahl plus die eliteskills.
wie hab ich das geliebt mir den kopf über neues builds zu zerbrechen und gruppen builds zu entwickeln und zu testen in der arena oder beim gvg.
leider gibt es nichts davon in gw2 , die anzahl der skills ist ein witz und die kämpfe die ich bisher erlebt habe hatten nicht einmal einen bruchteil der komplexität von gw1.
gw2 scheint ein reines pve spiel zu sein ,mit esports hat das auf jeden fall null zu tun
Naja, PvP wird recht stiefmütterlich behandelt, da ist durchaus mehr drin. Aber WvWvW macht viel Spass. Und die Balance der Klassen ist doch recht gelungen (ginge aber auch noch bissl besser). Gibt auch genug Waffenkombis, die die Taktik ändern. Waffenfähigkeiten sind ja auch skills. Find ich gut so, das fördert den Actioncharakter, was ja das Spiel auch sein will. Was mir noch fehlt sind mehr Karten überall.
ja von action hat auch der jay wilson gefaselt und ich find beide games zum kotzen,@$%*# casual gamer die runieren doch wirklich jedes game.
denn das action ist hier nur eine umschreibung von "fun für casual gamer", damit haben sie ja schon gw1 ruiniert mit ihren ständigen erleichterungen, selbst bei titeln und das nach 2 jahren ! nur weil die ganzen kinder rum heulen ,dass es zu schwer ist oder man zu lange warten muss ..oder oh mein gott eine gruppe suchen muss.
und die wvw sind ein müder abklatsch von daoc ohne das beste daran,.. darknes fall. und bei den paar skills, teils noch dazu vorgegeben , vergehts mir sowieso gleich
das jahr 2012 wird mir noch lange in erinnerung bleiben als das beschissenste gamer jahr ever, zumindest für mich
Nunja, im Gegensatz zu den Anfangszeiten wirst du wohl etwas weniger Leute in den Start- und Mittelgebieten antreffen. Macht dann aber einige Aufgaben etwas anspruchsvoller, was aber wiederum auch nicht schlecht ist. ^^ Für einmalig 60€ kann man wirklich viel machen und entdecken. Wenn man bedenkt, dass man fürs selbe Geld vlt 4 oder 5 mal ins Kino gehen kann.
kein xcom?!
the walking dead besticht durch eine starke story (über die wenigen schwächen kann man locker hinweg sehen), als spiel ist es allerdings eine katastrophe.
eine railroad der übelsten sorte, die meisten entscheidungen haben letzen endes keinerlei konsequenzen, die "action"-sequenzen sind fast alle völlig uninteressant. bissl pixel-hunting, damit es als "adventure" durch geht. man muss halt immer den einen pfad weiter voran treiben. story hui, spiel pfui teufel!
episode 1:
duck oder der andere junge: wurscht, der eine stirbt, der andere lebt.
selbstmöderin: wurscht, sie stirbt.
doug oder carley: wurscht, wen auch immer man rettet, diejenige person stirbt zu 100% bei einer späteren situation.
episode 2:
frau im wald: wurscht, sie stirbt so oder so.
larry: wurscht, er stirbt so oder so.
auto im wald: wurscht, dem typ am ende ist es egal, ob man gelootet hat oder nicht.
so geht es das ganze spiel weiter und das sind nur einige der gravierenderen entscheidungen. ich "trolle" ganz und gar nicht, denn ich kann jedem nur empfehlen, sich die story reinzuziehen. nur sollte man sich kein "spiel" erwarten. gute interactive fiction-spiele sind nun mal sehr selten.
Ist ja klar, dass die entscheidenden Momente bleiben, sie wollen ja eine Geschichte erzählen. Ich glaub du hast das Konzept nicht ganz verstanden. Es geht um die emotionale Reise, die ganz auf dich zugeschnitten ist. Die Entscheidungen haben sehr wohl gewaltigen Einfluss... und zwar auf die Beziehungen mit den Personen! Das ist was The Walkind Dead so gut macht. Die moralischen Engpässe, Freundschaften gehen kaputt/werden gefestigt, Meinungen ändern sich, und und und!!
Kleines Beispiel (Spoiler-Alert):
Wenn du Hershels Sohn retten willst (erfolglos), redet Kenny immer noch im Episode 5 davon, wie du nicht für ihn und seine Familie da warst.
Es geht um die Kleinigkeiten, nicht um große Momente (die es jedoch auch gibt - zb Arm ab...).
schon klar. deshalb sag ich ja: story hui, gameplay pfui. in meinen augen ist interactive fiction selten ein "spiel" (ehrlich gesagt fällt mir spontan keines ein). mir hats ja trotzdem gefallen. ich betrachte es einfach als spinoff der serie. :)
ps: zu den "action-sequenzen" gibts keine verteidigung? ;)
Bei den Action-Szenen bedarf es keiner Verteidigung, da diese mMn nicht mehr als Mittel zum Zweck sind. Die stärksten "Momente" sind nun mal die zwischenmenschlichen.
Das einzgie was man dem Spiel vorwerfen kann, sind technische Mängel.
Das ist jetzt echt nicht böse gemeint, aber du darfst ein Spiel nicht so eindimensional sehen. Das machen doch schon so tolle Zeitungen wie zB die Bild.
Gerade solche Spiele sind ungemein wichtig für die Branche, da sie diese weiterbringen. Vor 10-15 Jahren war es unvorstellbar, dass Spiele ernsthafte Emotionen hervorrufen können - Trauer, Mitgefühl, Angst. Heavy Rain, The Walking Dead, demnächst vermutlich Beyond sind solche Spiele.
Gaming ist mehr als Knöpfe drücken ;-)
1/2
1/2
ich glaube nicht, dass meine eindimensionalität das problem ist. ich fürchte, ich bin einfach anspruchsvoller als sie. fein, wenn spiele emotionen hervorrufen, da bin ich ganz bei ihnen. aber wenn ich nur passiv eine geschichte konsumieren will, dann greife ich zu einem buch oder sehe mir einem film an.
um als spiel des jahres in frage zu kommen, reicht eine gute story bei weitem nicht. die frage ist, wie werden story und gameplay integriert, denn spielen ist sehr wohl "knöpfe drücken". ;) in meinem fall habe ich das gameplay nur ertragen, weil mir die story so gut gefallen hat.
ob charakter a oder b böse auf mich ist, macht letzten endes keinen unterschied, wenn meine entscheidungen keinerlei veränderungen bewirken können.
2/2 (was nicht stimmt. ;))
die gameplay-elemente sindmeiner ansicht nach alle misslungen.
alle puzzles haben genau eine mögliche lösung. das ist heutzutage nicht mehr zeitgemäss. (vom pixelhunting mal ganz abgesehen).
die "actionsequenzen" sind nicht nur misslungen (man stirbt ab und zu nur deshalb, weil man in kurzer zeit nicht den richtigen punkt am bildschirm trifft, das interface ist hier auch enrom hinderlich), sondern auch hier fehlen die konsequenzen. möglichkeiten gäbe es. gleich gehts weiter... :)
3/? :)
SPOILER!
nehmen wir z.b. die selbstmörderin. hier könnte man eine kleine action-sequenz einbauen, in der man um die waffe ringt. dann hätte das gameplay einfluss auf die story.
oder die sequenz, in der man nahrung und medikamente zusammenklaubt. je weniger man sammelt, um so schwächer werden die charaktere und dies erschwert den schusswechsel später. das würde der entscheidung zu beginn, ob man die frau qualvoll sterben lässt oder nicht, noch zusätzliches gewicht verleihen.
es müsste auch möglich sein, durch sein verhalten die ganze gruppe gegen sich aufzubringen. wenn man dann gebissen wird, würde man von der gruppe einfach "entsorgt"... game over!
entscheidungen -> konsequenzen
einmal gehts noch! :)
die dialoge sind ein so wichtiger teil des spiels, doch in den wirklich relevanten situationen spielt es keine rolle, wie der jeweilige charaker zu einem steht, bzw. was man sagt. kenny wird am schluss immer eine äusserst dubiose entscheidung treffen und man kann nichts tun (obwohl das spiel einem vorgaukelt, man könnte).
nur story reicht nicht und mehr hat the walking dead nicht zu bieten. ein tolles erlebnis? sicher! das spiel des jahres? niemals! :)
Ich seh das alles ganz anders als du. Und das liegt bestimmt nicht daran, dass ich keine hohen Ansprüche habe ;-)
Ich glaube einfach, dass Adventures absolut nicht dein Genre sind - schon mal daran gedacht? Alles was du am Gameplay kritisert, ist typisch für Adventures. Du hattest sicher falsche Erwartungen an das Spiel. Wenn du eine Actionreichere Erfahrung suchst, warte auf den Shooter von Activision...
Wenn du allerdings ein Spiel mit Tiefgang, Konsequenzen (wie schon oben beschrieben, ich sehe das anders als du bzgl Kleinigkeiten etc.), Emotionen suchst dann bist du hier richtig.
Mal so nebenbei: Mir hat xcom sowas von überhaupt nicht gefallen, weil ich mit dem Genre nichts anfangen kann ;) Liegt bei dir sicher auch daran.
Also ehrlich gesagt ist The Walking Dead für mich kein Adventure. Dafür fehlen einfach die Rätsel.
Ist eher wie ein Interaktiver Film denn mehr als wie von A nach B laufen macht man ja nicht.
naja ok, einmal muss man die Batterien richtig ins Radio einlegen.
ich erwarte mir in einem adventure keine action, aber dieses spiel hat nun mal action-sequenzen, oder etwa nicht? wenn ich als designer ein gameplay-element einbaue, dann muss es auch passen. tut es hier ganz und gar nicht.
gerade die adventure-elemente sind ja so schlecht!
zugegeben, gelungene interactive fiction ist noch kaum zu finden, dieses genre wird gerade erst erwachsen. aber sich von einer guten story blenden zu lassen und deswegen das (meiner meinung nach erschreckend) schwache gameplay nicht zu kritisieren bringt das genre sicher nicht weiter. ;)
ohne die gute story wäre das spiel ein witz!
Das ist als würdest du sagen, "GTA wäre ohne Open World ein Witz". Die Entwickler wollten mit der Story punkten, das macht The Walking Dead anders als viele andere Zombie-Universen. Und das haben sie toll hinbekommen.
Ich finde auch das Gameplay absolut nicht ungelungen.
Aber wie gesagt, da gehts einfach um Präferenzen - ich fand halt xcom scheiße.
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