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Wenn das Superwahljahr 2013 mit noch mehr explodierenden Spekulationsgeschäften und einem kräftigen Konjunktureinbruch zusammenfällt, kann das das Ende der ohnehin schon wackligen SPÖ/ÖVP-Dominanz in der politischen Landschaft bedeuten.
Gewählt wird in Tirol, Niederösterreich, Kärnten und wohl auch in Salzburg. Alles im Frühjahr. Im Herbst - oder vielleicht doch eher schon im Juni - wählt der Bund. Nirgendwo wird es lustig für SPÖ oder ÖVP.
Bis dahin werden möglicherweise noch neue Spekulationsbomben in anderen Ländern oder Gemeinden platzen, mit dem Effekt, dass ÖVP und SPÖ als Regierende verantwortlich gemacht werden. Wenn Frank Stronach sich nicht noch mit der Doppelläufigen in den Fuß schießt, dann werden ihm etliche seine Parole - "I versteh was von der Wirtschaft, mir wär das net passiert" - abnehmen.
Stronach wird zwar wahrscheinlich dafür sorgen, dass Heinz-Christian Strache (wo ist der eigentlich?) nicht zu groß wird. Aber die eigentlichen Leidtragenden werden die Regierungsparteien im Bund sein. Es ist fraglich, ob sie zusammen noch 50 Prozent kriegen, selbst wenn sie noch miteinander wollen.
Dann wird es chaotisch. Die ÖVP hat keine Lust, sich in einer Koalition von zwei linken Parteien (SPÖ und Grüne) einklemmen zu lassen. Ihre Alternative - Koalition mit FP und Stronach - ist Schüssel/Haider hoch drei. (Hans Rauscher, DER STANDARD, 14.12.2012)
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In jedem Ranking fallen wir massiv zurück von Schule, über Gesundheit bis Korruption.
Hinzu kommen immer höhere Staatschulden auch in Hochkonjunktur-Zeiten, enorm steigende sturkturelle Defizite und damit eine Situation in der keiner mehr weis wie in Zukunft Pensionen und Pflege finanziert werden soll.
Reformen über die sich alle Experten einig sind werden hinausgeschoben.
Die Leistungsbereitschaft sinkt wegen immer und immer höherer Steuern.
Die Justiz ist dank Rot/Schwarzen Filz weit weg von westlichen Standards und entfernt sich sogr immer mehr.
Nein das Übel ist nicht eine weniger stabile Regierung (und ein damit verbundener lebendigerer Parlamentar) Parlamentarisums) sonder der Rot/Schwarz beständige Niedergang durch Nicht-regier
und heute stehen die beiden Großparteien völlig verfeindet da und pinkeln sich gegenseitig kräftig ans Bein.
Der gute Effekt ist dass Dinge auffliegen, über die früher der Mantel des Schweigens gebreitet geblieben wäre. Andererseits haben beide Parteien so viele Skandale um die Ohren, dass immer mehr bildungsferne Wähler tatsächlich einen Stronach (!) oder die blau/orange Schillernden wählen.
Wir werden wohl tatsächlich mit einer schwarz/blau/orange/Stronach-Regierung rechnen müssen, und diese wird noch katastrophaler als die Schüssel-Regierung werden.
Man kann nur hoffen, dass in ÖVP und SPÖ bald eine neue, bessere Führungsriege zum Zug kommt, damit das Land irgendwann wieder vernünftig regiert wird.
... das hätt ich jetzt wieder anders in Erinnerung.
Mir war damals eher so, dass die SPÖ den Verlust der in ihrer Sicht gottgegebenen Macht nach 30 Jahren an der Regierung nicht ganz verkraftet hat.
Sozialisten waren es, die in den Ministerien (Sozialministerium) Akten vernichtet und Einrichtungen (Finanzministerium) beschädigt haben, um den Übergang zu torpedieren.
Sozialisten waren es auch, die die Konfrontation auf der Straße gesucht haben.
Aber bitte, man wird das wahrscheinlich auch anders sehen können.
a) die die sich als gebildet Titulieren meist gar nicht so viel gebildeter in politischen, wirtschaftlichen Angelgenheitn sind als das Normal-Volk, weil nur weil einer zB Anglistik studiert hat hat er nicht mehr Ahnung vom Leben im Großen und Kleinen als ein Frisörin die schon 20 jahre ihre Frau steht
b) weil die wichtigsten Moderniseirungs-Bestrebungen historsich immer von "bildungsfernen" Schichten ausgingen - egal ob die bürgerliche Bewegung gegen den (weit gebildeteren Adel man braucht sich nur die Schriften der konservativisten im 18Jhdt lesen) oder die Arbeiterbewegung gegen die gebildetere Bürgerliche
c) weil es einfach undemokratisch und arrogant ist.
wieso Leidtragende? Das wäre doch endlich eine Chance, sich von der eigenen Verkrustetheit zu verabschieden
PS: Grüne werden sich auch nicht freuen, wenn sie hinter Stronach Vierte werden
Die Österreicher dürfen Stronach und Strache unter den Fittichen der ÖVP ertragen (und das zu erwartende Chaos, das jenes der Schüssel-Regierung noch weit übertreffen wird, bezahlen), damit sich die Großparteien "von den Verkrustungen verabschieden" können.
wählen Sie halt das nächste Mal wieder die große Koalition und verschieben das Problem damit nur in die Zukunft (was ja auch mit allen Reformen geschieht und das auch auf Kosten der künftigen Generationen)
Hoch lebe der Egoismus!
witzigerweise ist chaotisch eines der wenigen Worte, das mir nicht einfällt, wenn ich an die schwarzblauorangen Jahre denke. Ihre Ziele - größtmöglichen Nutzen für sich und die Partei(en), größtmöglichen Schaden für die Roten - haben sie doch einigermaßen konsequent verfolgt/umgesetzt.
aber vielleicht trügt mich auch die Erinnerung
wir werden unter Kuratel der EU gestellt, das Parlament wird aufgelöst, eine internationale Kommission durchleuchtet alle Vorgänge und das Ergebnis wird in einem Bericht der Öffentlichkeit präsentiert, mit Zugang zu allen Dokumenten für die Bürger.
Danach wird gewählt.
Das Land würd in diesen maximal 24 Monaten kaum untergehen, die Beamten würden ja weiter verwalten. Politik ist nämlich dazu da das Land zu gestalten. Nachdem sich aber beide Regierungsparteien damit in den letzten beiden Legislaturperioden nicht gerade überschlagen haben und nicht mal fähig sind den Wehrdienst zu reformieren (s. Deutschland wie schnell das ging) würd man den Unterschied kaum merken.
Herr Rauscher ;-)
Diese teilweise lächerlich-verbrecherische ÖVP kann es doch wohl auch nicht sein.
Die anderen Parteien kommen ja auch nicht in Frage.
Und von den Grünen wollen Sie sich Ihren Schrebergarten durch Erbschafts-, Schenkungs- und Vermögenssteuern auch nicht verleiden lassen.
Das wird 2013 wirklich nicht einfach.
Kleiner Trost: Mir geht es ähnlich.
wo Grün und SPÖ als einklemmende Linksparteien angesehen werden?
Und Strache rechter als die ÖVP? Manche in der F dürften wirklich sehr weit rechts stehen, aber die Politik die die ÖVP macht könnt die F auch kaum rechts übertreffen...
Und ganz vergessen wird welche Partei seit 25 Jahren kontinuierlich in der Regierung sitzt und maßgeblich an zig Skanalden beteiligt ist - ist das nicht die ÖVP?
Aber weil Burgstaller unfähig ist ihr Finanzen zu kontrollieren hat die ÖVP jetzt die wunderbare Gelegenheit alles zu vermischen...
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