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Panama-Stadt - Dass Regenwälder insgesamt eine wahre Schatzkammer der Artenvielfalt sind, ist mittlerweile gut dokumentiert. Nun haben Biologen in einer aktuellen Studie festgestellt, dass tropische Wälder auch auf kleinstem Raum eine unerwartet hohe Vielfalt von unterschiedlichen Gliederfüßer-Spezies aufweisen können. Bereits auf einem Hektar Tropenwald kämen 60 Prozent der in solchen Ökosystemen heimischen Insekten- und Spinnenarten vor, schreiben die Forscher in der US-Wissenschaftszeitschrift "Science". Sie hatten in den Jahren 2003 bis 2005 im San Lorenzo Nationalpark im mittelamerikanischen Staat Panama zwölf jeweils 400 Quadratmeter große Flächen untersucht. Inzwischen seien viele der dabei entdeckten Arten beschrieben.
"Im Grunde genommen brauchen Sie gar nicht tief in den Regenwald gehen. Selbst nach nur 50 Metern können Sie schon einen großen Teil der im Regenwald lebenden Gliederfüßer-Arten erwarten", sagte Jürgen Schmidl von der Universität Erlangen-Nürnberg am Donnerstag. Der Biologe war an dem unter anderem vom Smithsonian Tropical Research Institute geleiteten internationalen Forschungsprojekt beteiligt, zusammen mit 100 anderen Wissenschaftern. Gliederfüßer, zu denen auch die Insekten und Spinnentiere gehören - machen rund drei Viertel der auf der Erde vertretenen Tierarten aus, wie Schmidl erläuterte. In der Natur dienen sie als Nahrungsgrundlage für andere Arten. Zudem sorgten sie für den Abbau von abgestorbenen Pflanzen und Altholz und spielten unter anderem eine wichtige Rolle bei der Blütenbestäubung.
Die Forscher hatten die Probeflächen in Panama zwei Jahre unter die Lupe genommen. Anschließend hätten sie allerdings zur Bestimmung der fast 130.000 erfassten Gliederfüßer-Exemplare aus über 6.000 Arten noch mehrere Jahre gebraucht, berichtete Schmidl. Bei den mehrwöchigen Forschungseinsätzen im Regenwald hätten sie vom Boden bis zu den Baumkronen sämtliche erreichbaren Insekten und Spinnen gesammelt. Zusätzlich setzten sie Fallen ein. Um an die in den Baumkronen lebenden Arten zu kommen, nutzten die Forscher unter anderem Kräne, aufblasbare Plattformen und Heliumballons.
Die Forscher errechneten, dass bereits auf einem Hektar des 6.000 Hektar großen Regenwaldes 60 Prozent der Gliederfüßerarten vorkommen - allerdings nicht zugleich, sondern im Laufe der Zeit, wenn sie auf der Suche nach verstreuter Nahrung den Regenwald großflächig durchstreiften. Insekten und Spinnen seien höchst mobil.
Schmidl warnt daher vor dem Schluss, wegen der hohen Artenvielfaltdichte reichten bereits kleinere Regenwaldgebiete zum Schutz der Tiere aus. Das Forschungsprojekt habe vielmehr gezeigt, dass nur große zusammenhängende Regenwaldgebiete die Vielfalt sicherten. "Am problematischsten ist es, Regenwaldgebiet etwa mit Straßen, breiten Trassen oder Waldrodungen zu durchschneiden, wie es in Tropenwaldgebieten oft für die Viehhaltung oder den Soja-Anbau geschieht. Dies gefährdet durch Isolation der verbleibenden Waldteile die Vielfalt der Arten", betonte der Erlanger Biologe. (APA/red, derStandard.at, 15.12.2012)
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...natürlich ist die Abholzung des Regenwaldes schlecht, das hat allerdings nicht zwnagweise mit Fortschritt zu tun.
Ohne diesen teuflischen, machenschaften wären sie vermutlich nicht da wo sie jetzt sind. Wofangen wir an:
Kindersterblichkeit -> gleich mal 30% aller personen weg
Krankheiten -> nochmal 30% weg
Durchschnittliche lebenserwartung -> alle über 65weg
Dünger/Ackerbau -> wer braucht schon essen?
Internet -> was ist das?
Auto -> bitte was?
Hexenverbrennungen weil es ja magie ist waren auch besser
bitte den Wahnsinn der mit unserer umwelt aufgeführt wird nicht mit technischen fortschritt gleichgeilen sondern mit dem Kapitalismus und der gier der Menschen
sondern eine sinnvolle verwendung unserer modernen technik
fortschritt und technik zerstören die natur nicht wirklich, sondern das damit einhergehende bevölkerungswachstum
in europa haben wirs schließlich auch schon vor hunderten jahren geschafft den grossteil des waldes zu roden, ganz ohne moderne technik...
kindersterblichkeit: rechne mal die zahl der abtreibungen dazu: unverändert
krankheiten: die anzahl ist nicht gesunken, sondern mithilfe unsere zivilastionskrankheiten eher gestiegen, die sterblichkeit wird durch profitträchtiges dauerbehandelnm verzögert, das wort heilung wurde aus dem sprachgebrauch der pharmalobby gestrichen
lebenserwartung: bereits rückläufig - jene die heute 80 werden haben sich noch anders ernährt und haben anders gelebt
ackerbau: tödliche, nährstoffarme, pstizidverseuchte monokultur auf toter erde
internet: gäbs auch ohne raubbau
auto: erbärmlicher wirkungsgrad - wir kutschieren uns standesgemäß in die eigene vernichtung
kapitalismus: die gier zur antriebsfeder des systems erklärt, hinter uns die sintflut
jemand mit dem namen higgs -wozu? sagt ja im grunde schon alles über ihre gesinnung aus...
Sie vergleichen hier gerade ernsthaft Abtreibung mit Kindersperblichkeit? -aber rein anhand der bevölkerungzahl haben sie hier vermutlich recht -vor allem wenn man Verhütungsmittel mitrechnet.. auch wenn ich eher danke das das etwas gute ist und ebenfalls als pluspunkt für die technologie werten sollte
Krankheiten... sie müssen scherzen.. vor nicht alzulanger zit war die grippe ein teilweise tödlice Krankheit...
internet: stimme ich ihnen zu - mein gesammtes posting ist darauf bezogen das sie fortschritt nicht mit raubbau vergleichen sollen
..für die anderen punkte habe ich leider nicht genug platz
Im Spektrum der Wissenschaft (1/2013) findet sich eine Atmosphärenkarte der Erde, in der die Feinstaubverteilung visualisiert ist (leider nicht online verfügbar). Sofort fallen einem die extremen Feinstaubemissionen, die aus dem Niederbrennen der Regenwälder in Indonesien, Afrika und Brasilien resulierten auf. Ich finde für diesen Wahnsinn leider keine Worte.
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