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"Zeig mir deinen Schreibtisch und ich sag' dir, wer du bist." Der Schreibtisch, ein Spiegelbild der Seele. Das Arrangement von Gegenständen und die Demonstration derselben ist schon lange eine Spielwiese, bei der sich Hobbypsychologen und ihre professionellen Pendants austoben können. Dem Ordnungsfanatiker mit seinen geordneten Papierstapeln und gespitzten Bleistiften wird ein Faible für klare Strukturen nachgesagt. Er trennt strikt zwischen Privat- und Berufsleben, heißt es. Im Gegensatz zum Chaoten, der auf strenge Hierarchien pfeift, dafür aber über außergewöhnliche Fähigkeiten im Multitasking verfügt. Dazwischen tummeln sich noch Charaktere mit Hang zur Kreativität oder einfach Familienmenschen.
In Österreich führen Visitenkarten (19 Prozent) die Hitliste der häufigsten Schreibtisch-Gegenstände an. Immerhin 13 Prozent schmücken ihre Arbeitsfläche mit Familienfotos. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Büro-Unternehmen Regus durchführen ließ. Auf den weiteren Plätzen rangieren Kunstgegenstände (7 Prozent), Kinderzeichnungen und Wörterbücher mit jeweils vier Prozent. Weitere Objekte, die dem Arbeitsplatz eine persönliche Note geben sollen, sind Landkarten, Globen und Kaffeemaschinen.
Weltweit dominieren religiöse Ornamente und Glücksbringer die Schreibtische. Zur Machtdemonstration kommen häufig auch Trophäen und Zertifikate zum Einsatz.
Welche Utensilien schmücken die Arbeitsplätze der derStandard.at-User? Mehrfachnennungen sind möglich. (red, derStandard.at, 17.12.2012)
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2 Computer, 4 Monitore, Drucker, Kilometer von Kabel.
(das 8 Jahr alte Zeug vom EPU, das neue vom Hauptarbeitgeber).
vereinzelt Schmierpapier mit Stiften, Kaffehäferl, Kaffetasse, Kaffekanne, Servierbrett für Kaffe. Rechnugen³
gelegentlich Staub in unterschiedlichen Schichtdicken.
Persönliches ? Fehlanzeige!
Auf dem Schreibtisch des Zuhälters:
Bürokauffrau sitzt neben dem Locher.
Auf dem Schreibtisch des Pathologen:
Früh ein halb ausgegessener Becher Kirsch-Joghurt,
mittags ein Steak englisch.
"Antiquitätenmarder": Fensterglasbrille, Dietrich, Stadtplan.
Faulenzer: Kopf, Aktenstapel pro forma und Telefonhörer.
Wahrsager(in) – zuständig für Weltuntergänge: Cannabis-Kuchen, 1 Espresso mit Schuss, Holzhammer.
Ganz wichtig sind der altmodische Stehkalender, Handcreme und Labello. Es sammelen sich aber auch Unmengen an Produktmuster, Salesblätter, Folder, Übersichtspläne, Post-It's (digital und Papier), Kinderzeichnungen, ... Mein Schreibtisch wird mir immer zu klein :-D
Wobei ich persönlich das Telefon am liebsten entsorgen würde. Dieses Höllending (verbunden mit dem sich durch alle Firmen ziehenden Status als heilige Kuh und der unumstößlichen Pflicht zum jederzeitigen Abheben, was bei einer Hotline sinnvoll sein mag, bei einem Softwareentwickler aber fatal ist) ist meiner Meinung nach der größte Produktivitätskiller überhaupt.
Eine Ablage mit Kuverts und alten Kupfermuckn-Ausgaben, Rechnungen, Schmierzettel, Lego Minifigures, ein Becher Prinzessin Lilifee Glitzerplastilin zum Stressabbau und dieses: http://lsd.dula.tv/blog/wp-c... s-ipad.png
.. diverse Hardware.
Garniert mit Visitenkarten von Leuten, mit denen man eh nix zu tun haben will, von anderen ausgedruckten Emails, und - ganz unten - dem was man vor 18 Wochen dringend gesucht hat.
Im letzten Job schon gut 70cm dick gewesen, der Archäologen-der-Zukunft - Traum.
Mini Raketenwerfer für meine "lieben" Kollegen ...
http://goo.gl/inmrb
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