Schreibtisch: Spiegelbild des Charakters

Umfrage

Visitenkarten und Familienfotos führen die Hitliste der beliebtesten Arbeitsplatz-Gegenstände der Österreicher an

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"Zeig mir deinen Schreibtisch und ich sag' dir, wer du bist." Der Schreibtisch, ein Spiegelbild der Seele. Das Arrangement von Gegenständen und die Demonstration derselben ist schon lange eine Spielwiese, bei der sich Hobbypsychologen und ihre professionellen Pendants austoben können. Dem Ordnungsfanatiker mit seinen geordneten Papierstapeln und gespitzten Bleistiften wird ein Faible für klare Strukturen nachgesagt. Er trennt strikt zwischen Privat- und Berufsleben, heißt es. Im Gegensatz zum Chaoten, der auf strenge Hierarchien pfeift, dafür aber über außergewöhnliche Fähigkeiten im Multitasking verfügt. Dazwischen tummeln sich noch Charaktere mit Hang zur Kreativität oder einfach Familienmenschen.

In Österreich führen Visitenkarten (19 Prozent) die Hitliste der häufigsten Schreibtisch-Gegenstände an. Immerhin 13 Prozent schmücken ihre Arbeitsfläche mit Familienfotos. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Büro-Unternehmen Regus durchführen ließ. Auf den weiteren Plätzen rangieren Kunstgegenstände (7 Prozent), Kinderzeichnungen und Wörterbücher mit jeweils vier Prozent. Weitere Objekte, die dem Arbeitsplatz eine persönliche Note geben sollen, sind Landkarten, Globen und Kaffeemaschinen.

Weltweit dominieren religiöse Ornamente und Glücksbringer die Schreibtische. Zur Machtdemonstration kommen häufig auch Trophäen und Zertifikate zum Einsatz. Welche Utensilien schmücken die Arbeitsplätze der derStandard.at-User? Mehrfachnennungen sind möglich. (red, derStandard.at, 17.12.2012)

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