Immer mehr Kältetote in Osteuropa

13. Dezember 2012, 16:49
posten

Winter-Freifahrten in Riga

Riga/Kiew- Klirrender Frost kostet in Osteuropa immer mehr Menschen das Leben. Bei eisigen Temperaturen von bis zu minus zehn Grad Celsius erfror ein Mann in der südlitauischen Stadt Alytus. Der Tote sei unter einer Supermarkttreppe entdeckt worden, zitierte die Agentur BNS am Donnerstag einen Polizeisprecher. Im Nachbarland Polen erfroren seit Monatsbeginn mindestens 33 Menschen.

Vier Tote in der Ukraine

Auch in der Ukraine forderte der Wintereinbruch die ersten Kältetoten. Das Gesundheitsministerium der Ex-Sowjetrepublik in Kiew bestätigte der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag, dass ein Mensch im nordwestlichen Gebiet Wolyn auf der Straße erfror. Medien berichteten von landesweit vier Toten. Die Behörden gaben im Internet Tipps gegen Erfrierungen.

Kostenlose Öffi-Fahrten in Riga

Angesichts tief verschneiter Straßen will die lettische Hauptstadt Riga mit kostenlosen Bus- und Straßenbahntickets Autofahrer dazu ermuntern, ihre Fahrzeuge stehen zu lassen. Für die freie Fahrt reiche die Vorlage des Fahrzeugscheins, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Aktion soll bei andauerndem Schneefall fortgesetzt werden.

Rekordkälte auf dem Balkan

Auf dem Balkan zitterten die Menschen bei Rekordkälte. In der kroatischen Hauptstadt Zagreb wurden minus 15 Grad gemessen, in Südserbien sowie im Norden Kosovos fiel das Thermometer am Morgen auf minus 22 Grad. (APA, 13.12.2012)

Share if you care.