Täglich verschwinden 20 Hektar Boden

14. Dezember 2012, 08:36
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    foto: apa/armin weigel

In Österreich verschwindet Boden. Natürlich nicht ganz von der Bildfläche, aber täglich entfallen 20 Hektar Boden wegen Versiegelung durch Bebauung für die landwirtschaftliche Nutzung. Anlässlich einer Fachtagung zum Thema Flächenverbrauch schlagen Landwirtschaftskammer, Umweltministerium und die Hagelversicherung deswegen Alarm.

In den vergangenen 50 Jahren seien demnach 300.000 Hektar durch Bebauung verbraucht worden. Jährlich verschwinde so Boden aus dem landwirtschaftlich nutzbaren Bereich, der etwa der Größe der Stadt Salzburg entspreche. Neben dem Wegfallen ökologischen Nutzens des Bodens als Anbaufläche und zur Regulierung des Naturhaushalts, warnt die Österreichische Hagelversicherung auch vor wirtschaftlichen und klimatischen Folgen der Verbauung. Eine Verlangsamung des Bodenverbrauchs sei demzufolge dringend notwendig. (red, derStandard.at, 14.12.2012)

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strassenbau

wieso gibts keine meldung zur versiegelung durch die vielen oft unnütz breiten strassenbauten? denke nur an die überdimensionierten ortsumfahrungen, und dann bleibt kein geld mehr für die äussers schlecht getimten öffis (in NÖ:- pröll - zibuschka planungsmanie des strassennetzes im waldviertel statt sinnvoller alternativen)

Hmm?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Salzburg nur ungefähr 7 km² groß ist.

Wikipedia sagt 65,64 km² - also mal rechnen! 1 Hektar ist 100mx100m, ein km² = 100 Hektar, 20 Hektar/Tag = 730 Hektar/Jahr. Hab ich jetzt ein Bier zuviel getrunken oder ist die Rechenschwäche wirklich ein österreichisches Problem :)

Arghs! Ich hab ein Bier zuviel getrunken!

20x365 = 7300! Stimmt alles! :)

tja dann halt

in die höhe, anstatt in die breite wachsen, sollte doch boden sparen

wir werden nunmal immer mehr, die leut müssen irgendwo unter da gibts nix zu rütteln

na da schau her

Bevölkerungsentwicklung

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%... .B6lkerung

Anfang 2012 lag die Zahl der ausländischen Wohnbevölkerung bei 971.000 Personen, das sind 11,5% der Bevölkerung. Davon ist mit 227.000 Personen Deutschland am stärksten vertreten, gefolgt von Serbien, Montenegro und Kosovo (209.000), Türkei (186.000), Bosnien und Herzegowina (133.000), Rumänien (75.000), Kroatien (70.000), Polen (63.000), Ungarn (46.000), Tschechische Republik (44.000) und Italien (30.000).

Da liegt wohl eine Ursache.

Es wäre schön wenn unsere Bauern endlich von der Bildfläche verschwinden würden

Ihr ewiges Geraunze und Gejammere geht einem auf den Nerv. Österreich ist für die Menschen da und nicht für die Bauern. Niemand braucht diese Leute. Wir können unsere Nahrungsmittel auch aus dem Ausland beziehen und die sind bestimmt nicht schlechter. Überhaupt gehört die Lebensmittelversorgung in staatliche und damit sichere Hände. Wir würden uns dadurch auch die immensen Fördermittel aus Steuergeldern einsparen.

wir braucht die österreichischen Bauern nicht?

gehts noch?

und wie unterscheiden sich ausländische von inländischen bauern?
was soll das bezwecken?

lebensmitttelversorgung in staatliche hände?
seit meinem besuch anfang der 90er in tschechischen kolchosen kann ich dazu nur sagen: nein danke.

..bei Ihnen möchte ich nicht zum Essen eingeladen sein!

Yes.

So einen Blickwinkel hatte ich noch nie, Sie müssen ein Spezialist der Landwirtschaft sein!

Soll ich lachen oder weinen?

Schon wieder diese Ostbanden...

fussballfelder?

Nun, das ist Raumplanung im Zeichen der Zersiedelungsprämie vulgo Pendlerpauschale.

Und im Zeichen einer Wohnabauförderung, die nicht Wohnbauten fördert, sondern Häusln.

Als Fan des Kommunismus wünschen Sie sich sicher wieder die sozialistischen Plattenbauten der früheren Zeiten zurück. Damit ja alle gleich sind, bis auf die Parteielite.

Als Fan des Feudalismus wünschen Sie sich sicher wieder

Hausherren mit Zinshäusern, Bettgeher und ...

Da täuschen Sie sich aber. Das geförderte Wohnen in sozialistischen Wohnbunkern zwecks Wählerstimmenkaufs, auch genannt als System "Gemeindebau", soll von mir aus genauso erlaubt und gefördert werden wie andere Formen des Wohnens. Sie sind jener, der Einschränkungen und Verbote fordert.

Raumplanung?

In Österreich? Der war gut...

Ist in Deutschland angeblich Kreissache (Bezirksebene), kann das wer bestätigen?
Wär doch schon mal eine Besserung!

Schwarzes Loch?

Rufezeichen...

... statt Fragezeichen zu diesem Thema: begründete Schuldvermutung.

Relationen ?

Auch wenn diese Entwicklung natürlich zu beobachten ist, so sind das 0,11% der Kulturfläche.
Aber nicht täglich, sondern jährlich.

und was jetzt?

Ja schlimm!. Aber was will uns ausgerechnet die schwärzeste Bauernversicherung damit sagen? Ihr geht doch die Versicherungsgrundlage verloren! Entweder sie ist für eine Verteuerung des Bodens oder für stärkere Regulative. Die da wären?

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