Faymann fordert mehr Transparenz in Landesbudgets

13. Dezember 2012, 14:41

Kanzler: Länder können Finanzgebarung autonom machen, es müsse aber transparent sein

Der Konflikt zwischen Bund und Ländern über deren Finanzautonomie geht weiter. Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) blieb im Interview mit der "Kleinen Zeitung" bei seiner Forderung nach mehr Transparenz in den Landesbudgets. "Jetzt einfach darüber hinwegzuschauen wäre fahrlässig", sagte Faymann.

Der Bund wisse derzeit gar nicht, welche Bonität der Gesamtstaat überhaupt habe, so der Kanzler. Faymanns Forderung: "Die Länder können weiter ihre Finanzgebarung autonom machen, aber herzeigen sollen sie es. Und es muss entlang gewisser Grundregeln passieren."

Kein Verständnis für Platter-Kritik

Die Kritik von Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) im Ö1-"Morgenjournal" kann Faymann nicht nachvollziehen: "Es ist ja völlig kleinkariert, wenn man sagt, in meine Kassa darf keiner reinschauen, weil ich habe nichts angestellt." Angesichts der enormen Summen bei Derivaten und Länderhaftungen gehe die Ländergebarung den Bund sehr wohl etwas an. Bei Kärnten habe man gesehen, dass alle mitzahlen müssen, wenn etwas schiefgehe.

Laut Faymanns Plänen sollen die Länder ihre Veranlagung künftig eng an den Regeln der Bundesfinanzierungsagentur orientieren. "Was die Länder innerhalb dieser Regeln im Detail machen, ist dann ihre Verantwortung." Faymann will dieses Thema jedenfalls in einem verbindlichen Gesetz regeln.

Faymann "erschüttert" über Ereignisse in Salzburg

Er sei "erschüttert" darüber, was in Salzburg geschehen sei, sagte Faymann. Zumal er gehofft habe, dass sich die öffentliche Hand nach der Finanzkrise aus allen Hochrisikogeschäften zurückgezogen habe.

Den Rücktritt von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller oder Finanzlandesrat David Brenner (beide SPÖ) fordert Faymann vorerst nicht: "Zuerst muss man schauen, was genau passiert ist." Dann müssten "die richtigen" Konsequenzen folgen. "Keine Konsequenzen zu ziehen wäre ein Fehler. Wenn ein Bankraub passiert ist, muss der Bankräuber verantwortlich gemacht werden", so Faymann. (red, derStandard.at, 13.12.2012)

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10 Postings
Aha, der Kanzler fordert Transparenz bei den Anderen!

Ein, sehr mutmaßlich, korrupter Inseratenkanzler, welcher alles dazu getan hat, dass die Vorgänge um seine Inserate, seiner MAV Cargo Übernahme, seiner Tätigkeit als Wohnbauverantwortlicher von Wien, niemals transparent werden, der fördert die Anderen dazu auf, Transparenz zu leben.

Diese verlogenen Typen gehören doch allesamt, egal in welchen Farben die schillern, in die Wüste Gobi exportiert. Vielleicht können die nach einer 100jährigen Meditationsphase das eigene Versagen erkennen. Dann dürfen die nach Ö kommen und sich der Schadenswiedergutmachung widmen.

Ja genau - wenn Faymann keine Transparenz hat kann er gar nichts verstehen, weil er hat ja auch nichts gelernt ausser Taxifahren ...

LANDESKAISER = VERSCHWENDUNGs Weltmeister

Österreich leistet sich mit 9 Bundesländern:
39 Krankenkassen = 4,3 je Bundesland

mit IDENTEN Aufgaben !!!
83 Bezirkshauptmannschaften + 15 Statutarstädte

mit IDENTEN Aufgaben !!

183 NR Abgeordnete
60 BR Abgeordnete
hunderte !!! Landtagsabgeordnete
tausende !!! Bürgermeister

42.000 Gemeinderäte

ALSO : WARUM SPAREN !!!

und haben Sie nicht eine Reform versprochen, Herr F.

transparenz ist gut

woher soll denn faymann sonst wissen was swaps, derivate, finanzkrise, eu und die anderen ausdrücke alles bedeuten...

und welcher bezirk ist eigentlich griechenland?

...sinowatz war diesbezüglich natürlich ein besserer experte.

(der hatte zumindest die erkenntnis "es ist alles sehr kompliziert!")

Frage:Du bist so ziemlich im Öl.Ein Reposter kommt und fragt dich was.Logische Antwort?,genau,es ist ziemlich kompliziert!Siehe Whiskey Poidl und Kumpanen!

Sinowatz war im Gegensatz zu den heutigen Akteuren intelligent.

Sinowatz war im Vergleich zu Heute,wie Jelzin:Dauerfett!

zuviel transparenz würd ich nicht empfehlen, sonst ist das AAA gleich wieder weg.

und zwar dauerhaft - dauerhaft sollten auch die verursacher in anspruch nehmen!

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