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Brüssel - Österreich war 2011 das drittreichste Land der EU. Damit schob es sich gegenüber 2010 um zwei Plätze vor, damals war Österreich nur auf Rang fünf gelegen.
Die jüngsten Eurostat-Daten vom Donnerstag weisen Österreich einen Kaufkraftstandard von 129 Prozent des EU-Schnitts gemessen am BIP pro Kopf aus. Mit dem Kaufkraftstandard können Unterschiede zwischen den Preisniveaus verschiedener Länder verglichen werden. 2009 hatte dieser Wert 125 Prozent betragen, 2010 war er auf 127 Prozent gestiegen.
In den Krisenländern wird die Bevölkerung weiterhin ärmer - wenn auch teils nur gering. Einer Studie des Marktforschungsinstituts GfK hat Ende Oktober Österreich an Rang sechs bei der Pro-Kopf-Kaufkraft in Europa gereiht. 20.613 Euro pro Jahr stehen demnach den Österreichern an Einkommen zur freien Verfügung. Der Wert ist nicht inflationsbereinig und enthält auch keine regional verschiedenen Preisniveaus.
Den ersten Platz belegte mit Abstand Liechtenstein mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 56.978 Euro. Auch bei dieser Studie fiel schon auf, dass der Abstand zwischen den "reichen" und den "armen" Ländern Europas sehr groß ist. Die Slowenen hatten demnach mit 10.356 Euro nur etwa halb so viel zur Verfügung wie die Österreicher, in Griechenland waren es 11.357 Euro. In etwa im Europa-Durchschnitt lag Spanien mit 12.943 Euro auf Rang 17.
An der Spitze des EU-Rankings nach Kaufkraftstandard liegt weiterhin unangefochten Luxemburg mit 271 Prozent vor den Niederlanden (131). Gleichauf mit Österreich liegt Irland mit 129 Prozent auf Rang drei. Dann folgen Schweden (127), Dänemark (125), Deutschland (121), Belgien (119), Finnland (114), Großbritannien (109) und Frankreich (108). Italien liegt mit 100 Prozent genau im EU-Schnitt.
Darunter liegen Spanien (98), Zypern (94), Malta (85), Slowenien (84) und Tschechien (80). Auf weniger als 80 Punkte kommen Griechenland (79), Portugal (77), die Slowakei (73), Estland (67), Litauen und Ungarn (je 66), Polen (64) und Lettland (58), abgeschlagen am Ende rangieren Rumänien (49) und Bulgarien (46).
Der Durchschnitt der Eurozone belief sich auf 108 Prozent. Kroatien, das Mitte 2013 das 28. EU-Land werden soll, kommt in dieser Liste auf 61 Prozent. (APA/red, derStandard.at, 13.12.2012)
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Mal an alle Oberklugen.
Erster muss man beim Wachstum differenzieren. Weils grundsätzlich nichts schlechtes ist. Ich sehe vor meinen Augen, den medizinischen Wachstumsfortschritt, was Menschen noch mehr Krankheiten heilen wird.
Und auf der anderen Seite. In einem unendlichen Universum, gibt es sehr wohl Wachstum. Wem es noch nicht auf gefallen ist. Die Menschheit hat es schon mal geschafft, sich von der Erde zu entfernen.
Ihr könnt nur nach plappern, mehr nicht. Im Reden seid Ihr alle 8 fache Doktoren.
Luxemburg wird in jeder Statistik verfälscht. Dort gibt es sehr viele "Grenzgänger", die in Luxemburg arbeiten, aber dort nicht leben. Diese Menschen leisten aber die gleichen Abgaben und Steuern. In den Statistiken werden diese Abgaben aber trotzdem nur durch die Anzahl der regulären Einwohner dividiert. Damit stimmen BIP, Kaufkraft usw. nicht.
Fraglich, ob es "richtig gerechnet" immer noch auf Platz 1 liegen würde.
Kaufkraft nach BIP?
Ich könnte mir vorstellen, dass viele Österreicher verunsichert sind, wie lange es den Euro noch geben könnte. Bevor man das mühsam Ersparte verliert, wird eingekauft. Wieviele haben sich 2012 noch schnell ein neues Auto gekauft, neue Möbel usw...? Das erhöht auch das BIP und damit diese tolle Statistik.
Interessant wäre, in welchem Ausmaß sich die Ersparnisse der Österreicher in diesem Zeitrahmen geändert haben.
Ich bin fast sicher, dass die Kaufkraft bei der momentanen Inflation und den momentanen Gehältern fällt.
20.000 Euro im Jahr zur freien Verfügung? Wie jetzt, monatlich bleiben im Durchschnitt fast 1.700,- übrig? Solche Leute kenne ich nicht. Ich kenne wenige, die netto überhaupt soviel verdienen...
jeder der mal in mathe aufgepasst hat weiß dass man sich seine statistiken so legen kann wie man sie grad braucht ohne dass sie falsch sind
kommt mir eher so vor als wollten da ein paar politiker den österreichern wieder zeigen wie gut es uns doch eigentlich geht trotz korruption an jeder ecke
und das dumme volk das nur überschriften liest und sich an den zahlen aufgeilt glaubt den mist dann auch noch
Hat sicher ein griechisches Institut gemacht um uns reicher da stehen zu lassen, um uns dann noch mehr Geld aus den Taschen zu ziehen; diese faulen Hunde. Die sollen mehr arbeiten und weniger Statistiken fälschen!
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